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Blog von TeddeMehr

So drei Zustände

13. August 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Alles im weiten Weltenraum hat mit einer Wüste an Entfernungen zu tun. Etwas braucht irre lang, im Grunde genommen, zum anderen zu gelangen.

Überlegt man sich etwa das, daß die Große Magellansche Wolke zwar scheinbar regelrecht mit mehrfacher Parsek-Geschwindigkeit auf die Milchstraße losgerast kommt - um trotzdem noch vier Milliarden Jahre zu benötigen, tatsächlich bei der Milchstraße einzutreffen. Wenn man den Wissenschaftlermodellen bei den Monsterrechnern Glauben schenken kann.

Also: Unmittelbarkeit ist was Seltenes im Universum. Das Wort "Gegenwart" spielt beim Blick hinauf in den Nachthimmel bloß für den Betrachter eine Rolle. Seltenst, daß man im All sagen kann, was zur Sekunde um einen herum los ist.

Wobei, irgendwas scheint tatsächlich abzugehen. Zumindest bei den Kleinst- und "Geisterteilchen", den "Quarks". Schon die Frage, was einem das von dem her klarmachen soll.

Drei Zustände sind mir nebenher so ungefähr bekanntgemacht worden. Verschiedenes Zeug, "Röhren"-Neuigkeiten, dergleichen.

Einmal soll es Teilchenware geben, die sozusagen in die hiesige Welt eindringt, um in ihr augenblicklich zu verlöschen, auszugehen. Als käme da was angefahren, verträgt das Klima hier nicht so recht. Daß es, kaum, daß es Ankunft hatte, schon wieder hinüber ist, vollständig abgefackelt wird, wegbrennt.

Dann sprachen sie von "Geisterteilchen", die hier in der Universumswelt aufschlagen, das mit dem Eindringen bewältigen. Um allerdings, kurz nach dem Daherkommen in Teilchenform sofort wieder dorthin zurückzuschießen, von woher man gekommen ist. Als würde da was was merken, einen "Schmerzimpuls" abkriegen, irgendwas ähnliches, um augenblicklich zurückzuzucken. Wie eine Hand auf einer Herdplatte: Kaum daß etwas gemerkt wird, wird sie von der heißen Platte gezogen. Fast in derselben Weise wird hier der Rückzug angetreten. Oder nach dem Motto: Ehe einem draußen vorm Haus was geschieht, zieht man sich rasch lieber ins Gebäude zurück und schlägt die Tür hinter sich zu. So diese bildliche Art.

Dann das Dritte, über das SIE einen ebenfalls unterrichten: Alles und jedes an Materie wird dauerdurchschossen. "Quarks", jene "Geisterteilchen", die haltlos daher- und weiterballern. Dauernd, daß das überall jedem Menschen und jeder sonstiger Feststoffmaterie geschieht. Nichts kann es halten. Allerhöchstens eingebremst wird es. Nur in den Teilchenbeschleunigern, in jenen Röhrenkonstrukten, konnt man sie unter anderem schon mal abbremsen, einfangen. Ihre flüchtige Gegenwart sowie ihre unangefaßte Dauerexistenz nachweisen. Jene Kleinstteilchendinger, die keinerlei Beschädigung erfahren, sondern im "Diesseits" voranknallen. Dabei bloß so eine Partikelschmiere, quasi "Schmauchspuren", hinter sich her ziehen, hinterlassen, wie die zweiten ebenfalls diese Hinterlassenschaft haben, die, die bloß kurzfristig eine Gegenwart im "Diesseits" haben.

