Was brennt, lodert
Es scheint zu viele Stückzahlen an der Ware "Homo sapiens" zu geben. Da treten massiv Probleme auf, deswegen. Nachdem man praktisch faktisch überall ist, wird das zuviel. Seltenst, daß wo kein unsäglicher Menschenfuß irgendwo hin- und drauftritt, was bewandert. Bei der gesamten Heuschreckenstruktur der Menschheit, die sich alles und jeden Untertan machen will. Bedenken- und wahre Sorglosigkeit beherrschen die menschliche Szene.
Jetzt brennt der Urwald auf einem anderen Kontinent wie irr. Und das Thema, das dazu einfällt, das ist ganz und gar unappetitlich. Dafür ist man fast zu sehr Mensch. Die Spucke bleibt einem nichtsdestotrotz knapp weg, bei diesem Gebaren.
Ordentlich die geistige Umnachtung beherrscht alles Menschliche. Oder - wie soll man das sonst nennen? Man muß nur sehen, wer da beispielsweise in dem Land auf jenem Kontinent gewählt wurde. Auf der politischen Ebene. Und jetzt wundert man sich, daß wo der Wald großflächig brennt. Bei einem, den man sich zumindest als einen "Duce"-Wiedergänger übersetzen darf. Nachdem DAS sich bei den Brasilianern Bahn gebrochen hat. Bei den Brasilianern hat so einer es zu einem Gewählten geschafft, einem Wahlsieger.
Früher nannten solche Kreaturen sich wenigstens noch selber "Faschisten". Waren stolz mit sich als Faschistische vor Ort. Heutzutage sind sie mit dem weitschweifigen Weichzeichner dabei, heißen sich alles mögliche, nur nichts mit "Faschismus". So als "Rechtskonservative", Leute mit "alternativen Werten". Mit was wie "Faschismus " will da was Volk einer "neuen", "alternativen" Rechten wenig offen zu schaffen haben. Sind denn schließlich ja auch lediglich nur solche Socken zu sehen, wie sie an so was erst mal nahe rankommen müssen. Heranstinken. An IHRE Vorgänger auf Erden. Für sich eine Annäherung schaffen, das ist es für SIE bis auf weiteres. Bis zu dem Umfeld, das einem althergebrachten "Faschismus", "Nationalsozialismus" entspricht, hat man noch eine kleine Strecke zu gehen. Muß man sehen, wann dem und dem, der oder der ein solcher Schuh genau passen könnte.
Weltweit ist das am Aufscheinen. Fast nirgends, wo diese Blenderleute heutzutage nicht fürs Würgefühl gewählt werden. Ob in den Vereinigten Staaten von Amerika, bei denen vom britischen Commonwealth. Die Dreißiger-Jahre-Augenzwinkerer gehen mit sich groß. Die, ohne jeden "Duce", "Führer". Aber mit jeder Menge "Duce"-, "Führer"-Gefühl in sich. Wo immer man hinblickt, da hocken solche in der Gegend rum, hat man ihnen glattweg lange mit zahllos Wählerstimmen ausgeholfen. Unheimlicherweise, nicht statthaft. Daß sie auf Machtsesseln sich zwar bereits besser plazieren, aber weiter noch nicht so richtig SO. Dafür brauchen SIE Weiterentwicklung. Auch, weil SIE sich nicht so präsentieren dürfen, schließlich erst mal bloß weiterhin sich auf dem guten Weg befinden, echt fett nötig haben, dorthin gewählt zu werden. "Wahlvieh", das finden SIE allem Anschein nach jede Menge. So viele, die sich was von solchen wie IHNEN ansagen lassen wollen. All das bei den schnödesten Vorurteilen, die einen Menschensinn beherrschen können. Dem triefäugigen Rassismus, exklusiveren Haß auf Minderheiten an der Nationenfront. JENES, das es mal mit dem "Nationalsozialismus", aus dem "Faschismus" geboren, zu einsamen Gipfeln brachte.
