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Blog von TeddeMehr

Die Zeit-Schranke

8. August 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Das Wesentliche am "Urknall" - das scheint die Zeit-Schranke zu sein.

Eine Zeitbeschränkung. Schließlich sprechen SIE hier oft von einem Horizont von vierzehn bis siebzehn Milliarden Jahren. Was Ewiges, und doch ein Zeitraum, der sich mit klaren Zahlen benennen läßt.

Noch genauer geht das mit den Jahreszahlen wohl nicht. Vielleicht muß was das strukturierte System ein bißchen atmen können hier.

Oder man konnt sich einfach nicht auf eine exakte Zahl an Jährchen einigen, an der Stelle. Obwohl SIE davon sprechen, den Punkt - von dem alles Zeug vor Jahrmilliarden mal weggeflogen sein soll, um sich bis heute nach der gegenüberliegenden Seite weit ins Rund hinaus zu verteilen -, haargenau zu kennen. Exakt wird das Örtchen einem des öfteren auf einer Universumskarte als was Verortetes gezeigt.

Der "Urknall", das eine mit der Anfang- und Endperspektive. Ein ausgemachter Beginn und ein nämliches Ende.

Fast könnt man meinen, das mit dem "Urknall" wär mit was ein kleiner "Kreationisten"-Horizont.  Nur hier einer, den Wissenschaftler, die sich gegenseitig bezeigten, daß man doch Religionen anhinge, für sich entschieden. Mit dem einen "Urknall", dieser "Singularität", der vor vierzehn bis siebzehn Milliarden Jahren.

Nach einem gewissen Hin und Her. Einer Drängelei, mancherlei eindringlichen Ansage. Durch sternenguckerische Priesterschaft. Religionsabgesandtschaft. Priester, die im Wissenschaftlerkleid denen dazukamen, die den Religonen sowieso nicht abgeneigt waren. Jener Gläubigkeit gut gesonnen. Weil sie sich als Wissenschaftler ohnehin eine exklusive Weltenformel im althergebrachten Religionssinne wünschten. Dafür ihre Forschungsarbeit vorantrieben, als bräuchte wer oder sie selber IHN, den wissenschaftlichen "Gottesbeweis".

Nicht um die Wirklichkeit abzubilden, darum drehte es sich alsbald, bei der Begegnung. In heutiger Gegenwart auch wieder eine vor Jahren. Sondern um was Schriftwerk-Systemisches, althergebrachte Religions-Sachverhalte und wie man dem Religiösen "Auswege" aus der und der Malaise darbieten könnte.

Bei dem einen besagten großen, die Welt im Grunde genommen ziemlich umfänglich bewegenden Wissenschaftlertreff kam es denn zum besonderen "Urknall"-Beschluß. Mit einer Auswirkung, bis in diese Gegenwartstage hinein. Auf den "Urknall", darauf wurde eingeschworen. Alle sollten für den "Urknall" gehen. Der "Urknall", bei dem man festhalten kann: "Im Anfang ..." Die Zeitperspektive, sie hat beim "Urknall" eine relative Endlichkeit. Einen Endlichkeitshorizont, daß man "Gott" doch mal sehen könnte - statt wirklich nur ewig auf die "Gottes"-Ankunft und den "Jüngsten Tag" zu warten.

Dahingehend mußte für mehr Sicherheit auch auf der Wissenschaftsbühne gesorgt werden - weshalb ...

Für das war der "Urknall" das Nützliche, Brauchbare.

Diese grundlegende Ausrichtung, die man auf der großen Zusammenkunft beschloß. Der eine Vorteil, den einem der "Knall"-Gedanke schlußendlich brachte.

Bis heute ist die "Knall"-Idee gültig. Ist eine grundsätzliche Lehrmeinung, Aus der heraus gerechnet wird. Etwas, mit dem man übereinstimmen sollte. Oder ... Oder aber, man bringt es so als Wissenschaftler mit Ehrgeiz, möchte man so und so diesen Aufstieg bei der Karriereplanung wo haben, nicht allzu weit voran. Dinge können einem ins Stocken geraten. Wie bei zuviel "Science fiction" bei einem im Kopf. Man erinnere sich nur daran, man mußte selbst die Existenz von Planeten erst offiziell beweisen. Ansonsten gab es Planeten im EINEM einzigen Sonnensystem, in dem eine Sonne die Erdkugel beschien - und sonst nirgends. Das Restliche, das war "Science fiction"-Schreiberei. Wie die "Ufos". "Außerirdisches Leben". Hirngespinste von Romanautoren.

Und was das mit dem Kreationistischem beim "Urknall" sein soll? Man denke bloß daran, die "Kreationisten", das sind Leute mit gesteigerter Religiosität. Praktisch eine Art Fundamentalisten. Die auf eine strenge wortwörtliche Religionshauptwerk-Auslegung Wert legen. Jede Religion kennt solcherlei Volk. Die "Kreationisten", die sind im Heute wirklich Gestalten, die einem ansagen, die Welt, wie sie heutzutage ist, die hätte erst vor circa zehntausend Jahren begonnen. Darwin und das, das lehnen SIE ab. Statt dessen gilt für SIE ein Zeitraum, der dem der "Schrift" entspricht.

Woraus sich locker die Vermutung ergeben könnte: die Geschichte mit dem "Urknall", die eine andere ausschließt, abkanzelt, die könnte einer "Kreationisten"-Mentalität nahekommen. Nur eben eine "Kreationisten"-Mentalität für die Wissenschaftswelt. Bei der "Urknall-Singularität".

Was im Laufe dieser Gegenwartstage heißt, man müßte schon Erkenntnisse vorbringen können, so wirklich etwas, das nicht widerlegbar wäre, um das gesamte durchaus geräumige "Urknall"-System in seinen Grundfesten zu erschüttern. Vereinzelt was reicht nicht hin, es müßte die "Urknall"-Denke wirklich verblasen. Wie es die Milchstraßen-Gravitation verbläst, nachdem die Gravitation der Großen Magellanschen Wolke in ihr Platz nimmt. In vier Milliarden Jahren. Wenn die Große Magellansche Wolke sich was Milchstraßen-Strecke einfach nimmt. Sich anteilig macht. Daß sich lediglich noch die eine Frage stellt: Was wird bei den Geschehnissen aus dem Schwarzen Loch der Milchstraße? Läßt sich DAS auch abholen, absorbieren? Oder hat das keine Lust auf eine "Verheiratung", ergreift da noch mal zeitig die Flucht?

Die Flucht - um für sich selber zu bleiben? Bei der eigenen Identität? Die "Milchstraße" heißt.

 

 

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