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Blog von TeddeMehr

Die obenauf schwimmenden komischen Fettaugen

6. Juli 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Das ist momentan eine Brühe.

Was das nur für oberseltsame Fettaugen sind, die da derzeit, Jahr '19-Julimonat-Gegenwart, in der Europasuppe obenauf schwimmen?

Als wär die trübe was ein unbekömmliches Gewäsch geworden. Gut, sich beim Probieren den Magen zu verderben.

Nur - man sieht anbei welche, die es scheinbar freut, Die von so was anscheinend sogar noch das eine oder andere haben. Selbst wenn einen alles bei diesen vielen oberkomisch hochgekochten bräun-, schwärzlichen Fettaugen übel aufstoßen könnte, es einen noch leicht hebt.

Derzeit wird was ungeschlacht dafür sorgt, daß bei einem Wahlentscheid Gewählte ihre angestammten Plätze im Vordergrund nicht einnehmen können. Weder auf der Konservativen-, noch auf der Sozialistenseite.

Keiner der ursprünglich dafür vorgesehenen Leute soll es sein, keiner der Gewählten.

Dafür hat das eine eine ermüdende lange Weile: die Wahrnehmung der Respektlosigkeit gegenüber dem Wahlergebnis. Bei jeder Menge respektlbefreiter Ausbaldowerei in der Hinterzimmerkulisse. Ein erschreckender Ausbund an Klüngelwirtschaft ist in die Sicht geraten. Durch sogenannte "Staatsmänner", "Regierungschefs", die meinen, sie wären des weiteren gefragt. Etwas, das Figuren für Pöstchen und dergleichen, das mitunter auch mit Geld in Verbindung gebracht werden kann, zum Vorschein bringt. Gesehen hat die dort, am gesamteuropäischen Bild, vorher keiner. Anscheinend jedoch welche männ-, weibliche Typen, die sich für nichts zu schade sind. Unter den derzeitigen Voraussetzungen lassen SIE sich herschmeicheln. Angesichts so umdunkelter Begebenheiten, mitten unter den "Regierungschefs" und "Staatsmännern", von denen einige mancherorts so bei jeder Menge neueren rechtslastigen, autokratischen Anwandlungen über "Nationen" gebieten.

Sind auch wirklich hübsche Posten zu vergeben. Und eine mit dem Gesicht einer Frau, wo vorher noch keine Frau auf einem Platz gesessen war. Mit so was scheint Damenwelt was anfangen zu können: die erste Weiblichkeit wo zu sein. Damit landet man so mit Sicherheit, ob man selber bei einer Wahl gewählt wurde oder nicht, wie verrückt in den Geschichtsbüchern. Müssen in der Zukunft vielleicht Kinder in den Schulen diesen und jenen Namen lernen.

Was Weib-, Frauliches, gern im Beamtenkostüm, kommt einem von dorther tatsächlich ganz groß an. Als ob dieses Weib-, Frauliche zuvor nicht auch schon manche Möglichkeit gehabt hätte. Hätte man den Einfall gehabt, sich irgendwo zu melden. Etwa als eine Kandidatin nit Frauenrundungen wo für den einen Europawahlkampf zu gehen, den dann andere monatelang bestritten. Eher jedoch eine Vielzahl an Männern, die man jetzt grob in den Hintergrund stößt.

Muß man echt ganz unzweideutig festhalten, was das oben Schwimmende für Fettaugen sind. Möcht man da, angesichts dessen, was irgendwie genießen, probieren? Unter Umständen käme eine normale Hausfrau, sähe sie das, auf den spontanen Gedanken, das Gesamte im Topf Befindliche rasch in den Ausguß rein auszugießen, wegzuschütten. Nicht lange erst sich darin versuchen, das komische Fett, das zu übel Geruch entfaltet, ist die Nase noch zum Riechen fähig, abzuschöpfen.

Kaum was, das man normal von der Flüssigkeit löffeln wollen würde, selbst wenn abgeschöpft wäre. Nicht neugierig wäre man darauf, ob was davon schmecken könnte.

