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Blog von TeddeMehr

Fast nichts, was wer mal gewählt hat

4. Juli 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Einen echten, extremen Rückschlag für ein großes, starkes, gemeinsames Europa kann man derzeit in die Wahrnehmung kriegen. Muß zugeben: Das ist gewaltig.

Regionalfürsten - so einzelstaatliche, nationale "Regierungschefs", "Staatsoberhäupter" -, die lassen großmächtig grüßen. Dem Jahr '17-US-Präsidenten sicherlich eine Freude.

Wie verrückt wird einem mit was Licht gewunken, obwohl es taghell ist. Es hat echt was nordamerikanischer Gegenwartstage an sich. Auch in den Nordamerikastaaten hockt einer, der ohne Unterlaß seine grell gleißende Fackel hochreckt, einem was rumleuchtet, obwohl man nirgendwo an sich ein Höhlenlicht bräuchte. Einmal im schönstem Tageslicht und nachts: mit Sicherheit nicht SEINS.

Da läßt man also in ganz Europa wählen. Eine große europäische Wahl. Der Europäer soll mal selber über seine europäischen Kommissionschefs und so dergleichen entscheiden. Nicht bloß unbestimmt über die Sitzverteilung im Europaparlament. Namen werden ausgelobt, sind anzukreuzen.

Ein Wahlentscheid wurde fällig, an einem gesicherteen Tag, der so und so viele zig Millionen gekostet hat. Geld, das man sich anscheinend auch sparen hätte können. Wie es jetzt am Ende ausschaut, bei den vielen "Kompromissen", zu denen man es bringen mußte.

Es hat wirklich ausgezählte Endergebnisse gegeben. Nicht nur für einzelne Gruppenverteilungen, das an Parlamentsmandaten für so die und die Politikausrichtung.

Trotzdem kommen einem so die Regionalfürsten - "Regierungschefs", "Staatsoberhäupter" - daher. Die, zwar beengt das lokale Gebiet, über das sie jeweils gebieten. Nichtsdestoweniger freiweg führen sie sich auf. Tatsächlich, den gesamten Wahlkampf, der Wochen, Monate gedauert hat, der wird von ihnen ad absurdum geführt. Wiewohl die Wahlergebnisse klar sind, artet was in altbekannte Hinterzimmerklüngelei aus. Wird was ausbaldowert. Anscheinend das Bewährte, das man weiter nötig hat. Wobei sie einem Leute aus dem Hut zaubern, von denen man vor allen Dingen eins sagen kann: alle nicht das bißchen oder kaum gewählt. Die Bürde von Wahlkämpfen und all dem, so was haben die nicht das bißchen getragen. Zigfach Figuren erscheinen von irgendwoher, lassen sich aus dem Hut zaubern, die sich für nicht das kleinste bißchen was auf der europäischen Fläche zur Wahl stellten. Vorher. Trotzdem, daß sie nun die Plätze der eigentlich Gewählten einnehmen. Die plötzlich nicht mehr zu passen. scheinen.

Wie geschmeichelt, daß man auf SIE verfallen hat können, schneiden SIE die Gesichter. Freuen sich, auch über den Schaden bei anderen. Selbst die eine Frauenkarte, mit der wird dem Europäer noch mächtig was aufgespielt. Tja, bei den Wahlkämpfern war weit und breit für die Europafläche nicht viel einer Frau zu sehen. Männer waren das nun mal gewesen, die wahlkämpften. Aber, eine Frau, was "Weiblichkeit" zaubern sie aus dem Mantel heraus. Frisch aus ihrer Hinterzimmerklitsche auf den europäischen Tisch. Mit weiblichen Figuren zwinkern SIE einem zu, täuschen was an.

Eigentlich, weil das offensichtlich ein Rückschritt ist, eine ekelhafte Geschichte bis zum Gehtnichtmehr ist. Damit man nicht erkenne, was sich in Wahrheit abspielt. Ehrlich, zählt da, unter dieser Voraussetzung, das eine irgendwas: daß eine Frau plötzlich die ist, die einem oben drauf willkürlich hingesetzt wird? Keine irgendwie von irgendwen in Europa bei dieser Wahl gewählte Person, sondern eine, eine dort, aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen, Hingelobte. Vielleicht, daß einer von nichts zu deutlich was merke, daß das jetzt auch noch was eine Frau ist.

