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Blog von TeddeMehr

Die mit dem Kalkül, denen scheinbar alles irgendwie aushilft

19. Mai 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Ob jeder Opa oder Uropa immer die richtige Antwort weiß? Oder sie einem sagen möchte?

Womöglich sind da die Antworten, die man von Opas und Uropas, Omas und Urgroßmüttern kriegen kann, ziemlich unterschiedlich. Daß es dabei darauf ankommt, wer oder was dein Opa oder Uropa, deine Oma, Urgroßmutter ist. Wie da jemand einem wohlgesonnen ist. Oder von welcher Geisteshaltung. Von daher, ob man sich als jüngerer Mensch auf einen Älteren, männ-, weiblich, verlassen kann. Oder eben nicht.

Auch DIESE da, jene Bestimmten, die heutzutage wieder größer mit sich rüberkommen, massiv der Erfolg wird ihnen mit dem zuteil, was sie unter die Leute bringen, sind heutzutage manchmal Opas. Jedenfalls lange Väter und so was. Trotzdem sie das und das sind.

Wie die klasse unterwegs sind, welche Klickzahlen DIE schon wieder erreichen, mit sich an einem gewissen rechtslastigen Skandal- und Krawallmacherhorizont. Motto: "Jedes Mittel ist einem recht". Alles richtiggemacht, solange sich das Eigene verkauft.

Ob ich JENEN demnach auch am Anklick- und Verkaufswarenhimmel aushelfe, weil ich DIE und IHR Krudes hier erwähne?

SIE, daß ich mit Textzeilen bedenke.

Die einen, mit einem einzigen senkrecht gestellten Streichholz am Deckel ihrer neuesten musikalischen Großschöpfung. Mit der SIE scheinbar wieder mal alles richtig machen. Überreichlich scheinen SIE "wertschöpfen" zu können. Jede Menge Aufmerksamkeit, IHNEN zuteil, als wären SIE so und so wichtig. Ernst zu nehmen. Trotzalledem bei IHNEN. Wie oben beschrieben. Diese eine rechte Last, bei IHNEN im ungefähren hintergründig oder offen köchelnd.

Wahnsinn, was DIE mit DEM und DEM für eine Erfolgsrückmeldung haben. Beschaulich ist das nicht. Ruhige Gegend. Viel zu zuviel an Unübersichtlichkeit am Aufscheinen.

Ein Streichholz also ... Einfach ein einzelnes Streichholz. Mehr ist das nicht, was dir was sagen soll.

Nur, was genau? Was hat man im Überblick?

Weswegen zeigen SIE einem, etwa mir, ein einzelnes Streichholz? Ein Hölzchen, mit dem man zündeln kann.

Die Präsentation eines senkrecht gestellten Streichholzes am Hochglanzbild. Eines Dings, das man derzeit noch gut in Gebrauch nehmen kann. Es an einer Zündholzschachtel oder sonst einer Reibefläche entzünden.

Könnt als ein politischer Fingerzeig gemeint sein? Nicht wahr? Reißt man das Streichholz an, ist "Feuer wo anzulegen". Aber - woran? An die Demokratie? An dem der europäischen Staatengemeinschaft, die sich Gefahren ausgesetzt sieht?

Wenn man so das mit den Einzelstaaten und all dem aus dem Vorvorgestern lieber hat. Selbst wenn das jeder Beschreibung spottet, das Gestrige. Trotzdem ist man wer, der dieses Alte verklärt. Oder würden DIE aus dem Musikalienhimmel dem sofort widersprechen, dieser Verklärung des Alten?

Bloß - was hat man denn davon? Warum bräuchten da längst irre reich gewordene Musikertypen DAS? Eventuell, weil seit jeher auf DEM ihr Erfolg fußt. Dieser Landschaft, daß SIE ansatzweise seit jeher entstammen.

Obwohl sie in der Demokratiegegenwart bestens leben, mit allem Erfolg gesegnet sind, keine Demokratiefreunde. Das einer Demokratie wertschätzen sie nicht in dem Maße. Die Demokratie, die nach ihrer Denkart ein zu zerbrechliches Gebilde sein soll. In den Demokratien, in denen außerdem viel Für und Wider geredet und gestritten wird. Etwas, die Demokratie, als was Unentschiedenes, bei dem man nie mit was zu Potte käme, bilden SIE das ab?

