Könnt man eine Bremsspur mitkriegen, ein Innehalten
Die mit ihren Religionen ... Von denen sich seit altersher am liebsten eine jede für jedermann am Weltglobus zum einen Standard machen würde.
Aber, was ist mit dem, der nicht dem und dem Glauben anhängen möchte ...?
Früherdings, mindestens das Mittelalter, konnte der "Ketzer", "Heide" - oder wie immer man Ungläubige sonst noch heißen wollte - gut und gerne auch auf aufgeschichtetem Holz landen. Um lodernd zu brennen. Während Tagen, während denen man sich eine Religion nicht ersparen konnte. Zu manchen Zeiten der Menschheitsgeschichte blieb bei keinem Menschen das mit der Religiosität irgendwie außen vor. Den Bedrängungen durch Missionare, Glaubensverkündigern waren viele. Zu der und der Gläubigkeit wurde man regelrecht aufdringlich aufgefordert. Voll zur Anbetung von dem und dem "Gott" gezwungen.
Erst mit der Aufklärung änderte sich an diesem Wesen und seinem Ankommen ein klein wenig was. Die religiöse Gewißheit wich wieder mehr dem Wort vom Glauben. Es war "Glauben", aus dem heraus einem angesagt wurde, nicht das des "Wissens". Nur weil irgendwelche Zeilen in dem und dem Buch geschrieben standen, das man als derart exklusiv ansehen sollte, daß man daneben keine anderen Bücher gelten lassen sollte.
Das veränderte sich mit der Aufklärung. Auf das Wort "Glauben" war hernach hinzuweisen. Und "Glauben", das bedeutet, man glaubt verschiedene Dinge, von denen man nichts so ganz gesichert weiß. Nicht mal von einer "Seele" kann der Mensch das letztendlich sicher behaupten. Was kann vielleicht in der Art sein. Einzig und alleine, so ganz entschieden, ob da was wahr ist, was einem weisgemacht wird, ist da nichts. Das "Seelen"-Denken entstammt den alten Ägyptern.
Daß heißt, durch die Aufklärung, daß jemand, der sich zu nachdrücklich mit seinen Glaubensinhalten herandrängelte, dann mal doch von einem zurückzutreten hatte. Abzulassen war wieder. In Ruhe gelassen werden konnte man. Nach dem mit der Aufklärung, daß viele Scheiterhaufen unangezündet blieben. Man konnte man nicht länger wegen irgendwelchen Unsinn, der aus einem religiösen Blickwinkel konstatiert wurde, hingerichtet werden.
Die reliigiöse Wesensart, die dich bedrängen will, hatte denn doch bei dir nicht weiter was zu melden, hattest du keine Lust auf sie. Auf deine Freiwilligkeit war von ihr bei dir zu hoffen. Ob du den Wunsch hattest, da was zu begleiten oder nicht. In den Kirchen oder sonstigen Tempeln. Man kann heutzutage im Grunde keinen mehr zu irgendeiner Glaubenswelt zwingen. Zumindest nicht in weiten Teilen Europas.
Seit der Aufklärung steht man gesicherter unter "Glauben" in einem Wissens-Lexikon als woanders. Man darf das annehmen, daß jeder Glaube Vermutung ist. Kein abgesichertes entschiedenes Wissen.
Bloß - immer wieder geschieht eben doch etwas. Der "Glaube", der sich darum bemüht, doch beim "Wissen" in den Lexikas seinen Auftritt zu haben, der kann seine Erfolge vermelden. Schleichwege finden. Und so ein Weg wurde gefunden, etwa in der Wissenschaft. Ausgerechnet in der Wissenschaft. Beim "Urknall". Mit dem "Urknall", daß eine Religionsperspektive als abgesichert und Schluß aller Schlüsse eingeführt wurde. Ungläubigkeit: lieber nicht. Zumindest nicht als Wissenschaftsberufler. Seit einer Wissenschaftlerkonferenz, erst vor ein paar kurzen Jahrzehnten, ist alles "Urknall" in der Wissenschaft, sonst nicht mehr viel.
Nachdem sich bei den "Gottsuchern" unter den Wissenschaftlern so wissenschaftlich daherredende Priesterschaft breitmachte und sich umtat. Kirchenleuten und dem und dem Frommen aus den Wissenschaftsgefilden, denen galten Hubbles Forschungsergebnisse, die damals Neuigkeiten waren, breit diskutiert wurden, plötzlich was. Durdh sie ging ein straffender Ruck. Als wäre was passiert. Daß ein Weltbild von mehreren plötzlich zu dem für die gesamte Wissenschaftswelt gemacht wurde. Der "Urknall", auf den man sich entschieden festlegte. Daß man im Rückblick sagen kann, religiösen Kräften, ihnen wurde durch Hubble eine gute Gelegenheit geboten. Die Chance, die wurde genutzt. Seitdem verhält man sich bei den Wissenschaften am "Urknall"-Bild, als ob da ein Sachverhalt der letzte aller Schlüsse wäre.
