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Blog von TeddeMehr

Der Knall, der dem Anfang und Ende aushilft

9. September 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Der "Urknall", der bildet IHN nun ab, den Blickwinkel eines Anfangs und eines Endes. Im Religionssinne.

Die Gewißheit, die überdies komisch Einzug hielt in der Wissenschaftlerwelt, mit dem "Urknall". Jenseits vom "Urknall" duldet man seitdem herzlich wenig mehr. Jeder Wissenschaftler sprach und spricht bloß mehr vom "Urknall". Dieses eine große Ergebnis einer Übereinkunftt unter Wissenschaftlern.

Überall in den wissenschaftlichen Werken steht das mit dem "Urknall" ge- und beschrieben.  Das mit jener "Singularität" des "Urknalls". Einem exklusiven Einzelmoment in Raum und Zeit. Was "Singulares" eben. Wie "Ein Gott".

Der "Urknall", fast als etwas, nichts einer Forschungsreise. Sondern, als hätte die große Gewißheit unter den Wissenschaftlern längst Einzug gehalten. Der "Urknall", der findet darin eine Entsprechung. Als wenn man urplötzlich jemand wäre, der die Umstände einer Glaubenswelt, einer Religion, für bare Münze nimmt. Für den letzten Schluß.

Als wäe alles restlos abgesichert, so verhält man sich bei den Wissenschaftlern mit dem "Urknall. Als befände man sich auf einem festem Boden - und fände sich die religiöse Vermutung nicht unter dem Wort "Glauben" im Lexikon, sondern beim unzweideutig erworbenen Wissen.

Für die Wissenschaft wurde der "Urknall" praktisch zur abgesicherten Gewißheit, zum letzten Schluß gemacht. Zu einer wahren Begebenheit. Zu etwas, an dem nicht länger gezweifelt werden durfte. Hubble, der Wissenschaftler, kommentierte das mal mit einer wegwerfenden Handbewegung.

Der "Urknall", der vor allem eins hat: einen herausragenden Religionsbezug. Der "Urknall" hat die beste Religionsentsprechung. Nur aus einer Wissenschaftsperspektive. Lediglich bei einem hilft die Wissenschaft nicht direkt aus: bei der "Gott"-Suche. Als wer mit einem Glauben muß man "Gott" selber in das Ding mit dem "Urknall" hineininterpretieren.

Der "Urknall" doch das von Klerikern erhoffte Weltentstehungsbild. Das, das der "Urknall" aus Wissenschaftssicht deutlichst wiederspiegelt. Die Religion mit diesen bestimmten Worten: "Im Anfang schuf Gott ..."

Der "Urknall", der hat diese Entsprechung. Ist mit bei dieser Weltentstehungsgeschichte.

Mit dem "Urknall" passierte da vor Jahrzehnten auf einem großen Wissenschaftlertreff vor allem eins, als man Hubble'sche Erkenntnisse besprach: Es versöhnte sich die Wissenschaft so richtig mit den die Wissenschaft mißtrauisch beäugigenden Klerikern. Das Ringen um die Deutungshoheit sollte gewonnen werden. Sie wurde gewonnen. Das Religiöse, die Glaubenswirklichkeit, bildete sich in der Wissenschaft beim "Urknall" plötzlich noch deutlicher ab als bei jedem normalsterblichen Erdenbewohner. Nicht länger war bei den Wissenschaftlern so manche Wirklichkeit von Interesse, sondern die Wissenschaft, die wurde in einem religiösen Sinne ausgerichtet. Ansonsten: Das Universum, wie es ist, bitte nur noch dann, wenn man beim "Urknall" nichts gegen eine solche Begebenheit unternehmen konnte.

Darum dreht es sich seitdem in der Wissenschaft: nicht um die Welt, sondern um die Welt im besonderen Religionssinne. Die Welt für die Religion in Form gebracht. Mit dem "Urknall".

Die Wissenschaftswelt, ohnehin eine, in der es jede Menge "Gottessucher" gab und gibt, bei welchen, die sich "schöne Weltenformeln" und so was wünschen. Mit dem "Urknall" wurde da ein großer Frieden geschaffen, ein Ausweg aus dem mit den wissenschaftlichen Tatsachen und den zahlreichen Zweifeln. Der "Urknall" brachte den Ansatz. Der "Urknall" hat bei den Wissenschaftsleuten für was einer schrecklichen Sicherheit und Gewißheit gesorgt. Eigentlich keine religiöse Glaubenswelt, die so was so unzweideutig im Angebot hat, wie es sich dort bei den Wissenschaftlern und deren "Urknall" findet. Da ist das Glauben nicht Glaube, sondern ein Glaube zu einem Wissen geworden. Die Kirchen mit ihren Religionen müssen sich mit dem Glauben zufriedengeben. Unter "Glauben" steht da was im Lexikon, nicht beim Wort "Wissen". Damit haben die Missionare zurechtzukommen. Man darf ihre Inhalte anzweifeln, bei ihnen abwinken. Während in der Wissenschaft beim "Urknall" ein Charakter aufscheint, der des reinsten unduldsamen Fundamentalisten. Zweifel: kaum gestattet.

 

 

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