Den Allesfresser sehen
Die Angelegenheit mit der "Dunkelmaterie".
Schon so eine Sache, das mit der "Dunkelmaterie".
Da scheint man am Sternenguckerhorizont und so den Blick auf die nächste "Super Nova" für sich zu bevorzugen. Ist der für die Leute dort scheinbar erfreulicher. Schadet dem eigenen Ego durchweg weniger. Noch dazu bei einer ganz allgemeinen religiösen Gläubigkeit, auf die hin man sich die Welt zurechtmachen möchte, bei dem Begehr nach schönen, alles endgültig auflösenden Formeln. Eben der Sichtbarkeitsmachung eines obskuren Gottes. Einer einzigen Exklusiv-Gestalt. Die "Singularität", die man sich irgendwie erhofft, daß die aufschiene, wie der "Jüngste Tag". Zudem die eine Ewigkeit der einen Frage: Was siegt am Ende, das "Gute" oder das "Böse"? Für einen Schauspieler ist es jedenfalls leichter, einen Bösen zu mimen als einen Guten. Bösewicht-Rollen sind beliebt, muß man sich nicht so verstellen.
Kriegt man momentan für so das oberflächliche Menschenauge mehr auf das Fotowerk, dann bei den "Super Novae". Der Blitz, der ist grell, hat massiv Energie, läßt sich zumeist unkompliziert vermessen, beim ganzen Rest an relativ lockerer Berechnung, der dazukommt. Die fototechnischen Aufnahmen, die sind wirklich ziemlich vielschichtig bunt. Ein farbenfrohes Panorama.
Wo alles nicht so angenehm ist, man nicht so recht mit was zurechtkommen mag: bei einem "Schwarzen Loch". Das birgt sich zumeist, ist dicht umwölkt. Obwohl es bei ihm auch ziemliche Blitze geben kann, buntfarbene Umgebung zu besehen. Alles mögliche am Farbgebungsmarkt. Bei einem Schwarzen Loch stellt sich die Frage nach dem Guten und dem Bösen überdies schon mal ganz grundsätzlich. Bei dem, was ein Schwarzes Loch an sich ist. Als Vollverwerter, Allesfresser. Der "Kannibale" in Reinkultur. Nichts, das sich so ein Schwarzes Loch nicht vornehmen mag, kann. Könnte sicherlich ICH genausogut sein wie DU. Kein Problem. Dafür wär man am Ende ja da.
Für so ein Schwarzes Loch ist schlichtweg alles hier eins: ein Besser-"Mampfi" geworden. Zu all dem Gewöhnlichen an Staubware und all der allgemeinen beständigen Verunreinigung hinzu, hat das jetzt, wo es doch im Grundsatz das Genügsamste auf der Weltenbühne ist, weil es sich einfach elementar jegliches vornimmt, sich an ihm nährt, DAS abgekriegt. Noch besser was "Futter", was auf den "Restauranttisch" hingestellt. Das "panierte Schnitzel", das "Massive", "Komprimierte" mit beim "Babybreichen" mit dabei. Aus der "Vorratskammer" herausgeholt, aus der einheimischen "Suppen-" und "Hexenküche" exklusiv auf das eigene "Tischlein deck dich". Und zwar genau DAS: sämtliches bei Sonne, Mond und Sternen.
Bei den Schwarzen Löchern, wo sich restlos alles ansammelt, sind Sonne, Mond und Sterne längst die reinste Routine. Das allzu bekannte Endresultat einer Rechnung. Im Nu erschaffen. Weil DAS das ist, wo was enden muß. Ein Ergebnis, längst myriadenfach so gesehen. "Gähn" - nicht wahr? Vielleicht wäre der "Schimmel" am Erdplaneten gerade wieder mal was Exklusiveres, Exquisiteres für den "verwöhnteren Gaumen". Ein ungewohnterer "Geschmack" bei den Aromen. "Sabber, sabber".
