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Blog von TeddeMehr

Als ein Moment der Ausrichtung war

17. September 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Alle heutige Welt, daß "Urknall" ist.

Obwohl das wieder Jahrzehnte her ist, daß der "Urknall" zu dem einen Exklusiven gemacht wurde, ist man heutzutage beim "Urknall" fast aktuell. Überall kann man das Wort "Urknall" lesen.

Jenseits von dem, vom "Urknall", mag man nicht mehr viel gelten lassen. Kaum eine Irritations stört das "Urknall"-Bild. Als wäre der "Urknall" eine grundlegende Erkenntnis wissenschaftlicher Realität. Und kein religiöses Glaubensbekenntnis, das Wissenschaftlern passierte.

Der "Urknall", geradezu das mit einem "Im Anfang". Beste Religionsentsprechung hat der "Urknall". Der "Urknall", das ist die beste Abbildung von Religion in der Wissenschaft.

Beim "Urknall" dann kann man ein längeres Zwischendurch festhalten. Das Volumen, in dem sich alles aufhält. Solange jedenfalls, wie es lebt.

Und dann ist beim "Urknall" des weiteren etwas für die Betrachtung mitgegeben. Beim "Urknall" wie selbstverständlich mitinbegriffen: eine Aussicht auf ein Ende. Ein Ende von allem. Der erwartbare Horizont eines Abschlusses.  Man müßte die Grenze nur zu Gesicht kriegen können.

Auf beschließende Ereignisse, wie sie etwa so die Verheißungen in Religionsschriften sind, beim "Urknall" kann man auf sie zu sprechen kommen. Ganz selbstverständlich können die mit aufs Bild gebracht werden. Wenn man Lust dazu hat, diesem und jenem Glauben anhängt, mit dem "Urknall" ist man nicht schlecht bedient. Beim "Urknall" kann man das Ende aller Zeit auch in einem Religionssinne interpretieren.

Das mit einem "Im Anfang", einer erlebbaren Verweildauer, und dann das der religiösen Versprechungen der Religionen gegenüber den Lebenden, Sterblichen, diejenigen, die bei sich mittlerweile eine "Seele" vermuten. Alles Religiöse ist beim "Urknall" ziemlich gut aufgehoben.

Der "Urknall", die Abbildung einer Drängelei, die Wissenschaftler bei einem Wissenschaftskonvent vor Jahrzehnten erfuhren. Auf dem einen besagten Konvent brachte man es zu einer Grundlagenentscheidung. Als könnte man die einfach so kurz mal unterbringen. Nicht länger war man unbestimmt am Verweilen, ein Forscher, dem es nach Wissen dürstet. Mit dem "Urknall" wurde diese Angelegenheit regelrecht entschieden hinweggefegt. Die beste Art Glaubenssicherheit, die ausgerechnet in der Wissenschaft eingeführt wurde, mit dem "Urknall". Mit dem "Urknall" kriegte man sie ab.

Damals, als die Hubble'schen Erkenntnisse diskutiert wurden, ereignete sich das. Weil was Kräfte Hubble'sche Forschung zum Anlaß nahmen. Für einen "Kehraus". Für klar Schiff wurde gesorgt. Quasi was beiläufig über Bord geworfen. Es gab einen großen, den Religionsschriften zugeneigten politischen Entscheid. Anbei eine Ausrichtung der Wissenschaft, als hätte man es mit dem "Urknall" zum letzten aller Schlüsse geschafft. Der "Urknall", der war ab da ange- und verordnet. Nichts als die reinste Wahrheit. Nicht länger war es viel mit vielen offenen Pfaden bei einem weitem Wissenschaftshorizont. Der "Urknall", der besorgte eine Entschieden-, Gewißheit.

Schlußendlich, ein festhaltbarer perspektivischer Blickwinkel, daß die Wissenschaftswelt seit jenem einen Konvent ihre Forschungsarbeit nicht unter dem Gesichtspunkt der frei wirkenden Kräfte leistet. Alles ist nicht mehr so unbedingt möglich. Am Standort "Urknall" fällt schon was unter den Tisch. Oder wird unter den Teppich gekehrt. Beim "Urknall" kann man nicht so sagen: Alles kann, nichts muß. Schlußendlich hat man den  "Urknall" für sich fixiert. Alle Arbeit wird mit dem Hintergedanken "Urknall" betrieben. Wie selbstverständlich, daß man vom "Urknall" ausgeht.

Das heißt, den Drängeleien, Anwürfen durch religiöse Mächte, denen wurde nicht widerstanden. Nicht viel Standhaftigkeit gegenüber jenen, die doch seit altersher ihre eigenen Exklusivschriften haben, an den Tag gelegt. Denen die der Wissenschaft von Hause aus suspekt waren. An sich bräuchten SIE nichts Neueres mehr. Schon gar keine Neuigkeiten, die die Welt nicht nach IHREM Geist ordnen.

Oft schon unzufrieden waren sie mit Wissenschaftsnachrichten. Für sich selber ließen sie Teleskopstationem errichten, höchstselbst mit den eigenen Augen in den Himmel hinauszublicken. Ihre eigenen Berechnungen trieben SIE voran. Damit kam es zu Diskussionen mit Wissenschaftlern. Bis denn Hubble mit seinen zur damaligen Epoche neuesten Weltraumerkenntnissen daherkam, bei den Themen Reise und Fahrt. Die die der klerikalen Welt in wahre Begeisterungsstürme versetzten. Die der Priesterschaft in Zivil bei ihrem anteiligen Sternenguckergerede, die, die sich bei den "Gottsuchern" unter den Wissenschaftlern herumtrieben, den Gleichgesinnten, die wollten damals eine Entscheidung dann für sich besorgen. Für etwas Entschiedenes. Und: Zu so was brachte man es auch. Der "Urknall" wurde auf dem einen Wissenschaftlerkongreß großflächig gemacht. Als die Hauptstoßrichtung, von der aus man als Wissenschaftler nunmeht überall zu forschen hätte. Als das wurde der "Urknall" ausgegeben. Von irgendwas anderem sollte in der Wissenschaft nicht ausgegangen werden.

Der "Urknall", er war es, mit dem alles zur Zufriedenheit der Theologen, Klerikalen, Kirchenführer geschah. Ein Burgfrieden wurde gemacht. Indem der "Urknall" entschieden wurde. Ab jenen Tagen war der "Urknall" das Vorgegebene in der Wissenschaft. Am "Urknall" will man bei sich nicht mehr rütteln lassen, komme, was da wolle.

Einen wahren Geist eines religiösen Fundamentalisten, des Wissenschafts-Kreationisten, den giibt die gesamte Wissenschaftsszene her, seit jener Epoche. Oder ist nicht alles "Urknall" hier oder was?

 

 

 

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