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Blog von TeddeMehr

Aus südlichen Landen mal wieder vorn in diesem Rennen

2. Juni 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Die Südländer ...

Wieder.

Die berühmten, sagenhaften "Südländer" ...

Los geht es bei ihnen, aufs neue. Neuerlich nehmen sie eine vordere Position ein.

Schon früher mal, muß man sich vorstellen, war da jemand unter den Ersten. DER, einer von JENEN, die es als erstes schafften. Wenn er nicht Erstplazierter war. Mit sich droben am "Siegerpodest". Bei seiner Bevölkerung eröffnete er mit das der "Epoche des national-chauvinistischen Reaktionären" in Europa, die Faschisten-Ära im letzten Jahrhundert.

Längst, daß ER in seiner Heimatlandschaft rumregierte, italienisch sprechend bei den Italienern, während ein anderer sich immer noch erst auf dem Weg befand. Das mit sich schaffen mußte. Deutschsprachig. Ab und an ein "österreichischer" Akzent hörbar.

Und auch im Heutigen. Da schaut es so aus, daß da einer mit sich in "Italien" bei den "Italienern" wieder sehr gut in diesem bestimmten "Rennen" liegt. Von dem her weit vorne hochtreibt. Mit dem, was er darbietet. Früher als andere könnte er die Ziellinie queren. Bei sich daheim, die europäische Region Italien. Schon ein bißchen was anderes, die italienischen Europäer, als da irgendwas einer "ungarischen Ausprägung.

Mit dem breitesten Grinsen im Gesicht. Unvorstellbar, alles. Schier der Wahnsinn, was da auf italienischer Bodenfläche läuft, sich abspielt. Einem geht, klappt, hinhaut. Nachdem er den boniert beengten Lokalkolorithorizont so einer Partei erweiterte. Mit dem Trügerischen und dem von unterdrunter, daß er nun bei den europäischen Italienern überall in den Regionen umgeht. Selbst auf die Balkone steigt er spöttisch hinauf, von denen aus es der "Duce" liebte, seine Ansprachen abzuhalten. Dem, zu was andere sich nicht herablassen, was die nicht für sich nehmen wollten, um nicht in Bezug gesetzt zu werden, dem höhnt, spottet ER. Erkundigt sich bei komischem Klatschervolk. was denn wäre, deswegen. Die Frage beantwortet er IHNEN höchstselber: nichts wäre.

Seltsam was unverständlich-unbegreifliche Leute hängen IHM an den Lippen. Als wäre DAS was, was er in Worten absondert, was er, manche Umstände vergessend, trotzdem einer Menschenmenge verspricht. Selbst noch mit Glitzern in den Augen, als wäre er bei dem, was er unterbringt, noch mal was mehr Besonderes, starren sie zu ihm an mancher Örtlichkeit hinauf. Als wäre da fast einer DORT, auf den sie schon länger gewartet hätten. Über einen längeren Zeitraum.

Faszinierte Blicke, Augenaufschläge. Muß nicht erwähnt werden: Es ist irre. Unglaublich. Was ER eigentlich abbildet, welcher Partei er entstammt, um trotzdem hochprozentig im Wahlergebnis zu sein. Mit seiner Tour kann er den Italienern großgehen. Fast wie ein massiver Felsbrocken rollt er mit DEM von sich bei den Italienern daher, einer italienische Bevölkerung, die keine Zwischentöne mehr zu kennen scheint. Scheinbar bereit, das Trügerische an ihm zu gerne für sich annehmen.

Wie gesagt, darum dreht es sich hier: Damals, als die "Deutschen" noch in der Weimarer Repbublik lebten, war man bei dem und mit so was auch ewig hinterher. Jahre hintendran. Die Runde, daß sie zu den Erstplazierten rechneten, die ging an andere. An den "Duce" bei den Italienern, der den Arm auf Bauchhöhe vorstreckte und drehte, den Unterarm hochknickte, um mit der leeren Handfläche zu grüßen.

Der "Duce", der posierte lange vor dem EINEN mit dem ewigen nordamerikanischen "Tramp"-Nachäffer-Bärtchen in seinem Angesicht vor den Italienern in der Gegend herum. Die aus schwer faßbaren Gründen IHM an den Lippen hingen. Vielleicht, weil sie dem Trugbild von einem mehr und mehr erlagen. Einer falschen, umtrübten Abbildung von was. Einer leutseligen Täuschung. Weil man sich in was eine unübersichtliche national-exklusive Stimmung hineinversetzen hatte lassen. Selber, daß man anscheinend allzuviel Leichtgläubigkeit und Vorurteil in der Anlage hatte.