Muß man verstehen, nachdem da einer ehemals nichts als Schund- und Hetzschriften las, als er noch ein wenig jünger war, aber zwischendurch doch ein bißchen älter an Jahren geworden. Zuvor, daß er im Grunde mal jahrelang irgendwie "Künstler" sein wollte. War aber auch nicht anhaltender als eine Laune, mit der einer sich länger abmüht, ehe es zur Einsicht kommt. Zwar etwas, das man hartnäckiger übte, um es dann, als wäre damit nicht mal weiterzukommen, ungeduldig geworden, wegwerfend abzulegen. Um sich in was Neuem einzufinden. Bei den kruden schauspielerischen Fähigkeiten beispielsweise. Die der EINE denn etwas befördert kriegte. Um ranzukommen an den blinden Agitator für dumpfbackige nationalistische Mächte. Das war es dann erst., bei IHM. Keine Malereidaseinsmühsal mehr. Das eine, beim Rumwinken und der Kreischerei, das entsprach ihm eher. Ging IHM einfacher von der Hand. Das beim Horizont des verkommenem Nationalen mit Unmengen an doofem Fahnenzeugs, Fackelumzügen, bei Ansprachen, inhaltlich die unvorstellbarste Tristesse. Die allerdings gehalten wurden, um trotzdem massiv die Jubler abzukriegen. Klatscher, Applaudierer. Wirklich, man stand vor Leuten. Baute sich mit seinem grundsätzlich Hinterletzten vor ihnen auf. Nicht mal mit Eiern wurd man beworfen. Obwohl ... Die Speichelflocken, die einem vom Maul wegflogen.
Wie eben solche das tatsächlich im Heute auch unterbringen. Muß man sich vorstellen. Die dreißiger, vierziger Jahre, da hatten so welche in Echt IHREN einsamen Gipfelsturm. ALLES von sich durften SIE die dreißiger, vierziger Jahre durch voll beweisen. Jede geistige Umnachtung. Und dann, gegenwärtig, aufgeklärte Zeiten, Tage, während denen jedermann um solche weiterhin haargenau Bescheid weiß. Trotzdem läßt man SIE an sich nähren. Verleiht ihnen das eine Beste, daß SIE den Blick hin und wieder rasch wie verzagt niederschlagen, senken, damit man nichts im Augenaufschlag erkennt. Nicht das EINE: die Wählerstimme, die gibt man, IHNEN. Deswegen das flüchtige Augenniederschlagen? Daß man ES bei IHNEN nicht zu klar merkt. Auch das, was SIE in Wahrheit rundweg von einem halten. Schlußendlich, wie man sich verhält, angesichts von IHNEN: als gäbe es bei IHNEN keinen Sorgenhorizont. Nichts Bekanntes. Nichts, das einem nicht bis in kleinste Detail von früherher aufgehellt sein müßte.
Nichtsdestotrotz kommen so welche in der Gegenwart massenweise zum Vorschein, grüßen grinsend von Balkonen runter. Lassen einen sogar "Selfies" mit sich schießen. Daß jeder einen höchstselbst auch noch durchblicken könnte, hätte er dazu die Lust. Bei so einem an der Seite auf einem Foto. Nachdem man das vorführt, daß man wo war, wo raufsah, rauf zu einem, der droben rumstand. Ganz ohne jede Scham. Unverschämt. Wo eben der "Duce" es einstmals besonders liebte, durfte man IHN bewundern. Der eine "Duce", der gerne den "Führer" besuchte. Während der "Führer" eher das mit dem Reisen nicht so mochte, irgendwie. Obwohl er den Eiffelturm kurz gesehen hat, Frankreich einen Besuch abstattete. Alles ziemlich kurzfristig. So oder so.
So viele Sprachen weltweit, daß diese Verkommenheit, dieses Übel im "Internet"-Zeitalter, spricht. Regelrecht anders möcht es einem werden. In Brasilien sind SIE, Nordamerika, bei den Russen, Chinesen. In jeder Region Europas haben SIE einen Auftritt, erfahren nichts weniger als Jubilierervolk. Gerne auch in Polen. Mit breitester Lächelmiene. Nicht mal die Dänen, Finnen, Niederländer und die, die werden davon in Ruhe gelassen. Man stelle sich vor.
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