Als da Not war, wurd es nebenher "Knall"
Muß man sehen, daß es einige wenige Jahrzehnte her ist, seitdem der "Urknall" von Menschen unter Menschen zu dem EiNEN bestimmt wurde. Zum großen Welterklärungsmodell am unendlich weiten Weltall-"Himmel". Gelten lassen möchte man seit damals neben dem einen Modell das Wenigste.
Eine Epoche großer Irrungen, Wirrungen war das. Manches, was mit dem zweiten Weltkrieg zu schaffen hatte, kann man da die Zeit verorten. Als es der Menschheit "Urknall" ward.
Überdies, ewig wünschten sich zu dieser Zeit schon religiös motivierte Personen etwas von der Wissenschaft. Ebenfalls Jahrzehnte vorher trieb das um. Die Jahrzehnte vor dem bis in die Gegenwart gültigen "Urknall"-Aufkommen.
Jene, die den Sternenhimmel im Sinne hatten, bei ihm mit der Mathematik am Formelhaften sich beschäftigten, Gedanken sollten sie sich machen. Das, was jene Tage bestimmte, längst bereits auch jahrzehntelang, war, daß religiöse Mächte voller Mißtrauen nach der gott- und ruchlosen Wissenschaft schauten. Vor allem wegen zu vieler Jugend, die viel zuviel nach den Wissenschaftsartikeln guckte. Dort bei den Zeilen in der Gegend rumlas, was der letzte Erkenntnisstand am Wissenschaftshof sein könnte, während Religionswerke eher Staub ansetzten. Darwinismus, Weltallkunde, all das ohne irgendeinen "Gott", das freute nicht. War man wer der Religion.
Mancherlei Drohungen stießen Kleriker, Theologen, unmittelbare Kirchenleute gegenüber denjenigen der wissenschaftlichen Fakultäten aus. Wissenschaftsvolk, von dem man der Meinung war, daß es zu freiweg vor sich hin forschte. So auf der Wissenssuche rücksichtslos, althergebrachten Wissensständen keine Beachtung schenkend, am allerwenigsten der Kunde in den Religionsschriften. Die dabei offen für alles waren, als wäre Religion kein Interesse. Dem wirklichen Universum wollte man hinterhersehen, das, was da bei den Sternen tatsächlich die Realität war. Nichts anderes. Von "Wissenschaftsblasphemie" sprach der und der einer Kirche. Von größter "Gottlosigkeit". Der Frage war, warum man "Gott" nicht länger sehen wollte. Trotz der und der "frohen Botschaft", bei "Gott". Worte wie "Exkommunikation" machten die Runde, die Geschichte der "Inquisition", wie da inquisisatorisch noch im Mittelalter mit "Hexen", "Zauberern" schnöde und brutal umgegangen wurde. Wofür man für Frevler, Ungläubige, Ketzer seine Scheiterhaufen errichtete und so.
All das ließ man zeitungstechnisch medial des öfteren anklingen. Bei Haupt- und Nebensätzen. Weltweit konnte dergleichen Erwähnung finden. Offen beim Wortgeklingel oder verschleiert. Auf die Kirchenkanzel allein war man nicht angewiesen, die Predigt vor Gläubigen, Tempelgängern.
Weil die Dinge so waren, wie sie waren, ließ man für die ureigenen Interessen und den eigenen Blick hinein in den universellen Nachtdunkelhorizont mit seinen Unendlichkeiten Teleskope hochziehen. Ein Theologiestudium war manchmal auch nicht ausreichend, es mußte das Gefährliche, die Astronomie und Physik, beinhalten. Schließlich hatte man die feste Entschlossenheit, der bösen weltlichen Wissenschaft hinterher- und gegenzurechnen. Alles, höchstselbst einen Schwachpunkt in der und der Berechnung zu entdecken. In der es an dem Faktor "Gott" mangelte.
Vorher trieb man sich aus kirchlichem Interesse schon oft und viel bei denen der wissenschaftlichen Forschungsarbeit herum, wollte da kirchlich was "begleiten" und so. Ab einem Moment meldete man sich dann mit immer profunderen Kenntnissen zu Wort, präsentierte sich in der Weise eines Sternenguckers, Physikers bei den einem Zugeneigten. Bei den "Gottsuchern" unter den Wissenschaftleuten. Wissenschaftlich schwätzte man bei ihnen daher, die diejenigen waren, die einen begrüßten. Nicht einfach wo stehenließen, nachdem man sich vor Ort einstellte. Unter anderem an Plätzen gesellte man sich hinzu, wo die der Wissenschaft sich miteinander trafen. Bei Wissenschaftskonvents. Zivil kleidete man sich, nur andeutungsweise präsentierte man das eine Ornat. Wobei man sich verhielt, als wäre Wissenschaftliches ein besonderes Anliegen von einem, als dürfte man nicht festhalten, daß in erster Linie die Religion das Interesse von einem sei.
