Die Furcht vor Meteoriteneinschlägen
Könnt man zwar wenig machen, deswegen, aber so Ängste, Befürchtungen, wegen des nächsten Meteoriten, der doch auf Erden einschlagen könnte, die schärfen zumindest mal den Blick. Wenigstens, daß man darüber Bescheid kriegen könnte, wenn was ist.
So muß man sich das mit "Oumuamua" wohl als allererstes vorstellen.
"Oumuamua", der hatte, so um die eigene Achse wirbelnd oder urplötzlich auch nicht, an sich als Kleinstasteroid/-Meteorit nicht viel Großartiges im Angebot. Außer durch diesen einen markanten Moment, daß er in den besseren, radarüberwachten Ereignishorizont geriet.
Da beließ man es anscheinend nicht nur bei der einwandfreien Pünktchenanzeige am Radar. Man unternahm dann mehr. Genauer faßte man "Oumuamua" per Teleskop ins Auge. Verhalf sich zu einer deutlichen Fotoaufnahme des Asteroiden/Meteoriten, zu am Rechner haarscharf herausgearbeiteten Bewegtbildern von IHM.
Diese gewisse Pfeil-, Zigarrenform, über die begann man wohl ausgiebig nachzudenken. Mit der der "Der Kundschafter" gut in eine Atmosphäre, auch die der Erde, reinstechen hätte können. Schwer zu sagen, wie unbeschadet das Ding - "Oumuamua" - bei einem gewissen "Einstichwinkel" so einen Atmosphäreneintritt überstanden hätte. Um mit der Spitze voraus am Erdboden aufzuschlagen, sich in die Bodenkruste reinzubohren - und ... Passiert ist derartiges ja nicht.
JENES Szenario, das ereignete sich denn nicht. "Oumuamua" erreichte bloß so eine ausreichende Erdnähe. Wie ein unzweideutiges Blickfeld auf dieses und jenes. Wie diese Nähe "Oumuamuas" für die Blicke von der Erde aus des weiteren hinreichend genug war. Bis es denn damit vorbei war, weil der Asteroid/Meteorit der Erdgraviation wegschnellte. Ein "Abpraller". Eine Flugkurve fort vom "blauen Planeten" nahm "Oumuamua" in der Folge, wie "Oumuamua" bereits aus der Sonnenumgebung davonmachte. Zumindest, wenn "Oumuamua" die Bahn nahm, die Wissenschatler ihm hinterherrechneten. Daß gesagt werden kann: Der Sonnenanziehungskraft erlag "Oumuamua" ebensowenig wie der der Erde. Kann man den Wissenschaflerrechnereien Glauben schenken; der Rechnerei an sich darf man sicherlich glauben. So könnte geflogen worden sein, wenn man die Normalität genießt, Berechenbarkeit wähnt.
Eine irre Legende, die diesen Asteroiden/Meteoriten - "Oumuamua" geheißen - in diesen Gegenwartszeiten also umgibt. Die wahnsinnigsten Dinge, die man von "Oumuamua" behaupten kann. Ein "Sonnensegel" als Antrieb - vieles, vieles mehr.
Bei den zig Gesteinsbrocken, die darüberhinaus noch im Erdsystem rumschwirren, brachte es "Oumuamua" zu was Exklusiverem. Zur Kenntnis genommen als was "Extraterrestrisches", von "außerhalb ins Sonnensystem Eingeflogenes".
Einen gewaltigen "Fußabdruck" hat "Oumuamua" im menschlichen Bewußtsein vorzuzeigen. Einen, daß selbst anständigste, auf Respekt bedachte Wissenschaftlerwelt nicht von dem Asteroiden/Meteoriten abkommen kann. Keine Ruhe geben SIE bei "Oumuamua". Als könnten sie IHN nicht recht vergessen, außen vor lassen. Müßten immer wieder auf ihn zurückkommen.
Was sich darin beweist, daß SIE "Oumuamua" schon wieder neu zu erklären und zu relativieren suchten.
Im Jahr '19, Juni/Juli nach dem Millenium: so Bewegtbilder, die "Oumuamua" im Kreiselflug um die eigene Achse präsentieren. Hübscheste Aufbereitungsbildsequenzen. Um die Welt hatte eine Neuigkeit zu gehen. Eine Ansage, daß man meinen würde, so ein Gasplanet, scheint's Teil eines anderen Sonnensystems, habe "Oumuamua" hochbeschleunigt und zu seiner markanten Flugbahn rein ins irdische "Sol"-System verholfen.
Hat man so was nicht irgendwie - Jupiter, Saturn, Venus - selber im einheimischen System? Gasplaneten und das. Mit so was verbreitet man sich, nimmt die Plattform eines angeseheneren Sternenguckermagazins her. Kommt der Welt auf einer normalen Erklärebene rüber, das Phänomen "Oumuamua" betreffend. Sonderte das Übliche ab, daß es natürliche Erklärungen für diesen Asteroiden/Meteoriten gäbe; wie es für alles auf der Welt immer hundsgewöhnliche Erklärungen gibt. Als müßte einem ausgeholfen werden, irgendeine Normalität wiederzufinden.
Scheint also weiterhin populär zu gehen, der Asterioid/Meteorit "Oumuamua". Der an sich wirklich obskur wirkte, schon auf den ersten Blick: Echt, würd ich mich irgendwo an einen Planeten wie die Erde ranmachen wollen, dann mit so was, wie den Asteroiden/Meteoriten "Oumuamua". Mit dem wäre ich bestens ausgestattet. Wie "Oumuamua" aussah, in der Gestalt eines Asteroiden/Meteoriten, könnt ich mich mit ihm tatsächlich blicken lassen und ausführlich beguckt werden. Vierhundert Meter lang, an seiner dicksten Stelle circa achtzig Meter breit. Überdies, das im Grundsatz auch noch, wie der Zufall so spielt, aus der Sonne kommend. Althergebracht hätte man vielleicht das blendende Sonnenlicht wahrgenommen, sonst nichts.
Erst im Heute hat man, vom Erdplaneten aus, was wie "Oumuamua" überhaupt herausragender am Wahrnehmungshorizont. Seit größer die Angst umgeht, man könnt als Menschheit einem Meteoriteneinschlag zum Opfer fallen. Wie die Dinosaurier mal. Deswegen, daß man selbst so was Winziges wie "Oumuamua", ein Staubkörnchen an sich, am Radar wahrnimmt. Und sich da irgendwas, hat es denn irgendwie fortgesetzte Flugbahn Richtung Erdplaneten, noch mal eine Sekunde haarklein auf für die kleinsten Details rechnerprogrammbearbeiteten Teleskopkameraufnahmen zu besehen. Wie es so bei "Oumuamua" geschehen zu sein scheint.
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