Daß man sich fragen kann: Was ist da? Was geschieht hier? Einmal ist zu gewärtigen: sofortige Vergängnis. Das Verglühen, der Untergang, der Tod. Schließlich: Eindringen und augenblicklich die Rückkehr nach dort, wo man einmal herkam. Ohne allzuviel abzukriegen. Und das letzte auf der Tickeranzeige: die Dauerreise. Unangefaßt von irgendwas. Alles des Diesseitigen, das wird ohne weiteres ertragen, ausgehalten. Daß man fast die eine Konstitution, die sofort beim ersten Aufschlagen zu einem "Asche"-Stäubchen wird, verglüht, abstirbt, nicht mehr recht verstehen mag. Als wäre da der erste Prozeß wie was einer "Hautfläche", die weiter verbrennt. Nicht jedoch das, das nachwuchs. Da "verbrennt" man sich nichts länger, weil die Fläche besser konditioniert ist. Es hat die eine Fort-, Weiterentwicklung gegeben. Das an der "Oberfläche", das verbrennt zwar immer noch, stirbt "einem" weg. Wahrend das Folgende alles besser erträgt, aber in einem Augenblick sich zurückzieht, ehe es dahingerafft wird. Wohingegen der drittgenannte Status der ist: Man ist DA. Ist präsent. Hat die Befähigung erworben, etwas auszuhalten. Überall in der Weite bleibt man nun erhalten. Nur noch die allgemeine Schmiere gibt's von einem, nicht länger den ganzen toten Körper. Daß sich nach den Folgen fragen läßt. Wenn die "Schmiere", die "Schmauchspur", als verunreinigende Ware sicher nicht alles sein kann. Bei dem, was vorher umfänglich war: kaum in dieser Umwelt eingetroffen, daß es dahinschied. Faktisch den "Körper", daß es ließ. Wenn jetzt nicht länger davon die Rede sein, daß da was "Körper" läßt. Das mit dem gesamten "Körperlassen", damit könnte demnächst mal voll Schluß sein.

Betrachtet man sich schließlich den wahnsinnigen Luxus, der bei den Galaxien vorherrscht. Dort bei IHNEN hört was gar nicht mehr auf, sich an dem und dem nähren zu können. Alles nimmt sich DAS vor. Hat den voll gedeckten Tisch. Bloß, wenn was nachläßt, weil das mit dieser einen grundsätzlich umfänglichen Vergängnis der Vergangenheit angehört. Dann ...

Oder ist das kein Unterschied hier? Erst kriegte man die volle Ware am "Tischlein deck-dich" restlos ab. Und dann wird was weniger, dies und das fällt weg. Der große Luxus ist sie nicht länger, die reine "Schmiere". Nachdem da was nicht länger abkratzt, sondern sich eingewöhnt hat. An einen "gewöhnt"? Sich auf einen eingestellt? Und DAS, DAS hat eine andere Qualität. Bei einer gräßlichen Unmittelbarkeit. Faktisch ist es ja allüberall um einem herum. Hat diese Art sekündlicher Gegenwartsdurchdringung. Schrecklichste Gegenwärtigkeit. Daß es dann die Frage sein könnte: Was wird DAS noch hier? Bis jetzt durchballert das hier lediglich ALLES UND JEDEN.. Ohne festen Halt zu finden. Was geschieht allerdings, wenn es "Halt" kriegt?

Heißt das, das hier, all der Weltraum, das Universum, das breitete sich wo aus, wo zuvor schon was anderes war? Das man ganz grundsätzlich verseuchte? Jedenfalls kam DAS mit dem hier im "Lokal" nicht zurecht. Bis dato. Was sich derzeit zu ändern scheint. Es konnte sich ein wenig besser einstellen. Kann schon eine Weile weiterexistieren. In dem HIER. Oder wieder. Wie ein Kämpfer bei einer Auseinandersetzung, der niedergeschlagen war. Einen "knockout" hat's gegeben. Bloß, nichts Endgültiges. Nun muß man mitkriegen, daß der andere sich wieder auf die Beine bringen konnte. Sich erholen. Daß ER bei einem im Ring zurück ist. Langsam heben sich die Fäuste an. Wie wird der erste Schlag kommen, der fällt?

Muß man sehen: was die Wissenschaftswelt im Augenblick sieht, das ist das Gegenwartsmoment. Da weiß man jetzt was von diesen drei nämlichen Zuständen. Wie lange die aber schon so zu dritt gegeben sind, das wird einem in dem Sinne nicht auseinandergesetzt. Man hat die drei ja im Parallelflug.

 

 

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