Finsternis war auch in die Welt gekommen. Der Nationalsozialismus und der Faschismus, beides hatte seinen bösartigen Spuk. Voller Arglist, Böswilligkeit wurden Kriege von Nazis und Faschisten entfacht. Daß in vielen Ländern größte Not und Desinformation in vielen Fragen vorherrschte. Wirklich, kaum zu beschreiben, das, was das für eine Epoche war, als man rund um den Erdglobus die Nationalsozialisten und sonstigen Faschisten in all ihrer Umfänglichkeit am Hof hatte. Währenddessen von jenen der Wissenschaften Hubble immer intensiver besprochen wurde, Hubble, der Wissenschaftler, der sich mit der Fahrt- und Reisetätigkeit von Galaxien umtat. Ein Träumchen, mit so was umzugehen, rein als Wissenschaftler sein Dasein zu fristen, zu jener Zeit.
Und Hubble, der brachte all die "Gottsucher", die, die die "schönen Formeln" für das All sich wünschten, immer besser in Wallung. Mithin, bei manch namhaftem "Gottsucher", daß sich weiterhin auch die sternenguckenden Religionsmotivierten herumtrieben. Die, die doch eigentlich seit Jahrhunderten ihre ureigenen Bibliotheken hatten, untereinander, daß sie sich austauschten, daß sie die Bücherregale der Weltlichen nur kraus nötig hätten. Und dieses und jenes am Wissenschaftshorizont wollten sie dort einfach nicht zwischen Buchdeckeln haben, selbst wenn es der Wahrheit gleichkam. Viel zuviel war bei diesen zigfach wahrgenommen parallelen Monsterwelten, diesen "Galaxien". Unter denen die "Milchstraße" auch nur eine war. Dieses Schreckliche eben, das, ungefähr dem vergleichbar was war, als man zu gewärtigen und zuzugeben hatte, daß die Sonne sich nicht um die Erde, sondern die Erde um die Sonne drehte.
Aber Hubble, der mit den Reisebetrachtungen von Galaxien, der half einem glattweg aus. Aus dem drögen Dämmer, daß man hochschreckte. Von "Urknall" war mehr und mehr was die Rede. Und der "Urknall", der war es doch, DAS von einem. Bloß, der "Urknall", er war nicht das eine Weltbild, sondern eins von mehreren. Nichts Exklusives.
Der "Urknall", der erschuf sie auch, eine Voranfahrt. Wie Hubble es diskutierte. Der "Urknall", auch bei einer mögliche Unendlichreise mit dabei, Aber nicht so endlos. Der "Urknall", an dem konnte auch ein "Jüngster Tag" möglich werden. Weswegen man alles auf eine Endspielszene setzte.
Der "Urknall", der war es denn doch auch. Am "Urknall" kriegte man die Gelegenheit. Günstiger konnte sie fast nicht mehr werden, während jener Tage finsterster Kriegsnöte in vielen Ländern. Abgelenkt war die Menschheit, von Nationalsozialismus und Faschismus. Da hatte man sich wirklich um was anderes zu kümmern, als um Dinge der Wissenschaft bei "Sonne, Mond und Sternen". Mord und Totschlag, Flucht und Vertreibung, das konnte schlußendlich jeden betreffen.
Das eine, das, das früher unmöglich war, das stelle man sich vor, es geschah. Fast unbesehen, wie heimlich. Vor vollendete Tatsachen konnte man stellen. Endlich es zu der einen Angleichung bringen. Jene lange von jenen mit dem Religionsaspekt erhofften Gleichschaltung der großen Weltentstehungslegenden. Der der Religion mit der der Wissenschaft. Wie sie einem der "Urknall" als eine Perspektive letztendlich länger verheißen hatte. Ohne daß der "Urknall" von der Wissenschaftlerseite dafür genommen wurde. Bei den freisinnigen Wissenschaftsleuten, oft tolerant über Landesgrenzen hinweg, befreundet, auch im unbesorgten Freigeist, die duldeten das nicht so. Die ließen es nicht zu diesem "Wissen" kommen, zu einer "letzten Erkenntnis". So sehr man aus seiner Religionsmotiverung heraus auch drängelte, am Herumdrohen war.
Bis der Laden der "Wissenschaftskonsorten", jener "Bagage", denn doch mal unter Kontrolle zu kriegen war. Als wäre Autokratie, Despotismus wurde entschlossen durchregiert. Der "Urknall" erlebte seine grundlegende Einführung, erdballweit. Bei der fortwährenden Ansage: entweder war man für den "Urknall", oder ... Oder man erlebte da was einer Unduldsamkeit, mitunter karrierezerstörend. Jede Menge Statusverlust war für einen Unwilligen am "Urknall" drinnen. Die ausgelobten Preise erhielten andere. Von den Universitäten konnte man unter Umständen gleichfalls vertrieben werden. Dem "Urknall" zugeneigtere Professoren, die ein Lehramt übernahmen.
Der Ruhm von einem konnte schneller verblassen, als man sich das je früherdings mal gedacht hätte. Selbst Hubble, der eine, der Wissenschaftler war, der, nach dessen Namen man heute Sonden für den Tiefenblick ins Weltall hinein tauft, der begriff da was. Das, wie so Umstände waren.
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