Voll rigoros wurde der "Urknall" als das eine Exklusive in den Wissenschaftsfakultäten eingeführt. Nochgerade bei Forschern, unter Wissenschaftsvolk. Vom "Urknall" aus wird seit jenen Vergangenheitstagen geforscht, mit dem wird durch die Gegend herumgerechnet. Zwar hat beim "Urknall" niemand "Gott" persönlich in der Wahrnehmung, bloß, so die die Kirchenleute, die beruhigten sich mit dem "Urknall" so ziemlich. Die wollten keinem mehr beschädigen, exkommunizieren und so fort. Entspricht der "Urknall" ja auch gut der Wegstrecke der und der Lebens- und Weltentwicklungdenkart, die sich in den Religionsschriften findet. Das bricht sich beim "Urknall" geradezu Bahn. Diese klare Struktur, die der "Urknall" im Angebot hat. Fast eine Lehrmeinung der und der althergebrachten Religionsschrift ist der "Urknall". In der Zeilen mit den Worten "Im Anfang" beginnen. Bis "Gott" wähnte, alles wäre "gut", man könnte es so lassen ... Der "Urknall" hatte all das Altbewährte im Warenkorb. Nebenher, daß beim "Urknall" auch ein Ende, Schluß, Aus, "Amen" sein darf. Eine Endspielszene, doch nicht unwesentlich für eine Religion.
Danach halten die Sternengucker bis heute vor allem Dingen Ausschau. Das ist bei der Sternenbetrachtung ihr besonderes Anliegen. Nicht das Auffinden von irgendwas weiterer doofer Galaxien. Vollkommen uninteressant, verschwinden die der Sicht, finge es wirklich erst an. Das wünschen sie sich, daß sie mittels ihrer sündhaft teuren Teleskopaufbauten etwas jenseits blicken könnten. Das eine, das der "Urknall" auch beinhaltet: einen letztmöglichen Ausdehnungshorizont. Wenn dorthin zu schauen wäre. Das, daß es denn für sie wäre. Das, daß das, das von seinem Anbeginn - dem "Knall"-Punkt - aus auf der Reise, Fahrt sich befindet, doch mal eine Verharrung abbekäme, ein Einbremsen und in der Folge irgendwann glattweg ein Innehalten.
Etwas, doch viel bedeutender für heutzutage lebende Wissenschaftler, als ewig immer nur immer weiter irgendwelche neue unerreichbare Galaxien. Vollkommen uninteressant, in ihrer Farbenpracht in Wahrheit, die blöden Dinger. Mit der Ansicht einer letzten Ausdehnungsgrenze und so was könnte man auf der Welt und bei den Menschen aber arbeiten. Sich damit wichtigtun, markant werden. Weil man mit einem lapidaren Blick hinein ins Weltall was auf Lager hätte, was selbst noch für die Religionen bedeutend wäre.
Das wäre in dem Sinne noch mal das Verschärfte, könnte man per Teleskopauge was von einer "Umkehr" mitkriegen, von einem "Umkehrmoment". Womit ... Jedem Menschen, dem man daraufhin was ansagen könnt. Ihm mittels Mitteilung verkünden: Seht her, alle Materie, dort beginnt sie jetzt zurückzustürzen. Woraus sich für die Menschenskreatur eine errechenbare Zeitperspektive ergibt.
Was wäre das doch für das der Religiösität. Bei so was muß jeder nur an den "jüngsten Tag" und all das denken. An den Moment, den die Zeilen einer Exklusivschrift doch jedem Menschen verheißen: all die Toten, von "Gott" aus ihren Gräbern gerufen. Einen Abschluß, ein Weltenende, "Ende aller Zeit", dergleichen könnte man als Wissenschaftler glattweg unzweideutig berechnen. Zahlenwerte, über die man Kunde gibt Daß sie denen der Religion und des Glaubens doch Hoffnung wären. Bestätigung. Da ist dieser eine Zeithorizont. Daß was zu erwarten wäre. Bis dorthin, nicht länger.
Ein Beweis, von der Wissenschaft erbracht. Jeder Glaubensmensch, der müßte das zu nehmen wissen. Da ist was für ihn erhoffbar. Für den und den gläubigen Wissenschaftler auch nicht eben minder unwichtig.
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