Die Hinterzimmerklüngler aus dem bornierten Einzelstaatenradius, die gingen groß. Die mit ihrem Rechtsaußen. Die, damit man mit DENEN einig werden konnte, will man da was den Souvereign, das gesamteuropäische Volk, über den Tisch ziehen. Alles für die Täuschung. Den Wählerwillen, daß sie hinwegfegen. Scheinbar, um dem Europäischen zu spotten. Aber ein Frauengesicht soll darüber hinwegsehen lassen. War ja auch noch keine zuvor auf diesem Pöstchen. Als Frau sieht man eine dort als allererstes.

Mit keinen schlechten Worten kann man da den Hintergrund dieser "Staatsoberhäupter" und "Regierungschefs" ausreichend genug bedenken. Besser, man spart sie sich. Wäre ohnehin nichts als die Sprache des einen. Etwa die eines Italieners. Dem eine allzu traute Ordinärsprache. Eine, mit der er grinsend bei seinem Wahlvolk bestens anzukommen scheint.

Nur, eine Widerlichkeit hoch zehn bleibt das trotzalledem. Die, die sich soeben abbilden möchte. Bei einem Weiberrock in den Vordergrund geschoben. Nachdem nun durch so was plötzlich eine "Frau" aufs Bild mit drauf huscht, wo vorher keine zu blicken war.

Wirklich. Unausstehlich was präsentiert sich momentan. Als ob einem irgendwas Rechtsaußen, Rechtsraus bei so Staaten was gelten müßte. Daß  man sich schmeicheln, da wo hinloben lassen müßte, unter solchen unsäglichen Voraussetzungen. Dem, das sich in Wahrheit mit allem abbildet. Da sich zum Vorschein bringen lassen, in der Gegenwart, der Nachwahltage. Nicht dankend abzuwinken, wenn man einem den und den Posten anempfiehlt? Selbst wenn vorher keine Frau dort am Gestühl draufgehockt hat. Auf dieses erste Mal, auf das könnt ich gut verzichten.

Die und viele mehr, die jetzt am Tableau zum Vorschein kommen, zur Wahl gestellt hatte man sich nicht vorher. Man war auf keinem Wahlzettel aufgeführt. Ist nicht für eine Wahlkampfveranstaltung gegangen. Kaum einer, der momenten angerissenen Namen erfüllt diese Voraussetzung. Keiner von denen ist auf irgendeine Weise für das Pöstchen und dessen Geld gewählt. Und trotzdem steigen SIE im Jetzt grinsend einher,die Positionen der anderen einzunehmen. Als Nichtgewählte an der Statt der Gewählten.

Bleibt nur zu hoffen, daß das Europaparlament die im Hinterzimmer Ausgeklüngelten mal nicht größer wählt. Wäre schon mal was. Und wenn man damit den gesamten Laden anhält. Bei so manchen rechtsnationalen Socken, die da was zu meinen glauben. Mit ihrem vorvorgestrigen Nationalitätenschrott. Der seine Fratze eigentlich längst bis alle Deutlichkeit gezeigt hat. Beim "Duce" und beim "Führer".

Hätten die einen, die jetzt so glückliche Gesichter schneiden, weil sie wer auf ein Gestühl raufhievt, früher was gewollt, hätten SIE doch da schon die Position des Wahlkämpfers nehmen können, oder? Aber so, so scheint zu vermuten, daß welche diese Posten in dieser Jahr '19-Gegenwart erhalten, weil einige sie für zu schwach auf der Brust halten, nachgiebig, wankelmütig. Leicht zu erschüttern in den eigenen inneren Überzeugungen. Mitunter als Europäer. Der für Europa einsteht. Nicht für irgendso einen Muff eines vereinzelten europäischen Minimalstaates am Horizont bester Vorvorgestrigkeit.

 

 

 

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