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Blog von TeddeMehr

Ein Knall wurd, nicht länger an ihm zu zweifeln

14. September 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

"Im Anfang" schuf ...

Wo aber ein Anfang ist, sollte auch ...

Das ist schließlich doch auch eine religiöse Verheißung. Daß man irgendwann mal ...

Das mit der Erwartbarkeit demnach. Damit etwas erwartbar wird, muß etwas erst zur Möglichkeit werden können, Wahrscheinlichkeit annehmen.

Beim "Urknall" hat es in dem Sinne was gegeben. Was, das ist in die Luft geflogen, weil es nicht länger "dicht" halten konnte. Zusammenhalt: gegen Null.

Und deshalb, weil da eine Kleinigkeit mit einem "Knall" hochging, ist auch ein Ende in Sicht. Ein äußerster Ausdehnungshorizont bei einer "Explosion" geradezu zwangsläufig. Weil so eine Explosionswucht irgendwann nicht mehr weiter trägt.

Womit wo ein Abschluß aller Geschichte in Sicht geriete. Wenn was nicht weiterreichen kann, als bis dorthin. Damit hätte man seine Endsicht.

Beim "Schluß, Aus, Amen" käme mancherlei Begebenheit von Religionsschriften in Sicht, das und das beschriebene Endschauspiel. Bestimmte Abschlußereignisse. Wie beispielsweise die Erscheinung eines "Gottes". Den einer "Verheißung". Der EINE "Gott", auf den man schon im Leben hoffte. Auf IHN, daß man im guten Glauben setzte.

Das ist das, geradezu das EINE, inbegriffen, beim "Urknall". Die Endperspektive.

Dem "Urknall", von dem einem echt die Wissenschaft was mitteilt. In aller Entschiedenheit. In allerbestem Religionsfundamentalismus.

Dem "Urknall", die Wissenschaft, daß DEM zu einem Exklusivauftritt verhilft. Das Wort "Wissenschaft", das andeutet, das, was man vom "Urknall" weiß, wäre was wissenschaftlich Abgesichertes, Fundiertes, Verläßliches.

Derweil ist der "Urknall" nichts weiter als ein Blickwinkel, auf den man sich bei einer Wissenschaftlerversammlung geeinigt hat. So Hubble'sche Erkenntnisse, Feststellungen, die nahm man damals zum Anlaß, freiweg handeln zu dürfen.

Religiöses Volk zeigte sich viel bei Wissenschaftlern, auf dem einen Konvent. Stand bei den "Gottsuchern" unter den Wissenschaftlern rum, jenen, die schöne Formeln in Begehr hatten. Bei denen, sie, die "Geistlichen", bloß in Zivil. SIE, die sich als Wissenschaftler verkleideten.

SIE waren das, denen die Wissenschaft sowieso lange Jahrzehnte suspekt war. Auf die Wissenschaften, daß man längst mal besser Einfluß nehmen wollte. Man war schließlich nicht bereit, die eigenen Religionsschriften irgendwelchen "Gegenwartserkenntnissen" anzupassen. Von jeher war man der Meinung, wissenschaftliche Erkenntnis hätte der Darstellung von Geschehnissen in religiösen Schriftwerken zu entsprechen.

Dorthin müßte angepaßt werden, nicht umgekehrt. Gleichgültig, wie was wissenschaftliche Forschung Dinge, Begebenheiten letztendlich zum Vorschein brächte.

Muß man verstehen, Darwin, den mag alle Religion irgendwie von dem her auch nicht so unbedingt. Da, im Religionsgesinnten, hat man das Darwin'sche Weltentwicklungsbild der Natur nicht im Übermaß gerne. Bei den Klerikern, den Religionsgelehrten schneidet man bei Darwin unzufriedene Gesichter. Bei denen, die ihre eigenen Schriften haben, die Welt zu deuten. Die sollte man doch lernen, kennen; sonst hätte man sich nach dem Wenigsten zu richten. Wenn sie dafür sorgen könnten, daß alle Welt sich einer Religionsschrift zuwendet, das wäre es doch. DAS ist doch von Haus aus beständig IHR Anliegen. Und mitunter ist man selber auch "Missionar", oder nicht?

Damals, bei jenem einen bestimmten Wissenschaftskonvent, viel Entschiedenheit, daß zutage gefördert wurde, Hubble'sche Entdeckungen, damals die Tage Neuigkeiten, die befeuerten DAS und SIE. Rief SIE auf den Plan. Gebieterisch wollte man die Oberhand gewinnen. Die Deutungshoheit zurückzukriegen. Das Vorrecht der ersten Ansage und so wiedererlangen. Hubble, der IHNEN aushalf.

Und nachdem der "Urknall" alles beinhaltet - einen Anfang, ein Ende, sowie die Fahrt -, da dachte man sich: bingo! Man könnte nun den Machtkampf siegreich gestalten und für eine Entschiedenheit sorgen. Für diese Entschiedenheit, für sie wurde auch gesorgt. Seit jenen Tagen ist hier "Urknall". Die Forschungsausrichtung wurde geändert. Man betreibt seine Forschungen vor allem, um den "Urknall" zu bestätigen. Neuesten Wissensstand oder so mit dem "Urknall" in Einklang zu bringen.

Alles ist nur im "Urknall"-Sinne zu deuten. Muß mit dem "Urknall" in Bezug gesetzt werden.

Geradezu war das der große Witz: In die Wissenschaft, in die Welt der Forschenden, des Forschergeistes, brachte man eine Sicherheit, fast eine letzte Gewißheit. Direkt den "religiösen Fundamentalisten", der zu einem spricht, bei der Ansage: "Urknall" oder nichts.

Nahezu ist das das Geheimnis der Lehre vom "Urknall".

Praktisch ist der "Urknall" das EINE. An jeder Universität wird einem exklusiv der "Urknall" gelehrt. Nicht in der Theologie. Bei den Wissenschaften. Bücherfüllend ist DAS. Was anderes liest man kaum mal in einer Wissenschaftszeitschrift. Als DAS. Diese eine Sicht auf einen winzigen Komprimationspunkt, den man vor circa vierzehn bis achtzehn Milliarden Jahren verortet. Bei den Wissenschafts-"Kreationisten" ist alles vierzehn bis achtzehn Milliarden Jahre her, bei den "Kreationisten", die streng nach den Zeilen eines Religionshauptwerken Einfluß nehmen wollen, sind das schnöde zehntausend Jahre.

Alles ließ die Detonation davonfliegen. Man ist der weit tragenden "Druckwelle" anteilig. All dem Zeug, das von dem einen Pünktchen aus einstweilen weiter wegdonnert. Wo in der Schwärze MUSS das von wegen dem "Urknall" allerdings bei den Teleskopen mitzukriegen sein, daß dieses "Inflationäre" seine letzte Ausdehnung erreicht. Daß die Fahrt anhält. Die Teleskopreichweiten müßten das mal zwingend vorzeigen können. Daß etwas dort wäre, das dem "Urknall" dazugehört.  Entweder müßte da ein Umkehrhorizont dem Betrachter aufscheinen, mit dem was anfängt, zurückzustürzen. Oder sonstwas einer Verharrung, eines Anhaltens an einer Grenze mal dem Auge zum Vorschein kommen.

Das mit der Umkehr, das würde das mit dem "Ende" in jedem Fall am besten absichern. Insbesondere, wenn man das überblickt, was so ein Ende religiösen Leuten letztlich verheißt: die "Gottes"-Ansicht.

 

 

 

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