Die Nähe zueinander beim "großen Knall"
Mit dem "Urknall" ist eine klare Struktur vorgegeben. Quasi ein Anbeginn aller Zeit, wie die Geschichte seit halben Ewigkeiten in Religionswerken beschreiben wird.
Wie so Geschehnisse, Ereignisse in Religionsschriften eine Entsprechung finden, bei so den Worten: "Im Anfang schuf Gott ..." So das. Diese Abbildung.
Vergleichbar dem eines Leben, das mit der Geburt eröffnet. Jedem Lebenden wird der Zwischenbereich eines längeren, kürzeren Daseins zuteil. Und schließlich das, das das ganze Herumgelebe schlußendlich beschließt: der Tod.
Dergleichen Blickwinkel entspricht der "Urknall".
Bestimmte Religionen wollen geradezu darauf "Zugriff" haben, auf das, was mit denen geschieht, die an ihr Lebensende gekommen sind, bald ins Grab fallen könnten. Das Christentum etwa, da will Priesterschaft, wollen Abgesandte mit dem Hintergrund über vieles gebieten, das am Lebensende bei einem zu geschehen hat, was nicht. Salben will man dich, mit dir letzte Gebete sprechen. So diese Geschichtlein, die jedem geläufig sind. Alles mögiche beim Letzten eines Menschen überantworten sie sich, wollen auch über den Ort bestimmen, wo du als Toter in deiner Grabstelle zu liegen hättest. Bist du erst am Lebensende oder mal gestorben - so frei über dich und deinen Leichnam kann eigentlich nicht entscheiden werden. Das mit dem Sterben und nach dem Tod, im Grunde ein Kern des religiösen Geschäfts. Gleichgültig bei welcher Religion.
Auch der "Urknall", der kümmert sich darum. Muß man begreifen. Das Ableben aller Welt im "Urknall" mitinbegriffen. Daß Jegliches an eine Grenze stößt.
Am "Urknall" zu erkennen, daß er nicht bloß einen Beginn, zwischendurch eine Fahrt, Reise anteilig hat. Auch einen Abschluß beinhaltet der "Urknall". Entsprechend dem einen: Leben - Geburt - Tod.
Beim "Urknall", daß man davon wie selbstverständlich ausgeht, daß doch mal wo Schluß sein muß hier. Mit allem und jedem hier hat beim "Urknall" Schluß zu sein. Nichts kann ewig währen, denn, wenn was ewig währt, kann man "Gott" kaum mal persönlich zu Gesicht kriegen. Die andauernde Ausdehnung, die Kraft der alles tragenden, voranstürzen lassenden "Urknall"-Exploision, die sollte sich allerdings irgendwann in der Unendlichkeit verlieren. Voll zwangsläufig.
Auch deswegen baut man immer bessere Teleskope, läßt die Rechner bei verbesserter Auflösung was herausrechnen. Um an die letzte Grenze zu blicken. Den Charakter zu sehen zu kriegen, was ihnen letztendlich endgültig der Beweis des "Urknalls" wäre: der Schlußhorizont.
Daß man echt was festhalten könnte hier, bei den Fragen, was des weiteren ist. Beim Anfang, dem Moment der Geburt, kann sich das jeder beanworten. Bei dem dazwischen Liegenden, das einem Leben entspräche. Bis man als Lebender wo ankommt, in die Nähe des Todesaugenblicks. Zwingend müßte bei dem Blickwinkel hier wo ein Schluß sein, daß das mit dem explosiven Knall beim Weltall einen äußersten Grenzhorizont erreicht. Eine letztmögliche Ausdehnung.
Das will man durchaus dringlich überblicken, zu Gesicht kriegen. Um für sich für eine Gewißheit, Sicherheit zu sorgen. Den Beweis erbringen zu können. So bei den Fragestellungen: Kommt denn alles irgendwie zum Stehen? Bremst sich ein? Hat was im Raum verteilt seinen Bestand? Oder ist kein ständiges "Weiterso" mehr erkennbar? Was für den "Urknall" nichts Unbedeutendes wäre. Für die "Gott"-Sicht. Dafür wäre es sehr gut, aus dem "Urknall"-Blickwinkel, wenn wo ein deutlicher Umkehrmoment zum Vorschein käme. Das man diesen bestimmten Horizont zum Vorschein brächte, den der Umkehr aller Materie. Wenn man das erst in den Blick nehmen könnte. Dann ... Dann wäre vielem hier ausgeholfen, nicht?
Oder glaubt hier wer, daß es IHNEN beim Sternengucken immer nur um immer neue Galaxien geht? Um die Galaxienhaufen? Daß sie sich bis in alle Ewigkeit die Voranfahrt anschauen wollen? Noch mal die nächste Galaxie. die wo aus dem Dunkel, der Schwärze oder so auftaucht, dort herausgepullt wird. Galaxien hat man schon mehr als genug auf Bildern. Die bräuchten SIE keine neuen.
Die Galaxien schauen allesamt selten anders aus als hier oder dort. Man ist religiös, gläubig und so was, jemand auf "Gottessuche". Hinter diesem Charakter ist man her. Nicht hinter irgendwelchen neuen oberdoofen Galaxien, gleichgültig zu wieviel Parsek die sich noch hochbeschleunigen. Ist ohnehin schwierig zu sagen, ob das nicht ein Knick in der Optik ist, daß man die so rasend schnell wahrzunehmen meint. Licht könnte einem auf die Entfernung und wegen den Äonen, die es unterwegs ist, einen Streich spielen. Daß alles überhaupt nicht viel schneller ist als hier die Gegend.
Die Jäger der äußeren "Urknall"-Grenze sind sie. Das ist der "Schatz", den sie jagen und heben wollen.
Wäre da unbestimmt was eine letzte Linie wahrnehmbar, wüßte man was gesicherter. Genauso bei dem: Wäre man in der Lage, einen Umkehrungsmoment in die Wahrnehmung zu kriegen. Das, daß der Fluß sich doch umkehrt. Dann: "bingo"!
Damit könnte man als die der Wissenschaft für die Ankunft "Gottes" doch beinahe regelrecht ein Zeitfenster ansetzen. Allerhöchstens diese Weile, die es bräuchte. Das, was ein Mensch des religiösen Glaubens durchaus benötigen könnte. Mit dem wäre bei ihm für einen Erwartungshorizont gesorgt. Und das durch die Wissenschaft, müßte man sich mal vorstellen. Daß für ihn als Sterblicher nach seinem schnöden Dahinscheiden die Warterei vielleicht mal aufhören kann hier. Das mit der Unzeit, die man als Verstorbener im Grab herabliegen muß. Daß da was für einen, noch am Leben, was absehbar würde.
Man könnte den "Jüngste Tag" von der Wissenschaftsseite her bestimmen. Mit der "Umkehrhorizontalen". Über eine exaktere Zeitperspektive freudig unterrichten, die kundgeben. Doch dem Gläubigen gleichfalls eine frohe Kunde. Erfreulich wäre das für ihn. Schließlich verheißt die religiöse Schrift, "Gott" soll ankommen, Auftritt haben. Willens, all die Toten aus ihren Grabstätten zu rufen. Das "Jüngste Gericht", das am "Jüngsten Tag" abgehalten wird. Ein Entscheid, der fällig würde. Hernach, die Guten, die in ein Paradies geleitet werden sollten, von "Gott". Währenddessen die Bösen ...
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