Es wurd mal wo in Europa gewählt
Es war Wahltag. Ein Wahlentscheid. Mitte des Jahres '19 nach dem Millenium.
Ausgezählte Endergebnisse hat es auch gegeben. Gestalten, die so und so viele Stimmen auf sich vereinigten.
Und jetzt?
Weit und breit fast niemand zu sehen. Von denjenigen. Den Gewählten. Jetzt sieht man ganz was anderes. Schlichtweg mal einfach nicht die, die gewählt wurden. Und es läßt sich bereits durchblicken, daß da jemand dankbar ist. Welchen in östlicher europäischer Randlage mit rechten Despotenanwandlungen. Können sogar noch andere sein, muß man gar nicht ostwärts gucken.
Jede Menge Anderweitiges ist nach dem großen Wählen jetzt zum Vorschein gekommen. Von irgendwo heruntergekommen. Beispielsweise haufenweise welche im Damenkostüm. Das Verbeamtete, "Anständige", bedeutend, wichtig auf der Abbildung. Irgendwie an die Machthebel innerhalb der EU herangestiegen, nochgerade ohne dafür großartig mühselig Umwege oder über "Los" gegangen zu sein. Außer der Mühsal, für das Taugliche gehalten zu werden, scheint da nichts.
Einfach so, daß diese "Bräute" im pinken hochgeschlossenen Kostüm, das eine Beamtin sich anziehen kann, allem da nahekamen. Während die gewählten Männer in den Hintergrund traten. Scheinbar, daß sie dorthin zurückzutreten hatten. Dafür hat jede Menge Frau Erscheinung. Herausragend solche Damenwelt, die keiner bei der Wahl gewählt hat.
Weil diese massenweise was, äußerlich der Frauenwelt zuzurechnen, auch niemand wählen konnte. Schlichtweg fanden sich die nicht so auf den Wahlzetteln. Waren nicht bei der Kernerarbeit der Wahlkampagnen dabei. Nichts hatten die sich auszusetzen, nicht mal einer Reise. Nirgendwo beim Wählerstimmensammeln war man mit dabei.
Und trotzdem: nun SIE die großen Profiteure. Lassen sich breit grinsend als was entdecken. Als welche, die scheinbar nicht an sich halten konnten. Mit sich. Als "Frau" schon gar nicht. Bar jeder Zurückhaltung. Als müßte einem was der Frauenbegriff am politischen Podium droben irgendwas Besonderes gelten. Geradezu reingepurzelt kommen die dieser Mitte-des-Jahres '19-Tage, überschlagen sich, oben am europäischen Podest. So viele mit dem "Erste-Mal-Stempel", der die schönsten Einträge in die Geschichtsbücher einbringt. Es ist nicht zu fassen: die "erste Frau" an der Spitze der EU-Kommission". Und so fort.
Anscheinend war das Thema mit der Frauenwelt das große eine, auf das sich all DIESE nationalen "Regierungschefs" und "Staatsmänner", die bei den drögen, begrenzten Regionalflächen, am besten einigen konnten. Das Frauenbild als kleinster möglicher Nenner. Die Erscheinung von "Frauen", nach dieser Europawahl, resultierend aus dem gegenwärtig großgängerischen bornierten, blasierten Altvorderen, dem des gewissen geistig beschränkten Nationalhorizonts, anbei bei den mitinbegriffenen real existierenden autokratischen Anwandlungen mancherorts. Diesen, die Richtung "Duce" oder nochgerade dem "Führer" hinblinzeln. Wie was Typen, Figuren in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Allem Anscheine nach, daß da so welche "Frau" als das Nützliche, Brauchbare für sich fanden. Bei der Meinung, daß da "Das Weib" beizeiten eher mit sich reden läßt und nicht so die große innere Entschlossenheit zeigt, bei der großen gesamteuropäischen Sache. Daß man von der kleinen Brüstung einer Nationalfläche aus besser auf "Die Weiber" Einfluß nehmen kann. Mit IHNEN sprechen. Sich unterhalten. Sie, sobald mal nötig, anweisen, dirigieren. Daß die Bräute im Themenpark eher mit sich reden lassen. Das zudem nicht vergessen, wem sie dankbar sein müssen, auf höhere Posten hingeraten zu sein.
Wie soll man das am Bild nennen? Der, der gewählt hat, quasi auch ein Nichtwähler. Demokratie ist das im Jahr '19 Wahrnehmbare denn nicht. Das, das sich bei den momentan sich dicht zusammendrängendelnden Frauenhaufen sehen läßt. Das entstammt keiner nennenswerten demokratischeren Anwandlung.
Vielmehr dürft zum Beispiel ich mich betrogen fühlen. Als Wähler. Der die Stimme abgab, Kreuzchen malte. Gewählt habe ich schließlich nicht eine einzige von denen, die jetzt DAS im Nachgang sind. Groß daherkommen. Breit auftreten. Konnte mich ja auch recht dazu verleiten lassen, da wo was bei solchen anzukreuzen. Wie diese eine Damenschar nicht mal von Frauen größer gewählt werden konnte. Nachdem DIE allesamt eigentlich gar nicht zur Wahl standen. Seltener wo auf einem Wahlzettel aufschienen. Nicht das kleinste bißchen, daß man IHNEN von dem her aufsitzen hätte können. Trotzdem, daß sie jetzt die Gelegenheit für sich günstig fanden. da was Machtsessel mit sich einzunehmen.
Statt die Gewählten kriegt man nun DAS ab: Massen an Frauenpaketen. Verbeamtet wirkende Frauen. Die Frauenpartie, so die des Dragonerwesens. Zigfache Mütter. Oder sonst was, das schon nach Alter und "Reife" aussieht. Alles lange in Gebrauch genommen. Scheinbar die die, bei denen heutzutage wahrhaftig die Männer die sind, die daheim bleiben. Bei den Kindern. Am Herd. Für die steilen Karrieren ihrer Frauen.
Das Herrische in Frauengewand. Die kleingeistigen Nationalen aus so den Adabei-Staaten, die haben DAS nach vorne kommen lassen. Der Pole, der Ungar. Die, die nicht austreten aus dem Staatenverbund. Wegen dem Russen. Bei manchem Italiener und so, so was dazu, das sich gerne auf den "Duce"-Balkonen blicken läßt. Nicht die, die bei der Wahl gewählt wurden, die die mit sich brachten. Durch dergleichen: die erste Frau wo. Die schmückt sich beinahe auf jedem Bild. Das überschaut man allüberall: das für die Erwähnung in den Geschichtsbüchern: erstmals eine Frau auf diesem Posten.
Damit soll man nun glücklich sein, nachdem man faktisch auch als jemand, der wählen gegangen ist, zu einem Nichtwähler gemacht wurde. Keine einzige von IHNEN, die in Sicht geraten ist, die man gewählt hat. War ja auch nicht drinnen. War ziemlich unmöglich, die zu wählen. Wird wohl erst in der Zukunft zur Möglichkeit werden, für sie ankreuzen zu können. Möcht man die oder die tatsächlich mal für was für sich wählbar finden. Hat man sich in ein paar Jährchen erst an SIE gewöhnt. Rufen sie denn noch mal eine Europawahl mit Wahlzetteln europaweit aus.
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