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Blog von TeddeMehr

Flucht, ohne irgendwas

5. August 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Was hier routiniert bei einem Schwarzen Loch Sache ist, hat man letztens durch eine Wissenschaftsweltneuigkeit mitkriegen können: bei einem größeren und wohl älteren Schwarzen Loch. Eines von einen Ausmaß, zigfach die Millionen an Sonnenschwere. Es hieß in Artikelzeilen, daß das Schwarze Loch gewaltiger ist als die beleuchtete Blasenregion rundum, die bestimmte abgegrenzte Örtlichkeit, bei der nach Sternenart das Licht anging.

Uralt, das eine Schwarze-Loch-Ding. Und unübersichtlich, was da bei dem ungeheuer massiven Schwarzen Loch passiert sein könnte. Hatte es eine solche Hungerattacke, daß es die gesamte Galaxienumgebung rundum verschlungen hat? Ziemlich geschwind alles sich einverleibt, rascher, als es je zur Nachschubbildung kommen konnte? Daß sich mit "Verfressenheit" die pure Schwarze-Loch-Dimension erklärt?

Oder - was war da los? Was könnte da bei dem ziemlich weitläufiggedehnten Schwarzen Loch vorgefallen sein? Daß dem einen Schwarzen Loch der bauchige Galaxienumfang fehlt, abgeht. Die bunt ausgeleuchtete geräumig-weite "Blasenfläche". Das für den Eigenbedarf, die Selbstversorgung.

Da hätte man sicherlich ein Weilchen länger schon hinsehen müssen. Andererseits - auch das mit dieser Weile des Zuschauens ist so eine Sache. Könnte sich alles ja vor längerem abgespielt haben. Als man noch nicht die Idee hatte, dort doch mal verschiedenes nachsehen zu wollen. Dahingehend hat man die ablaufenden Ereignisse, das im Vorlauf, denn verpaßt.

Könnt höchstens sein, daß man woanders was bezeugt. Entdeckt man es zufällig auf einem Foto.

Man erinnere sich nebenher, es wurd was gemeldet. Das, daß der Milchstraße durch die Große Magellansche Wolke etwas blüht. Mit der vielköpfigen Menschenwelt wurde das von Wissenschaftlern geteilt, daß die Große Magellansche Wolke über die Milchstraße kommen möchte. Erst mal mit dem profanen Einschlag einer der Kleinen Magellanschen Wolke in die Milchstraße. Fürs erste echte Massiveindringen in dieselbe. Die eine Kleine Magellansche Wolke, die man weniger als eigenständige Galaxie, sondern als einen von zwei "Halo"-Bereiche der Großen Magellanschen Wolke sehen sollte. Als das in ihrem Vorbau, mit dem die Große Magellansche Wolke anscheinend noch besseren "Kontakt" zur sie umgebenden Raum-; Zeitumwelt hält. Weil der größe Körper weniger was noch spürt, wie so die beiden Schein-Galaxien, die etwa die Schwerkraft der Milchstraße momentan großmächtig zu sich hinreißen kann. Obwohl SIE grundsätzlich was der Großen Magellanschen Wolke sind. Womit der gesamte monströse Wolken-Körper der Großen Magellansche Wolke rundweg seine neue Fahrtausrichtung kriegt. Mit der Anzeige erst, daß sich die Große Magellansche Wolke zur Milchstraße hin auspendeln und sich an DIESE ranmachen kann. Um sich am Ende mit ihrer schier erdrückenden Masse an Zeug über die Milchstraße drüberzustülpen. Das in Begehr, sich alles der Milchstraße einzuverleiben. Womit die Gravitationskraft der Milchstraße inerhalb kürzester Frist vollständig zu verblasen wäre.

Modelle der Wissenschaftswelt kündigen DAS an, daß das das wesentliche zukünftige Vorkommnis anbei der Milchstraße sein wird. Bislang deutet sich das besondere Milchstraßen-Ende mit der Sicht auf die beiden Kleinen Magellanschen Wolken nicht mal sonderlich an. Die Kleinen Magellanschen Wolken - von denen die Milchstraße die eine mit ziemlich viel Abstand zur zweiten noch ferneren zu sich hin - und an sich herangezerrt hat. Läßt sich schließlich am selben Bild auch die zweite Kleine Magellansche Wolke blicken, die es allerdings noch ein Stückweit weiter hat als die eine, die als erstes in die Milchstraße einschlagen soll. Trotzdem, daß die Nummer zwei der ersteren hinterherkommt. Und was des weiteren nachkommt, das ...

Von dem Ausmaß der echt monströsen Großen Magellanschen Wolke ist da noch nicht viel am Gegenwartsticker. Wenigstens nicht am irdischen Nachthimmel mancherorts, wenn keine Wolken die freie Sicht auf die Sternkonstellationen des Spiralarms verstellen. Zwar sieht man so Verwaschenheit dort, wo die Große Magellansche Wolke sein muß. Alles allerdings harmlosest. Für den Ahnungsbefreiten ist da nicht viel mehr als ein nebulöses Fleckchen.

Galaxien-Kannibalismus. So heißt sich das. Die Große Magellansche Wolke nimmt sich die Milchstraße vor, zerfleddert sie, weidet sie aus. Macht sich die gesamte Galaxien-Strecke anteilig. Stellt sich nur die eine Frage: Was treibt da das eine Schwarze Loch, das in der Mitte der Milchstraße seinen Platz hat? Ab wann merkt DAS was? Oder hat es schon was gemerkt, weil: Der "Traktorstrahl" der Großen Magellanschen Wolke hält die Milchstraße längst eingefangen.

He, könnt das nicht sein, daß das dem einen gigantischen Solo-Schwarzen-Loch passiert ist? Das Besagte, bei dem sich die übliche Galaxienblase weniger weit dehnt wie das Schwarze Loch selber. Doch keine Freßattacke, sondern die eigene gesamte Galaxienstrecke jemand anderem zum Opfer gefallen? Einem "Kollegen" auf der Galaxien-Straße?

Nur das eine Schwarze Loch, das zeigte sich nicht so einverstanden mit den neuen Begebenheiten. ES wollte nicht DAS mit sich anstellen lassen, nicht sich verlieren, die Eigenidentität aufgeben. Ohne ALLES, ohne "Hab und Gut", gelang DEM Bestimmten die Flucht. Quasi nackig. Den Rest konnte sich das Zweite, das Siegreiche, abholen. Bloß, einen selber dazuzukriegen - das war nicht. Im letzten Moment konnte ES den laufenden Ereignissen fliehen. Solange es noch konnte, hat es sich aus dem Staub gemacht. Als das EINE, das sich im Universum eigendynamisch in Bewegung, Fahrt schaffen kann. Mit dem sich aus einer gröberen Notlage befreien.

Vielleicht wird dasselbe dann das eine Schwarze Loch der Milchstraße genauso versuchen. Die Flucht mal ergreifen wollen. Vor dem Zugriff des anderen, das sich auch das Milchstraßen-Schwarze-Loch abholen möchte. Am Schluß haut DAS ab, und der Große Magellansche Wolke-Eigentümer, der Großgrundbesitzer, der kann sich den schnöden Rest behalten. Sich damit zu einer dritten Kleinen Magellanschen Wolke verhelfen, das nächste im "Vorbau".

Hauptsache, man ist in letzer Sekunde davongekommen. Wie irgendwer auf Erden, der soeben mit dem Leben einer Mißlichkeit entkam. Ohne einen Faden Kleid am Leib. Dem Gelände, Grundbesitz ledig gegangen. Aber zumindest lebendig geblieben. Man selber.

 

 

 

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