Wartet man auf was, muß es erst mal überhaupt erwartbar sein
Der "Urknall" - keine Glaubenssache? Der "Urknall" - nicht doch nicht so sehr was Wissenschaftliches, sondern die Blaupause von Religiösem in der Wissenschaft?
Bei der Wissenschaft nicht unter dem Oberbegriff "Glauben", beim "Wissen" gerät man in die Wahrnehmung, ist man mit dabei, als wäre man gesicherteres Wissen.
Abgebildet wird beim "Urknall" durchaus jede Menge, das zuallererst in religiösen Werken drinnensteht. Dort seine Entsprechung hat, wo das "Wissen" eine Glaubensangelegenheit und Vermutetes ist.
Nebenher, als gläubiger Mensch solltest du kaum irgendwas jenseits jenen Zeilen sehen. Jegliches genauso, wie es in Religionsbüchern geschrieben stehen. Darüberhinaus sollte man als Glaubender am besten nichts gelten lassen. Die Worte der und der Schrift, das sind das EINE, geradezu das EINZIGE, an das man sich als Leitfaden halten sollte.
Glaubst du, sollte dein Glaube dir dein Wissen vorgeben. Ansonsten: besser keine weiteren Horizonte. Oder du könntest ein "Zweifler im Glauben" genannt werden.
Also, kaum anderweitigere Inhalte, als DIE der beständig von Verkündigern, Religionslehrern, Missionierenden neu aufbereiteten Zeilen "exklusiv" genannter Schriftwerke. Etwas widerlegen, abstreiten, was in Religionsbüchern drinnen steht, lieber nicht. Einem gläubigen Menschen dürfte man nicht mit viel was anderem unbedingt daherkommen, wenn man vermeiden möchte, daß da ein Glaube vielleicht mal zu stark erschüttert wird.
Den Religionsverkündern ist so was doch nicht angelegen. Denen schon gar nicht. Alles, was da in religiösen Exklusivbuchwerken geschrieben steht, soll ja von Haus aus als unverbrüchlich hingenommen werden.
Bei der Sache kommt nun die Szenerie eines "Urknalls" mit ins Spiel. Die dieses großen Wissenschaftlerkompromisses gegenüber dem, das so die Religionen an Lebens- und Weltentwicklungsthemen auf Lager haben.
Das doch festzuhalten, daß der "Urknall" kaum im Gegensatz zu dem steht, was jedermann im religiösen Sinne glauben soll. Dieselbe Wegstrecke der großen Religionswerke beim Anfang, Mittelstück und Ende von allem, die sich im "Urknall" bei den Wissenschaftlern präsentiert. Als wäre die Welt nicht länger, wie sie ist, sondern wie man sie im Religionssinne gerne hätte.
Der "Urknall" entspricht der einen einwandfreien Grundstrukturierung. Der "Urknall" kennt das, einen klar umrissenen Anbeginn. Der Punkt, von dem aus alles ewig sich ins Rund hineinverteilt. Bisher immer noch, weiterhin. Bis in die heutigen Jahr '19-Gegenwartstage, daß noch keiner an den Teleskopen das erhoffte eine blicken konnte, kein Mensch, der sie gemeldet hätte: die erwartete Ausdehnungsgrenze. Diese Begrenzung, die man am Schluß wie selbstverständlich beim "Urknall" anbei hat. Der "Urknall", der dieses Grenzmoment an sich inbegriffen hätte. Diesen Blickwinkel: irgendwann geht mal nichts weiter; weiter, als bis dorthin, das sollte einfach nicht hinhauen. Alles, daß beim "Urknall" irgendwo nach und nach doch zum Stillstand kommen sollte, müßte. Abbremsen, Innehalten.
Auch im Vakuum, hat es eine Detonation, kann da was wo nicht weiter vom Explosionsort aus davonfliegen. Als bis zu einem gewissen Punkt. Dann verliert sich der Explosionelan.
Könnte man das Momentum bloß mal wo an einer Teleskoplinse gewahren, dann wüßte man augenblicklich alles mögliche. Dann könnte man eine Nachricht mitteilen. Sobald man den äußersten Dehnungshorizont erst unwiderlegbar zu Gesicht bekommen hätte.
Das ist doch von Interesse: ob das ein stehendes Universum hier ist. Reine Materienverteilung. Auf unabsehbare Zeit. Oder ob denn dort, an der Kante, dem Rand beiläufig unvermittelt ein gewisser Umkehrmoment zum Vorschein käme.
Das wäre für die religiös motivierte Pointe des "Urknalls" nicht von schlechten Eltern: eine "Umkehr" dürfte man der Menschenwelt ansagen.
Auch das was, nicht unwesentlich für einen Sterblichen, der im Leben viel an "Gott" glaubt: daß es überhaupt zu einem besseren Ende aller Welt und Zeit kommt. Daß der Umkehrfaktor real wäre, nicht Angenommenes.
Sobald man bemerken könnte, daß alle Materie zurückzustürzen begänne, könnte man als Wissenschaftler auch in die Umwelt der Religionen hinein was zu melden haben. Etwas, das dort von größerem Interesse sein müßte, und da drüber wird aus der Wissenschaftsgegend informiert.
Etwas wäre das, das dem, der dafür Verständnis aufbringt, Hoffnung gibt. Jemandem einer Religionswelt, daß das was sagt.
Das "Jüngste Gericht" beispielsweise, das wäre erwartbar. Das, daß am "Jüngsten Tag" der im Glauben Ersehnte - der eine "Gott" - seinen Auftritt hätte. Der, der die Toten herbeiruft ... Daß doch was Wort gehalten würde, bei den Versprechungen, Verheißungen der Religionen. Daß all der Glaube doch nicht unnütz sei.
Um diesen Blick an eine äußere Grenze dreht es sich bei den Wissenschaftlern an den Teleskopobjektiven, seit jenen Tagen, seit man sich der "Urknall"-Weltsicht ergab. Ihn für sich als gesichert annehmen wollte. Geradezu euphorisch war die Preisgabe, nach dem, was Hubble, der Wissenschaftler, damals, vor Jahrzehnten, der Wissenschaftswelt kundgab. Den "Gottsuchern" im Wissenschaftsgewand, denen der Priesterschaft, die sich ebenfalls wie Wissenschaftler kleideten, sich denen der Wissenschaftsfakultäten als Kollegen und ebenfalls als Sternengucker und Leute bei den Rechenaufgaben und so vorstellten, obwohl sie zuvorderst eins waren: Abgesandte, Diener der Kirche, die als solche nichts wollten, als Religionsinhalte in der Wissenschaft abgebildet zu sehen.
Rasch war es mit den Neuigkeiten Hubbles zur damaligen Zeit entschieden, redete man nicht lange mehr um den heißen Brei herum. Vorüber die Nöte, Bedrängungen, mit Hubble war etwas lange Erhofftes geschehen: kein unentschieden mehr. Einen Zugriff konnte man wagen. Der wurde gewagt. und eine Entscheidung gefällt. Der "Urknall", der war die Parole, die man ausgab. Den "Urknall", den man für alles und jeden aufs Tableau brachte. Der Faktor, der es nun mehr exklusiv sein sollte, mit dem gerechnet werden mußte. Alles wurde nur noch "Urknall". Widerspruch: zwecklos. Widerspruch wurde tatsächlich keiner mehr geduldet.
Seit jener Epoche beherrscht der "Urknall" die Wissenschaftsszene. Unduldsamkeit pur war man, beim "Urknall". So unduldsam im Auftreten, wie anderswo religiöse Fundamentalisten. Wie so "Kreationisten". Bloß auf der Wissenschaftsebene.
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