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Blog von TeddeMehr

Die Bewahrung von Szene im "Knall"

16. September 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Überhaupt "Gott", denkt man kurz über den "Schöpfungs"-Begriff nach. Immer sprechen SIE die "Schöpfung" an.

Viel Respekt wird der "Schöpfung", bei der man selber mit in der Landschaft rumlebt, nebenbei ja nicht gerade entgegengebracht. In dem Sinne. Daß man so, obwohl man eigentlich nach jener Religion zu glauben vorgibt, so einen Gott und sein Ankommen arg fürchten würde. Das ist nicht erkennbar. Sonst würde man doch umfangreicher über die Beschreibung von "Gut" und "Böse" im Glaubenssinne nachdenken. Wenn einem der Einfall kommen könnte, daß man doch nicht selber, hätte man am "Ende aller Zeit" den besagten einen Entscheid zu gewahren, bei den "Guten" dabeisein muß. Bei den einen, die "Gott" ins "Paradies" begleiten dürften.

Der Abschluß für alles, ein Gang ins "Paradies".

So die Wissenschaft, die verhielt sich beim Anfang also so, daß sie was anbot, zugestand, indem sie ihn krude mit einem "Knall" umschreiben will. Einem "Urknall". Einem singularen Geschehen. Exklusiv einzeln. Sonst wäre das ja keine "Singularität". Das mit der "Singularität", das in Richtung "Ein Gott" verweist. Ohne den X-Faktor "Ein Gott" direkt zu benennen. Unzweideutig das Wissenschaftsangebot: ein "Im Anfang". Etwas, in dem man einen "Gott" derweil selber abbilden muß. Seine Glaubensverbreitung hat man als jemand der "Theologie" allerdings sowieso, deshalb: keine Besorgung war weit und breit. Nichts mußte weiter aufregen.

So arg böse ist das "Im Anfang" der Wissenschaftsleute demnach nicht. Größer unterschieden von dem einen "Im Anfang" einer Schrift, jenseits der es nichts geben sollte. Überlegt man sich das im Zubehör bei der "Urknall"-Legende: daß da "alle Materie", alles Denkbare an Stoffen, sich mal an einem winzigen Örtchen getroffen hätte. Gezwungen wäre AllES gewesen, sich an ihm zu komprimieren, zusammenzupressen. Bis der Zustand einfach nicht mehr zu halten war. Zu viele unterschiedlichen Reaktionskräfte an einem Platz, es konnte der Laden zwangsläufig nicht dichthalten. Alles mußte auseinanderfliegen.

Die große Detonation, die war fällig. Mit einer ungeheuren Explosionswucht donnerte alles von dannen. Daß jegliches hier bis heute fliegt, reist. Auf der Explosionsdruckwelle "surft". Das eine "Urknall"-Geschehnis, von dem heutigen vierzehn bis achtzehn Milliarden Jahre entfernt, wie festgehalten wird. Die Wucht, die alles auseinanderfliegen ließ, die bis ins Gegenwärtige voranträgt. Weiterhin, daß sich was der Masse überall ins Rund hinein verteilt. Dorthinein, wo man bisweilen nicht weiter hinausblicken kann, weil die eigene kameratechnische Bildauflösung so an ihre Grenzen stößt.

So weit eben die Teleskope blicken können, so weit sieht man knapp. Bis in die Gegenwart das Wegstreben von dem einem Minimalpünktchen ein unverändertes Verfahren. Schließlich befinden wir uns bei dem imt der Milchstraße beim  inflationär davonstrebenden Material mit dabei. Sind beim "Urknall"-Denken Teil davon. Anteilig allem, das sich zwischenzeitlich ein wenig umgemodelt hat. Die und die Verwandlung hat stattgefunden.

Nur, beim "Urknall" muß es mal zwangsläufig auch einen Abschluß wo geben, eine Grenze, bis zu der hin die Kraft der Explosion so eben noch reicht. Aber nicht weiter. Darauf hofft man als Sternengucker, jene weitestmögliche Ausdehnung mal zu sehen zu kriegen. Mitzukriegen, ob das All zum Stehen kommt oder nicht. Ob all das Zeug im leeren Raum ausschwingt, verharrt. Oder ob ein bestimmter Umkehrmoment wahrnehmbar wäre, zum Vorschein käme.

Doch beim "Urknall"-Gerede mitschwingend. Daß alle Welt die Flugrichtung irgendwann mal wieder zu ändern hat. Daß alles an seinen Ausgangspunkt zurückstürzt.

Ebenfalls was, für so die "Schluß, Aus, Amen"-Vorstellung manch einer Religion nicht unwesentlich. Wenn man sich überlegt, daß ein "Jüngster Tag" zur Wahrscheinlichkeit würde damit. Das, wie manches den Gläubigen doch beschrieben wurde. Das könnte dort "wahr" werden, sobald der Umkehrmoment zu vermelden wäre. Den Theologen wäre der durchaus eine frohe Kunde.

Der EINE Gott, diese "Singularität", diese Exklusivität. Dem Gläubigen ist ER doch eine schicksalshafte Verheißung. Wenn man meint, jedermann ständig Kunde davon gibt, dort, am Ende aller Tage, würden alle Toten aus den Gräbern gerufen. Von "Gott". 

Mit dem "Urknall" haben die von der Wissenschaft zwar nicht so recht "Gott" bewiesen. Nichtsdestotrotz sind sie auf dem religiösen Pfad geblieben. Man hat dafür gesorgt, daß die Klerikalen, Theologen und die Missionierenden im Glaubenssinne mit dem "Urknall" arbeiten können. Der "Urknall", der einen Beginn vorgibt, bei der Zwangsläufigkeit von Geschehnissen in der Zwischenzeit - dann aber : es muß beim "Urknall" doch mal Schluß sein hier.

All die großen Religionsversprechungen, die könnten einem Gläubigen doch, traut und fromm, Tag für Tag die formelhaften Gebete sprechend, beim "Urknall" wahr werden. Ohne Hoffnung ist beim "Urknall" der Wissenschaft für religiöse Leute nichts. Das "Jüngste Gericht" Gottes, beim "Urknall" im Bereich des möglichen. Alles des "Jüngsten Tages" mit dem Entscheid "Gottes". Die "Guten" ins "Körbchen", die "Bösen", die "Schlechten" ins "Kröpfchen". In die "Ewige Verdammnis" haben die "Bösen" abzuziehen. Während der "Gute" von "Gott" ins "Paradies" geleitet wird.

 

 

 

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