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Blog von TeddeMehr

Rücksicht nehmen, weichzeichnen

16. Juli 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Was für eine Schreckensmeldung. Die Erinnerung, daß mit dem Jahr '17-Bundestag doch etwas los ist. Daß es mit IHM eine Bewandtnis hat. Die wurd groß.

Die, die sich um das kühle, objektive Andenken besorgen, um das kümmern, was so eine ungeheuerliche Zeitepoche im Angebot hat, machen sich Sorgen. Dort, bei einer Erinnerung, die an mörderischer Monstrosität beim "Deutschtum" und der Nationalsülzerei bei einem obergräßlichem Despotismus mit allem Pipapo an "Führer"-Kult kaum zu überbieten ist.

Diejenigen, die an dem der Schreckenstage in der europäisch-deutschen Region zu jener Zeit - '33 bis '45 - was teilhaben lassen. Die ausgerechnet, die haben ihre Befürchtungen. Angesichts einer Parteiwesens, das sich anscheinend immer besser in der Gesellschaft breitmacht. Komisch Zustimmung und Wählerschaft, daß wer findet.

Bald tagtäglich, daß sie dort, wo für das Gedenken gesorgt sein soll, Gestalten als Besucher ins Bewußtsein kriegen. Dinge, Kleinigkeiten, die sich bei und an ihnen aufs neue beweisen. Angesichts von ganzen Besuchergruppen, die sie eben ebenfalls aufsuchen. Großmächtig, von oben herab bei ihnen vorbeischauen. Als Gäste an Örtlichkeiten vorüberlaufen. Solche, willens, sich auch damit zu konfrontieren. Allerdings aus IHRER Perspektive. Mit einem anderweitigen geistigen Bezug,. Wenn möglich willens, sich als gefestigt vorzuzeigen, abzubilden. Unerschütterlich. Bei dem, mit dem man sich auseinanderzusetzen hat, mit DEM.

Solche, so die heutige "rechtskonservative" Ausrichtung. Rechtsnationale Gegenwartsströmung. Mit dem Hintergrund einer Partei, die sich im Jetzt, momentan Jahr '19 nach dem Millenium, unter anderem mit dem Wort "alternativ" schmückt. Ein reines Schmuckwort. Denn die Frage: Wer braucht das, einen Weg als eine Alternative, der keinerlei Alternative zu mehr als genügend anderen bestens ausgeleuchteten Wegen ist? Trotzdem: Alternativ ist der desgleichen benennbar. Genauso wie der Absturz hinunter in den und den Abgrund natürlich als eine Alternative zu bezeichnen ist.

Das muß man glattweg zugeben: Vielerlei ist eine Alternative. Kann "alternativ" heißen.

Diese EINEN demnach, SIE gehören mit zu denen, die diese bestimmten Gedenkorte, Ausstellungen mitsamt künstlerischen Installationen aufsuchen. Bestimmt nicht absichtslos. Konfrontieren SIE sich schließlich geradezu dort mit Kleinigkeiten, die dazugehören, wenn man so wer sein möchte, wie SIE sich herzeigen.

In dem Sinne sind ihre Hintergedanken andere. Mitunter dreht es sich bei IHNEN vor allen Dingen darum: sich zu prüfen. Wie man noch von was angefaßt werden kann. Berührt von dem, das man um die Ohren kriegt. Oder bleibt man längst kühl? Zeigt sich abgebrüht? Spöttisch? Hämisch? Unbekümmert? Dem Ort und dem, was einmal an ihm geschehen ist, nicht angemessen. Nicht so, wie sich andere vorzeigen. Die die früheren Geschehnisse sehen, einsehen. Davon erschüttert werden. Deswegen den Tränen nahe sind.

Derweil sie DIE doch sind. Damit kommen sie an, treffen da ein, DAS bleiben zu wollen., Als DIE, die die Gegenwärtigen sind, um die es sich an diesen Orten fürs Erinnern, der Besinnung geradezu dreht. Das Frühere, das war mal eine Politik, die nebenher jederzeit wieder die IHRIGE sein könnte. Ginge eine Entwicklung dafür. Bei dem an der Gedenkstätte Wahrgenommenen, das sich aus derlei Politikwesen, wie es das IHRIGE tatsächlich ist, entwickelte, zuspitzte. Wie SIE es derweil aller Welt bereits wissen lassen. Allerdings lieber hintergründig. Im Nebensatz. In dem es darum geht, wie was aufs neue wäre, ergäbe sich bei IHNEN so eine Gelegenheit als Neuigkeit. Bei all dem mit dem "Europa der Nationen", dem mit den "Identitäten", ziemlich beim Altvorderen, bei Blut und Ehre, Stolz und Vaterland. Bei dem Gesamten an bornierten, blasierten Vorurteilen. Einem Rassismus und dem. Bei so der Feindseligkeit, vor allem gegenüber Minderheiten, Ausländerhaß und so dem der Migranten. Bei einem verräterischen Satz, derzeit bei DENEN am Umgehen: "Da geb ich lieber meiner Oma, als einem Sinti oder Roma". Wie ihrer auch ganz profaner Judenhaß anteilig ist, so ganz der der alten Zwanziger-Jahre-Art, was der Dreißiger. Bloß im Heute. In diesen Gegenwartstagen, das mit der Zwanziger-Jahre-Abart.

