Wo man sich immer gewiß sein möchte
Wie erwähnt, die Idee eines "Urknalls" ... Die wird nun für alle Welt für was hergenommen.
Auch wenn es schwer zu sagen ist, was dort mal krachte, hat dort überhaupt was gekracht, wo SIE wähnen, daß vor vier- bis achtzehn Milliarden Jahren was gekracht hätte.
Ganz bis ins Letzte abgesichert, ist in Wahrheit an der "Urknall"-Geschichte das Wenigste. Im Universum kann vieles losknallen und sich wieder verlaufen.
Man interpretierte eben eins in der Gegend rum, fand, bei den Kenntnissen, die Hubble zu dieser Epoche als Neuigkeiit bei den Wissenschaftskollegen vorbrachte, die Voranreise von allem und jedem im Vakuum anbetreffend. Man vermutete den "Urknall". Der "Urknall" könnte denn ein Problem lösen.
Nur, dieses eine Problem, ob das mit Geschehnissen im Weltraum was zu schaffen hatte? Schwer die Frage.
Von dem her verhielt man sich auf einem Wissenschaftlertreff dann, als hätte man urplötzlich die große eine Erkenntnis abgekriegt. Das eine Licht der Lichter der letzten Gewißheit, Sicherheit aufscheinen gesehen. Daß was endgültig so und so wäre und nicht anders.
Das Beste am "Urknall": Bei dem am "Urknall" war man nebenher ganz im Sinne der und und Religon. Konnte denen der Religion eine Wegstrecke zugeben.
Man erinnere sich, was früherdings, ungefähr das Mittelalter so los war. Auf Scheiterhaufen, daß ungläubige Leute verbrannt wurden und so. Die Sternengucker und die, die da ihre Forschungsarbeit vorantrieben, da was veröffentlichten, als "gottgefällig" sahen da religiös motivierte Leute mancherlei Neuigkeit, die die der Wissenschaften kundtaten, nicht an. Es "fehlte" ihnen öfters "Gott". Man teilte mit, es gäbe in den Wissenschaften einen großen Mangel: den an "Gott". "Gott", der müßte aber auch dort wo sein.
Wegen der Fahrt, der Reise im "leeren Raum", bei Galaxien und so Galaxien-Begebenheiten, die Hubble da zur damaligen Zeit so großflächig kundtat, da war urplötzlich was haarscharf im Religionssinne auszudeuten. Dafür kam auf den Sprung vorbei. Man wählte denn die Wucht eines großens Knalls. Eines "Urknalls". Als das, das es tatsächlich sein müßte.
Man hatte den für das Weltall und desgleichen ja auch im wissenschaftsphilosophischen Warenkorbangebot: den "Urknall". Der "Urknall" dabei, etwas in einem Religionssinne. In einer Weise, daß man sich mit dem "Urknall" abrupt augezeichnet aushelfen konnte.
Zu manch einer reliigionsfreundlichen und somit "gottgefälligen" Interpretation verhalf einem der "Urknall" am Wissenschaftshof. Daß man ein klein wenig Frieden auf die drängelige, mißgestimmte Szene kriegte, als Wissenschaftler jener Tage, der sich denen der Religion als Faktor gegenübersah, den "Gottsuchern" in den eigenen Wissenschaftlerreihen. Viel gottesfürchtiges Volk war wo am Sternenguckerhimmel aufzufinden. Möglichst wenig Widerstände für sich wünschte man sich, als Forscher, der Popularität auch nötig hatte, den einen oder anderen höherdotierten Universitätsposten.
Der "Urknall" nun, der mit seiner Wegstrecke, der, resultierend aus einem anfänglichen "Rumms". All dessen, das seitdem, seit eben "Urknall" war, dauernd davonfliegt. Um dann ... Auch das zuletzt: Am "Urknall" ist diese zufällig ebenso in den Blick zu kriegen: eine Endspielperspektive. Eine, wie die Chance auf ein "Jüngstes Gericht". Wie selbstverständlich hat der "Urknall" das mit inbegriffen. Einen Abschluß in "Gott". Unter anderem, weil man sich hinsprach, daß eine Explosion an sich nicht weiter als irgendwohin reichen dürft. Nicht weiter, als bis zu einer gewissen Grenze. Einen Ausdehnunghorizont müßte das, das "geknallt" hatte, mal erreichen. Diese äußerste Grenze, die man irgendwie wo zu Gesicht bekommen müßte..
Dieses eine der besten Verheißung am "Urknall. Eine Szenerie, die allerbeste Religionsentsprechung hatte: einmal einen Anfang, ein besseres Mittelstück, so und so lang - und, schlußendlich, ein Ende, einen Abschluß. Schließlich sind die Religionswerke Exklusivbücher, die auch von Schlüssen berichten. Von dem und dem Schlußpunkt für alle Weltengegenwart und alle Zeit.
Und, weil man als Mensch dermaßen viel Religion hat, muß eine Welt schon dem althergebrachten Weltentstehungsbildern und diesen menschlichen Denkweisen entsprechen. Diesen Verhältnissen, Begebenheiten, wie sie da seit altersher in Religionswerken zeilenträchtig beschreiben stehen. Oder ... Oder ... Oder was ist nicht so wie erwünscht.
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