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Blog von TeddeMehr

Die andere Drängelei beim "Knall"

20. September 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Der "Knall" - eine Spieleeröffnung. Die man mit jemandem in Bezug setzen könnte ...

Wenn das keine Bedeutung für religiös motivierte Leute hat: ein Anbeginn, der mit irgendwen, irgendwas verbunden werden kann. Verknüpft Zwischendurch etwa mit einem "Schöpfergott". Was bedeutet: Weiterhin bleibt man am Hof, mit seinen althergebrachten Religionsverkündigungen.

Aus dem "großen Knall" entwickelt sich das Davon-, Auseinanderfliegen von jeder Materie. Als das Leben nach der Geburt könnte man das umschreiben. Der "Schöpfungsakt" - und dann ... Nunmehr das mehr oder weniger bewußte Dasein. Wobei das Menschenbild ein solches ist, daß Menschen für gewöhnlich altern. Das bestimmt menschliche Betrachtungsweisen. Bei jedem Mitglied der Menschheit vergeht sie, die Zeit. Erst ist man jung, dann mittelalt und schließlich braucht man einen Stock als Gehhilfe, schiebt einen Rollator vor sich her, voranzukommen.

Was die nächste Perspektive folgen läßt. Bis wohin was fliegt ... Davonfliegt. Da muß es ein Ende geben, einen Abschluß, eine Grenze.

Beim "Urknall", der der Denkweise entspricht, daß etwas nicht dichthalten konnte, in die Luft geflogen ist, explodiert. Da das derweil aber das Universum ist, ist das ein Faktor, daß etwas halbe Ewigkeiten reist. Seit einer wahren Unzeit, daß da nun was von seinem Ausgangspunkt aus nach irgendwo hinstrebt. Bei all den bekannten Weltalldimensionen. Monströse Ausdehnungen, Weiten. Daß man im universellen Maßstab fast nicht sagen kann, wo da mal Dinge enden, überhaupt hinführen sollten. Derweil der "Urknall", entsprechend der Betrachung der Begebenheiten einer massiven elementaren Detonation, doch was beinhaltet: daß wo bestimmt ein Abschluß sein müßte. Eine Grenzziehung. Etwas Abschlußhorizontales: bis hierhin und nicht weiter.

Eine Grenzlinie geradezu, die man als Sternengucker doch mal eventuell zu Gesicht bekommen müßte. Blickt man nur tief genug rein, ins All, müßte das beim Gedanken "Urknall" geradezu zum Vorschein kommen. Zwingend. Bloß, wo da, in den unterschiedlichen Schattierungen von Schwärze? Wo ist hier Schluß? Bist heute nicht so recht für einen zu blicken, trotz einer verbesserten Ausguck-Technologie, erhöhter Auflösung bei Bildern, Aufnahmen.

Muß man sich doch verdeutlichen, wie sich die Geschichte in den Religionswerken schlußendlich abbildet und was da beim "Urknall" an sich gegeben und mitinbegriffen ist. Was da eigentlich die Explosionsüberlegung an sich beinhaltet hat, wofür man DIE im Grunde großmachte.

Warum das mit dem "Urknall" in der Lage war, dafür sorgen konnte, all die Religiösen zu beruhigen. Statt weiter eine Exkommunikation anzudrohen, war man erfreut. Diejenigen, die sich allergrößte Sorgen um ihren Platz in der Welt machten. Von den am Kirchengeist und am Glauben Zweifelnden zu sehr geplagt. Schließlich geht es da um Macht und Einflußnahme, das besondere Ansagertum bei Leuten. Überdies: das Geschäft bei den Penunzen mit den Religionen ... Jede Menge Pfründe, die da zu verteilen und ständig von einem zu verteidigen sind. Am Devotionalitätenhandelhimmel. Da war der "Urknall" doch echt das Beste, das sich ereignen konnte.

Mit dem "Urknall" gaben die der Wisssenschaft denn was zu. In der Folge des "Urknall" zog geradezu Gewißheit, "gesichertes Wissen" ein, bei den Wissenschaftlern, Forschern, man stelle sich das mal vor. Ausgerechnet die hegten keine Zweifel mehr an nichts; alle Fakultäten hatten sich dem "Urknall" zu ergeben.

Geradezu ist mit dem "Urknall" das religiöse Moment fixiert worden, das die Drängeligen, die einem bei ihren Religionen letzte Sicherheiten vorgaukeln wollen, so in der Welt eigentlich nicht unbedingt unterbringen können. Nicht überall. Seitdem mit der "Aufklärung" das Mittelalter in Europa verging, hat sich einiges geändert. Die "Inquisition", sie hatte sich zurückzuziehen, Harmlosigkeit vorzugeben.

Seit dem Moment der Aufklärung hat mal jemand von einem wieder wegzugehen, derjenige, der einen mit dem "Gottes"-Faktor zu arg begleiten möchte. Der Bestimmte, der die Ungläubigkeit bei einem nicht begreifen will und so. Zugegeben wurde bei der Aufklärung schlußendlich von der Kirchenseite das Glaubensmomentum. Der Faktor, daß man Dinge glaubt und nicht gesichert wüßte. Gewiß ist da seit der Aufklärung von Seiten der Religionen eins, daß man abzulassen hat, möchte irgendwer dem Missionierenden gegenüber gleichgültig bleiben, eine wegwerfende Handbewegung herzeigen. In seiner Ungläubigkeit, Religions- und Kirchengleichgültigkeit darf man verharren.

Die Aufklärung sorgte für das allgemeine Eingeständnis: Das eine ist Gläubigkeit, weil man Begebenheiten vermutet. Als "Wissen" stehen die altvorderen Vermutungen  der und der "heiligen Schrift" nicht im Lexikon. Sondern unter dem Oberbegriff "Glauben". Wie man mit Glaubenssachen umgeht, die persönliche Angelegenheit von einem alleine.

Während der "Urknall", der hat als was der Wissenschaftsfakultäten richtig beim Allgemeinwissen in den Lexikas seine Stellung bezogen. Als wäre der nicht auch eine Glaubensfrage, angehörig der "Theologie". Etwas, mit dem man eigentlich ebenso wie mit dem der Gläubigkeit nach Lust und Laune verfahren dürfte. Zu ernst müßte man den "Urknall" auch nicht nehmen, wäre der nicht allüberall. Auf allen Schirmen. Nur, weil er "Wissenschaft" vorgibt, grundlegende Forschungserkenntnis, wird man ganz anders von dem mit dem "Urknall" bedrängt.

 

 

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