Tja, "Gut" und "Böse" - bei dem Ort, wo man selber so als Mensch - einer, als Erdenbewohner zur Reflektion fähig - prekär rumhockt. Hier ist sie die Gegenwart, die Welt der massenweise Schwarzen Löcher. Diese satte Dauerhervorbringung, das "Kämmerchen" anbei den Schwarzen Löchern. Das aus dieser vorgegebenen Materienware bei ihnen sich erschafft, wenn es wegen des Luxus großflächig ausarten kann. Alles andere als zufällig. DAS, das sich aus der gravitatorischen Anziehung- und gleichzeitig der daraus resultierenden Haltekraft von Schwarzen Löchern ergibt. Bei jenen auf zahllos Gravitationswellen "surfend" reisenden "Wandersgesellen", Gebilde mit zigfach was Millionen an Sonnenschweren. Die böse Auswirkung auf das gesamte Raum-, Zeitgefüge haben. Zig tausendfach schwärmt bei den Galaxien ständig der "Nachwuchs" an Schwarzen Löchern. Alles, das selber noch zu einem "Universum" werden könnte. Was für eine Aufstiegsmöglichkeit: in einem "Weltall" enden. Eine irre Auslese, die bei diesen ungezählten Schwärmen an "Wurm-Löchlein" herrscht. Deswegen müssen sie ja so viele sein, ähnlich wie in der Insektenwelt. Ungezählt "Wurm-Löchlein", aus Sonnenleichen geboren. Die ihre Heimatgalaxien eventuell sogar verlassen. Um sich vor der Freßlust der größeren Schwarzen Löcher in Sicherheit zu bringen, wird die plötzlich bemerkt, daß man lieber sich in Fahrt schafft, davonkurvt. Die Großen, für die die Kleineren auch nur besseres Mampfi sind. All DIESE Welt, aus Sonnen geboren. Selber begann man vor Myriaden an Äonen an Zeit mal als eine größere, kleinere Sonne. Ob für die Schwarzen Löcher und ihr Regime wohl vierzehn, siebzehn Milliarden Jahre reichen wie die "Kreationisten"-Welt der "Urknall"-Gläubigen vorgibt?
Mit den allerersten Sonnen begann die heutige Welt erst so richtig, da kriegte sie eine Struktur. Da kam Fahrt auf, entstand die gegenwärtige Reise-Geschichte. Es verwirbelte sich was, nachdem die allerersten Sonnen Vergängnis hatten. Um zu noch was Größerem zu werden. Universumsmaßstäbe nahm das an. Wurde zu etwas, als gäbe es mal nirgendwo eine andere Perspektive mehr.
Und die "Dunkelmaterie", wenn ich nachdenke, ist sie die "Ausscheidung" von Schwarzen Löchern. Das, was die ausscheiden müssen, um neu Platz in sich für den nächsten Schub an Staubware, Sonne, Mond und Sternen zu sorgen. Ganz einfach: für den nachfolgenden Gang, das, das man dann frisch "spaghettisiert", wie so ein Fachbegriff für den Vorgang lautet. Kommt der nächste Hunger, ist man wieder entleert, freigeschaufelt. Dann "klafft" das "Maul" des Schwarzen Lochs das nächstemal auf. Dann kommt was herbeigeflogen, bis nichts mehr hineingeht. Der Nachschub driftet rein in den "Mund". Oder in die geöffnete "Brennofenklappe". Oder man nimmt so ein Zugbild für sich her, wenn der Heizer einer Lokomotive das Heizkesseltürchen wieder aufklappt, Kohle nachzuschaufeln, damit die Glut drinnen sich auf derselben Hitzeebene erhält. Wie immer man den Vorgang eben für sich umschreiben möchte. Und das, was dabei am Ende "hinten rauskommt", die "Asche", der "Kot" - das könnt bei einem Schwarzen Loch die "Dunkelmaterie" sein, nicht? Unmerklich was Zeug, das von einem Schwarzen Loch haltlos fortwirbelt, um sich nach einem Weilchen irgendwo anzusammeln, aufzuhäufen und neuerlich anzureichern. Nicht wahr?
Und, weil man hier die Welt der Schwarzen Löcher ist, bei was, das einfach alles für sich nimmt, wie so ein Schwarzes Loch das ja auch schlußendlich betreibt, da könnt man von dem her durchaus anteilig des "Bösen" sein. Überlegt man sich das mal genauer, bei der Möglichkeit, daß man sich wie Säure irgendwo voranfressen könnte, schnöde weiten Raum damit für sich erschaffen.
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