Also, in diesen Ausstellungen, Gedenkstätten, da handelt es sich vor allen Dingen um das Bewahren von Erinnerung. Derweil es dort, wo es all das gibt, durchaus noch eine Begebenheit gibt. Es ist, wie es ist. Unter anderem benötigt man auch die und die staatliche Unterstüzung. Parteien sitzen zusammen rund um einen Tisch, um beizeiten Gelder zu bewilligen. Das Gedenken in der Weise zu erhalten, wie man es bei den Führungen und dem und dem einer Abbildung so Augen im Moment herzeigt. Und gerade diese Umstände, weil da Begebenheiten so und nicht anders sind, deswegen besorgt man sich im Heute darum, daß den Abgesandten aus der üblichen Parteienlandschaft noch ein anderes Wesen dazukommt. Eins, das die Darstellung der Vergangenheitswelt ein klein wenig anders gehandhabt hätte. Weniger eindeutig.

Es herrscht seit ein paar Gegenwartsjahren eine Strömung vor, ein Wiedererstarken von politischer Rechtsdrehung ist wahrnehmbar. Daß bald zu befürchten stehen könnte, daß, wenn solcherart "völkisches" Volk in immer höherer Zahl gewählt wird, da man sich große Sorgen um das Andenken machen muß. Wenn denn zur Wirklichkeit werden kann, daß Gedenken nicht mehr das gleiche ist. Wie derzeit noch weitestgehend. IHR Anliegen ist das Erinnern SO schlußendlich nicht.

Weil: Dieses Andenken an eine Schreckensherrschaft, das läßt sich nicht von der Hand weisen. Viel zu heftig, daß es SIE höchssselbst angreift. Von dem her hätten SIE mitunter doch manches ein klein wenig anders. Nachdem Leute bei ihnen zu Helden gemacht werden, die eigentlich nie und nimmer irgendwas eines Helden sind. Weil ihr Heldentum Heldentum für eine falsche Sache war. Der "Held" ein fehlgeleiteter. Der "Held" beispielsweise, der sich viel zu oft für Erschießungskommandos meldete und so was. Was die einen offen mitteilen, während die anderen über diese Tatsache gerne den Mantel des Schweigens ausgebreitet hätten. Liebend gerne sähen, so was würde nicht erwähnt. Daß man eine Heldenfigur bei IHNEN im Heute nicht abtut, kleinmacht und keinen einen überzeugten Nazi nennt. Lieber sollt man da auf seinen "Heldenmut" und seine haufenweise Orden und dergleichen Bezug nehmen. Statt ihn einen Mörder zu nennen.

Also, schon eine Gefahr von dem her, daß die EINEN wohl nicht so dieses Erinnern des Heute gerne haben. Denn: Es sind ja eigentlich SIE, ihre Vorväter, die man unzweideutig als Verbrecher erkennen kann. Überblicken. Der "Nationalsoziisamus", der das reinste Autokratenwesen war. Der schlimmste Willkürstaat. Der Despotismus in Reinkultur. Ein Verbrecherstaatswesen hoch zehn. Ein Verbrechertum derweil, das SIE gerne ganz nach dem Gutsherrengusto zumindestens mal abgemildert hätten. Bei abgeänderten Kommentaren, Weglassungen bei Biografienl Nach Möglichkeit nicht der ganze Umfang, der vorgestellt werden soll. Sondern das mit der Anfrage: Man könnt doch was bei eineer Biografie einfach weglassen, oder? Unter den Tisch fallen lassen, nicht? Deswegen, daß sie auch ein herausragendes Interesse an diesem Gedenken und den Orten haben: es wäre IHNEN ein Anliegen, Bedürfnis, da daran mal wieder ein bißchen was abzuändern.. Für sich als Charakteristik zu mildern. Indem man Dingen die brutale Schärfe zu nimmt.

Schließlich läßt da manches, an das erinnert wird, nichts an Deutlichkeit zu wünschen übrig. Kleinigkeiten, die SIE im Grunde viel zu sehr betreffen. Daß da wohl DAS oder DAS nicht längsr so überdeutlich, angeschärft gezeigt, vorgeführt, mitgeteilt werden dürfte. Wären sie dort wo bei den Ansagern, könnten besser und besser Einfluß nehmen, über Sachverhalte mitbestimmen. Könnten eventuell mit über die Zuweisung von staatlichen Mitteln entscheiden. Oder für das Auswechseln von Personal sorgen. Dafür, daß es vielleicht wo mal bei einer Weiterbeschäftigung hapert, wenn wer den Text bei einer Führung nicht ändern will, sondern beibehalten. Daß ein Arbeitsvertrag sogar gekündigt werden könnte, diskutiert man untereinander.

Man soll doch nicht so brutal sein. Zu weinen müßten Zartbesaitete auch noch anfangen, bloß weil IHNEN da die Dinge bei den Konzentrationslagern und vielem mehr an Verhaltensweisen so krass erzählt würden. Wer denkt da an Kinder? Muß man doch nicht, DAS jedermann SO und nicht anders mitzuteilen. Außerdem muß das doch nicht sein, daß da ein Held plötzlich kein Held mehr sein könnte, man da wen nicht mehr größer als Idol hernehmen kann. Wie zuvor noch, als man noch nicht so viel von IHM, IHR wußte.

Haha! Den Witz hier, den muß man verstehen können. Was für "zarte" Wesen da mancherorts unterwegs sind. Wie SIE gerne hätten, daß auf andere Rücksicht genommen wird. Vor allem auf SIE.

 

 

 

 

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