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Blog von TeddeMehr

Der jedermann als gesichert verkaufte "Knall"

10. September 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Man muß sich das vorstellen: Alle Welt der Religion muß sich in der Unschärfe des "Es könnte sein, sicher ist es aber nicht" halten. Man kann es sich anhören, abwinken und weggehen, wenn man auf was keine Lust hat, was irgendeiner mit missionarischem Eifer vor dir ausbreitet.

Als "Glaube" stehen die Religionen im Lexikon. Glaube heißt, es wird was vermutet, angenomen. Gesichert drauf verlassen kann man sich deswegen nicht. Weil Leute da aber was gesicherter wähnen, sind sie "Gläubige". Ohne daß man unbedingt bei denen mitmachen müßte, selbst wenn da von "Kirchen" gesprochen wird, ihrer beim Thema "Kirche" sehr viele sind.

Ganz anders als beim Ungefähren, Unbestimmten, wie es früher im allgemeinen immer war, ist es für die der Wissenschaft gekommen. Dort am Schirm. Dort, bei den Wissenschaften, haben Forschende mit dem einer Gewißheit sich abzumühen, mit ihr rumzukämpfen. Fast weniger vorbehaltlos alle Möglichkeiten, die man für sich nehmen dürfte. Denn es ist bei dem mit den Wissenschaftlichen zu grundlegend fundamentalen Gewißheiten gekommen. Wissenschaftsleute bei den Teleskopen und der Universumssicht, ausgerechnet die kriegten ihn ab, den "Urknall". Als Schluß der Schlüsse. Unter Wissenschaftlern wurde was einer ultimativen Gewißheit durchgedrückt: der "Urknall". Bist heute ist der, der "Urknall", etwas, etwas ums Verrecken. Als die eine "Singularität". Gut bei jedem "Ein Gott"-Glauben. Und doch kein Glaube: Für bare Münze muß der "Urknall" genommen werden. Oder du wirst nicht zuviel in dem Beruf. Im Hörsaal vor Studenten oder so.

Vom "Urknall" wird aller Welt als was Abgesichertes, des allerletzten Schlusses dahergeredet. Und das nicht von welchen mit einem offensichtlichen Glauben - echt von wissenschaftlicher Seite her. Dabei ist der "Urknall" mit seiner Weltsicht eher der Theologie und bei dem der Religion zuzurechnen. Sollte dort geblieben sein. Der "Urknall" hat nichts eines abgesicherten Wissens. Der "Urknall", er wird aller Welt lediglich als was endgültig Schlüssiges verkauft. Mit dem "Urknall", daß in der Wissenschaft geradezu der religiöse Fundamentalismus Einzug hielt. Das Unduldsame. Fast das eines "Kreationisten"-Gemütes.

Muß man betrachten, daß bei jeder wissenschaftlicher Lehre von einem "Urknall" ausgegangen wird. In den Hörsälen stehen sie als Professor mit DEM vor dir. Der "Urknall", nicht als was Angenommenes, sondern als DIE große Erkenntnis. Weil alles doch so schön reist, fährt in der Milchstraße und so, deswegen ein "Urknall". Daß jede Materie und dem der Dauerfahrt - das MUSS von einem einzigen großen "Böllerschlag" herkommen. Von dieser "Urknall"-"Singularität".

Mittlerweile hat man sogar manchen Ursprungsort des großen Knalls verortet. An einem Ort, von hier vierzehn bis achtzehn Milliarden Jahre entfernt ist. Galaxien fahren dort in der Nähe rum, belegen eine ihrer "Straßen", Galaxien, die man als "Urgalaxien" benennt, die frühen Anfänge von Galaxien, derweil diese Galaxien der Milchstraße eher ähneln als einer "Magellanschen Wolke" oder dem "Andromeda-Nebel".

Für das mit der Universumseinrichtung hat man also unter Wissenschaftlern was richtig einen wahnsinnig kreationistischen Horizont draufbekommen. Vor Jahrzehnten ihn abgekreigt. Einem mit exakten Jahreszahlen und trotzdem alles noch ein wenig im ungefähren belassen.

Schon was schwierig, bei "vierzehn bis achtzehn Milliarden Jahren".