Tja, es waren bei dem desgleichen später nicht die Italiener, die für DAS unbedingt am bittersten zu zahlen hatten. Eigentlich fand sich das Bittere so im großen Stil bei den zu spät gekommenen Deutschen, bei denen, die zunächst Jahre hintendran waren. Als es sie bei dem Thema allerdings dann erwischte, war es böse. Wie umfangsreich das war, das hatten die Deutschen so richtig zur Kenntnis zu nehmen, nachdem ihnen nach dem einen Kriegsschluß die Augen geöffnet wurden. Als es ihnen ein Begriff wurde, wer das war, der über ein Jahrzehnt bei ihnen vorherrschen durfte. Diese Besinnung ging ihnen durch Mark und Bein.

Die Deutschen erst, die betraf DAS voll. Nachdem Leute einen Wahlsieg erringen konnten. Wonach man den EINEN mit den SEINEN an die Machthebel ranließ, als hätte man so gar keinen Begriff von nichts. Andere brauchte er denn schlußendlich noch, die ihn am Patschhändchen nahmen, ihn zum Throngestühl zu geleiten. Und das unternahmen sie, obwohl sie wußten, daß damit ein umfassender Systemwechsel einherging. Die "Weimarer Republik", die für ein despotisches Wesen Platz machen mußte. Für einen üblen Autokraten mit Totalitäsanspruch. Dem seine EINE Partei. Erst mal, weil der EINE eine Wählerschaft für seine Übelkeit finden konnte. Viel zu viele, die was bei SEINER Partei ankreuzbar fanden. So schwerhörig war man geworden, daß selbst das Deutlichste, Klarste an Worten, der Hinweis, was sich aus ihnen ergeben würde, nicht mehr hinreichte, einen in der Wahlkabine an dieser Stimmenabgabe zu hindern.

Für die Italiener endete das schlimm. Am Ende ließen sie den "Duce" kopfüber tot von einer Tankstelle runterhängen. Bei ihm auch noch der Leichnam seiner Geliebten, der mit herabbaumelte. Für die Deutschen auf ihren verschiedenen Gebietsflächen war DAS Gesamte derweil viel ärger, als es da die Italiener je kennenlernten. Die in den deutschen Landen, die ehemals zu spät ins Ziel Gekommenen, waren schließlich was Schlimmerem, Gröberem aufgesessen, einem Format, an das der "Duce" so nicht heranreichte, obwohl der "Duce" nicht von schlechten Eltern war.

Jahrelang hatte er mit den seinen regiert, der "Duce". Ausgeholfen wurde bei den Italienern, dieses "Duce"-Joch abstreifen zu können. Die Italiener, die, wie die Deutschen ebenso, andere brauchten - ihre Hilfestellung -, dieses eine unsägliche Joch auch nur irgendwie wieder von sich runterzukriegen. Selbsttätig hätte man sich mit dem kaum zu helfen gewußt, so dermaßen in den Griff genommen war man. Am allerschlimmsten betraf es die Deutschen. Selbst beten hätten die Deutschen schlußendlich noch zu IHM sollen. Schmale Gebetsbüchlein mit Gebetszeilen wurden an immer mehr "reichsdeutsche" Haushalte verteilt.

Derweil: Im Gegenwärtigen gewinnt das wieder. Als das, in Führung liegend, läuft DAS bei den "Südländern" wieder voraus. Ist in der Runde ewig an der Spitze. Woanders ist man ein Stückweit hinterher, einigermaßen verspätet dran. Die Deutschen der Gegenwart haben noch gut eine Strecke aufzuholen, an die in dieser Führungsposition ranzukommen. Ein Sachverhalt, ungefähr dem der Vergangenheit vergleichbar war. Ahnlich wie früherdings schaut es im Gegenwärtigen auch fast wieder aus. Muß man sehen: Diesen "Siegerkranz", der "Duce", der hatte ihn ja am Schädel droben sitzen. Der ANDERE, der mit dem Breitbärtchen, der war reichlich mit Verspätung dran.

 

 

 

 

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