Politisch Rechtlastiges, aus der Bräune geboren, bei den "Na-zi-o-nen".  Dieses Aufgekochte, das sich nichtsdestotrotz hochschwämmt, In vielen Regionen Europas ist das in der Gegenwart der Fall. Das präsentiert sich einem jedem gegenwärtig auch als das eigentliche Endergebnis einer europäischen Wahl. Bei so den unausstehlichen Klüngelleuten aus dem Hinterzimmer. Der Gestank, der von drinnen eben herausdringt. Das Hinterletzte. Das, zu dem was wie der Nationalismus fähig sein kann. Dieser gräßliche "Nazional"-Dampf, geboren aus übelkeitsrerregender Bräune, der wird einem auf der Europabühne im Augenblick offiziell bekanntgemacht. Daß jeder jetzt offiziell wissen sollte, mit was man gesamteuropäisch ein massives Problem hat.

"Very britisch" hat sich DAS, dieses Unbekömmliche des Unbekömmlichen, im Europaparlament etwa hergezeigt. Jedem in Europa beim Spielen der europäischen Hymne den Rücken zugedreht. DIE, aber als die breit grinsenden Möchtegern-Briten. "Nur" die Briten bei so was. Leute sind DIE, deren Hymnengedöns man dann aber irgendwann mal einen Respekt entgegenbringen soll. Wenn sie einem damit mit erhobenem Zeigefinger daherkommen. Bei ihrem den Dreißiger-Jahre-Gestalten blinzelnden gestrig-verlogenen Briten-Getue. Eins, das glaubt, was des Briten von vorgestern, das hätte noch viel mit der Gegenwart zu schaffen. Vielleicht angesichts eines nordamerikanischen "Freundes". Wer weiß, was die einen des "Commonwealth", die früher mal unbedingt bei Adenauer, De Gaulle und manch anderen am gemeinsamen eurpäischen Tisch mit dabeihocken mußten, dazu sagen würden. Damals war das britische Empire noch größer und eher DAS, was es den Gegenwartsbriten auf ihrer von Wasser umschlossenen Insel vorzumachen scheint, daß sie wären oder bald wieder sein könnten. Der Brite bei De Gaulle, Adenauer wirklich der britischste Brite. Und doch. Trotzdem keiner, der mit so was im Abseits rumstehen wollte.

Aber, heutzutage ... Das sind alles die Augenzwinkerer der dreißiger Jahre, die sich in diesen "Fettaugen" wiederspiegeln. Die, die in den Dreißigern freundlich nach dem "Führer", dem "Duce" guckten. Traut nach dem hin, was da der "Führer" und der "Duce" so auf ihren Staatsgebieten trieben. Und damals, in der Dreißiger-Jahre-Epoche, daß sie als Zugeneigte mit Sicherheit davon sprachen, wie SIE was des "Duces" oder des "Führers" bei sich daheim unters Volk bringen könnten. Wie SIE mit so was bedeutungsschwangerer hervortreten hätten können. So auf der nordamerikanischen und britischen Bodenfläche, beim vorurteilsbehafteten Kleingeistigbornierten. Mit dem der "Führer" seinen Mörderwillen äußerte. Der "Duce" war oft auch nicht viel schlechter.

Die Zwinkerer, Blinzler von früher, was den "Duce", den "Führer" anbetraf, die regieren vielerorts in diesen Gegenwartstagen wo wieder. Nur eins ist dabei nicht so genau zu sehen. Diejenigen, denen sie ehedem in den dreißiger, vierziger Jahren zublinzelten, hinzwinkerten. Ein "Führer", "Duce", der ist weit und breit nicht unbedingt größer zu blicken. Allerhöchstens als Vorstellung vor einem geistigen Auge. Als solches, die beiden: der "Duce" und der "Führer". Die man ja womöglich an sich seber nicht unbedingt nötig bräuchte, bei dem Potenzial dahingehend, das man selber hat. Entfalten könnte, dürfte man das mal . Wäre man eventuell in Eigenregie in der Lage, als "Duce", "Führer" besser rüberzukommen. Nicht bloß bei Anwandlungen.

Vor ein paar kurzen Jahren noch hätte man wirklich nicht lange mühsam am undefinierbaren Sud die Massen an "Fettaugen" abgeschöpft. Sondern restlos den ganzen Topfinhalt weggeschüttet. Ohne auch nur kurz seitlich mit dem Löffel reinzustechen, zu probieren.

 

 

 

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