Das System des "Urknalls", es atmet nicht, sondern ist längst als letztmöglicher Schluß an Lehre überall fixiert. Als das existiert der "Urknall" in der Physik, Kosmologie und so weiter. Alles ist da "Urknall" und noch mal "Urknall". "Urknall" und sonst weit und breit nichts mehr.

Aller Sternenguckerwissenschaft und der fürs kosmische Weltbild hat man da vor Jahrzehnten, nach so Hubble'schen Erkenntnissen von Fahrt und Reise, die "Urknall"-Kandare angelegt. Ein "Urknall"-Joch. Dabei ist der "Urknall" nicht abgesicherter als irgendeine Glaubenssache, die man in Religionswerken liest. Der "Urknall", bei so den altbekannten Sachverhalten von so Worten wie "Im Anbeginn schuf Gott" und so fort voll dabei. Vor allem den Religionshorizont hat der "Urknall", wird dir aber als Wissenschaftsgewißheit unter die Nase gerieben.

Im "Urknall" bildet sie sich dab, die Weltsicht der und der religiösen Schrift. Der eines Anfangs, als "Gott" die Welt erschuf, und gleichzeitig ist da die "Offenbarung", das eine eines Endes für alles und jeden. Der "Urknall", der sorgte erst für einen Frieden zwischen der Wissenschaft und dem Klerikalen. Zwischen denjenigen, die "Gott" in der Wissenschaftsjagdgründen mitinbegriffen haben wollten. Seitdem sind die Anwürfe und Widerstände, Vorbehalte aus Religionskreisen gegen alle Wissenschaft sichtlich viel weniger geworden. Seitdem jedermann was die Kenntnis vom "Urknall" hat. Dieser "Singularität". Vielleicht sogar extra für diese Befriedung wurde wider besseren Wissens der "Urknall" in der Wissenschaft installiert. Bei einer großen Wissenschaftslerkonferenz, um deren Tragweite man heute Bescheid wissen sollte.

Damals als Priesterschaft nicht im Kirchenkleid, sondern im Wissenschaftlergewand vortrat, umringt von den "Gottessuchern" unter den Wissenschaftlern. Diejenigen, die deutlich mit dem Klerus gingen. Durchsetzen konnte man sich im Ringen um die Deutungshoheit. Der "Urknall" wurde als das Eine eingerichtet, jenseits von dem wenig mehr gelten sollte.

So seit Jahrzehnten der Fall. Etwas, das bis heute trägt.

Doch die Tatsache: Seitdem hat man ihn nicht als Unentschiedenes, den "Urknall", man arbeitet und rechnet nur noch von einem "Urknall" aus. Alle Materie läßt man beständig von einem einzigen Komprimationspunkt aus ins Rund davonfliegen. Wobei man auf einen "Jüngsten Tag" zu hoffen scheint. Oder zumindest auf die Sicht in den Untiefen des Weltraums, wenn die letztmögliche Ausdehnung, die man sich beim "Urknall" selbstverständlich erwartet, erreicht wäre. Daß so was endlich doch dem Glaubenserfüllten in die Ansicht geriete. Daß man das sehen könnte, was beim "Urknall" zwingend zu sehen sein müßte. Das, daß am Universumshorizont eine Begrenzung auftritt.

Für diesen Blick baut man sie auch, die immer besseren Teleskope. Für die Hoffnung auf das eine, das die Religionsperspektive mit abbildet. Daß da mal Schluß wäre mit der inflationären Ausdehnungsrate. Jener Moment müßte zum Vorschein kommen, der dem "Urknall" aushülfe, weil es IHN bewiese. Selbst wenn man nur einen Umkehrmoment in die Sicht bekäme, wäre allem bestens ausgeholfen. Denn damit wäre das nicht die Ewigkeit, das Warten bis in alle Zeit. Sondern die Ankunft "Gottes", die bliebe einem Gläubigen, der "Gott" im Universum sieht, erwartbar. Auch eine Botschaft, die für den Frohsinn zu verkünden wäre. Man hätte für die erhoffte Ankunft "Gottes" ein  Zeitfenster sich erworben, sähe man an eine äußerste Grenze. Für das der Glaubensangelegenheit mit dem  "Jüngsten Gericht". Die "Wiederauferstehung".

 

 

 

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