Dabei birgt manch was anderes das Prekäre, die Unsicherheit fast noch selbstverständlicher in sich. Man braucht nur so die Jahre zwischen '33 und '45 herzunehmen. Diese Leute, die da jene Epoche "gestalteten", die hatten zu jenen Tagen auch noch andere Pläne. Reale Zukunftspläne. Zur Dauerherrschaft wollten SIE sich und IHR gräuliches Regime werden lassen. Um dann, nach '45, nichts mehr von ihren "Ideen" verwirklichen zu können. Nachdem SIE der Vergangenheit angehörten.

Für diejenigen, die einen Bestimmten einer Musikgruppe mit den in den Vordergrund geschobenen Gitarrenklängen, hat sich dieser Gegenwartstage wieder alles einwandfrei geordnet. Wie man was ins Kalkül miteinbezog, hat sich alles wie vorausberechnet ergeben. Monetärer Erfolg: noch und nöcher. Der Geschäftsmann, der bei ihnen auf den Tischen tanzt.

Obwohl man eigentlich, auch wenn man Künstler ist, der viele Freiheiten genießt, ziemlich wo in trüben Landschaften rumlatscht und fischt ...  Daß einem bei einem Bühnenauftritt spontan der Einfall kommen könnte, sinniert man über Vergangenheitszeiten: Während jener Jahre, als die einen noch großmächtig ihre Herrschaft nahmen, so zwischen '33 und '45, hatten DIE auch mancherlei Zündelei gerne. Liebten SIE es etwa, Bücherstapel anzuzünden. Haufenweise Fackelumzüge waren das IHRIGE. Marschierende bestiefelte Füße, alles ins gleißende Licht von Teerfackeln getaucht. Bei seltsam-obskuren Feierlichkeiten und Traueraufmärschen.

Muß durchaus jeder selber wissen, ob er so was für sich selber braucht. Ob er von so was ein Anhänger sein möchte. Auch als Künstler. Den ES doch eigentlich auch irgendwo anfaßt, in welchem Umkreis er sich aufhält. Daß es auch für ihn schwieriger wird, sich von was fernhalten oder distanzieren zu können. Die dringend benötigte Distanz zu wahren.

Meins ist das IHRE jedenfalls nicht. Für mich wäre das, wo die einen so hinblinzeln, wirklich nicht das Angesagte. Nichts, wo ich mich je hinwünschen wollen würde. So irre wichtig, bedeutend sich da welche als das und das Musikgrüppchen auch wähnen. Wie wortreich sie was ab-, bestreiten wollen. Nebenher, daß SIE zu denken scheinen, aus allem und jedem immer heil mit sich rauskommen zu können. Wirklich nichts, das bei ihnen haften bliebe. Auf SIE abfärben würde. Wenn Geld doch nicht stinkt.

Doch besser, hält sich dann und wann das mit den Schulterklopfern und übereilten Freunden und Wertschätzern in Grenzen. Beschaut man sich wo was, wo man sich lieber als fehlgegangen betrachten sollte. Am Irrweg.

Außer natürlich, man mag es im Grunde DORT. Ist bei dem von Haus daheim.

Also: ein Künstler sein, für DIE? Bei Absonderungen mit dabei, mit denen man von denen DORT gefeiert wird?

Na, ich lasse mich in diesen Textzeilen hier aus. Daß sich mir die Frage  stellt: Hab ich jetzt DENEN, diesen Musikern einer Gruppe, auch wieder mit ausgeholfen? War ich als wer, der das mit und bei DENEN erwähnte, nicht auch von Nutzen? Ein passender Werbeträger? Daß sich ihre Verkäufe nochmals damit mehren?

Ist schließlich klar: In dieser Welt hilft alles aus. Gute oder schlechte Worte, alles nutzt. Wie IHNEN alles ja auch grundsätzlich piepe ist. Wenn SIE dann wieder locker in ein Mikrophon hineinsprechen, nein, sie sind DAS nicht. Daherreden, was sie als Musikaliengruppe da denn dafür könnten, wie Leute so ticken. Was man in was Liedtexte hineinprojiziert, was nicht. Wer immer sich das und das einbildet. Kaufen kann sich das von einem schlußendlich jeder. Was er am Ende damit macht, seine Sache.

 

 

 

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