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Blog von TeddeMehr

Den "Knall" abgekriegt

15. September 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Überlegt man sich das mit den Umständen des "Urknalls" genauer, hat der eher mit Religiösem, einer religiösen Abbildung, einem Religionshorizont zu schaffen, als mit einer letztendlich erwiesenen Begebenheit.

Fundiert war da weniger was. Vielmehr gab es so auf einem Wissenschaftlerkonvent so eine Grundlagenentscheidung, die eher einer Religionsperspektive entsprach, als daß da irgendwas viel mit Wissenschaft und Forschung zu tun gehabt hätte.

Wegen so gewissen Hubble'schen Augenblickserkenntnissen wurde von interessierten Kreisen eine Gelegenheit ausgenutzt. In erster Linie das, was war, das geschah.

Seitdem muß man sich so bei den Wissenschaftlern Sachverhalte so vorstellen, daß man alles unternimmt, um die Welt für den "Urknall" in Form zu bringen. Zweifel am "Urknall", die betrachtet man als nicht angebracht.

Die der Religionen, die, wenn die dir mit größter Entschiedenheit entgegentreten, die müssen denn doch irgendwann ein paar Schritte zurückweichen. Einem das Wort "Glauben" ein- und zugestehen. Damit fast widerwillig abwinken, doch von dir ablassen. Weil sie eben das der Glaubenswelt mit Wirklichkeitsbezug zuzugeben, den unbestimmten Charakter einzugestehen haben. Letztes Wissen, die echte Gewißheit, die unterbreiten sie einem nicht unbedingt; das IHRE ist der Glaube. Unter dem Begriff "Glauben" findet man sie im Wissenslexikon.

Das IHRIGE, das ist ein religiöses Anliegen, eins, angefüllt mit Phantasiererei, Unschärfen. Reale Begebenheiten haben dabei einen Auftritt, wie in einem Dan Brown-Roman. Bei Dan Brown stimmt vieles, und nichtsdestotrotz ist Dan Brown Unterhaltungsliteratur. Beschreibt Ausdachtes. Aber an realen Orten und so DAS.

Einzig und alleine, die der Religiösität, die haben das in Begehr, einem so Inhalte als bare Münze zu verkaufen, Hartwährung. Um dann doch irgendwann im Nachsatz anfügen zu müssen: ihnen ist ein Glaube. Magst du es denn nicht bei ihnen, kannst du ohne weiters gleichgültig abwinken, weggehen. Hast du keine Lust dazu, mußt du nichts bei IHNEN ernster nehmen.

Nochgerade seit der Aufklärung. Die Zeiten der Aufklärung, seitdem die waren. Die Aufklärungs-Tage, da mußten sie in der Folge um mehrere Meter zurücktreten, bei ihren drängeligen Unternehmungen. Den Mißerfolg im Missionieren in Kauf nehmen. Während nun, am "Urknall". Mit dem "Urknall" wird entschieden sich verhalten.

Genau hier, das fürs ausgiebige Gelächter. Ausgerechnet in der Wissenschaft, beim "Urknall", da ist einem die Aufklärung dahingeschieden. Mit dem "Urknall", obwohl auch nicht so recht bewiesen, eher dem Religiösen anhängig, von "Gottessuchern" im Wissenschaftlerkleid mit hochgerecktem Zeigefinger herrschaftlich aufs Tableau gebracht, ist da eine hartnackige bärbeißige Sicherheit am Auftritt. Als wäre das, was früher Glaube war, ECHTEM Wissen gewichen. Seit man den "Urknall" mitten am Hof hat, sind da die Sachverhalte bei den Wissenschaften beinahe die, daß man bald einer "Inquisition" begegnen kann, stimmt man nicht in das große "Urknall"-Loblied ein.

Ausgerechnet unter Wissenschaftlern, Leuten, anteilig der Wissenschaft und der Forschung, führt man sich voll abgefüllt mit einer Gewißheit auf. Tut so, als wäre jenseits dieses einen "Urknalls" kaum ein weiterer Horizont erkennbar. Gäbe es da keine weiteren Möglichkeiten, nichts mehr darüberhinaus.

Fast, als hätte damals, vor Jahrzehnten, die Wssenschaftlerwelt was erfahren müssen. Bis in die heutige Gegenwart ist dem so. Ausgerechnet IHNEN, den Wissenschaftlern, wurden die Sachverhalte der Aufklärung ausgetrieben. Das Freigeistige. Eben das Nichtwissen, die Neugier des Forschenden, die man hinwegfegte. Für eine fixierte Bildszene. Die gilt.

Auf dem besagten Konvent lernten die der Wissenschaft scheinbar etwas kennen. Als das mit dem "Urknall" als das große Leitbild beschlossen wurde. Seitdem sind sie bei den Wissenschaftlern am "Urknall"-Horizont, die hell lodernden Scheiterhaufen des Mittelalters.

Die aufgeschichteten Brennholzhaufen, auf die während schlimmer Mittelalterzeiten jeder draufzusteigen hatte, der an was der Religion zweifelte. Oder dem Verdacht ausgesetzt wurde.

Der "Hexen" und "Zauberer" waren viele.

Man hatte die "Heilige Inquisition" und das während der Epoche der Aufklärung weitestgehend überwinden können. So relativ. Wie da was bei Wissenschaftsleuten gegenwärtig aber ist, wenn man sich nicht bei all den "Unknall"-Gläubigen einreihen möchte. Man den "Urknall" nicht als den großen, besonderen Wurf findet. So diesen "Urknall" nicht besonders vertrauenserweckend als Welt- und Leitbild. Dann ...

Der "Urknall" oder - wie man es noch umschreiben könnte - wie ausgerechnet der Wissenschaft das Momentum der Aufklärung abhandenkam. Seitdem hat man weniger Forschergeist, die Neugierde auf Neues, sondern will jedermann hier den "Urknall" beweisen. Beim "Urknall" betreibt man seine Forschungsarbeit, bei dieser "Singularität".

 

 

 

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