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Blog von TeddeMehr

Am "Knall" wurd man herrisch

22. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Irgendein Druck, der dort, in den bestimmten Wissenschaftskreisen, auf die Leute ausgeübt werden konnte.

Vielleicht, daß auch nur "vernünftig" mit welchen geredet wurde. War ja möglich, Karrieren zu zerstören. Bei dem Thema "Exkommunikation", Fragen der "Inquisition". Beim Androhen, daß man seines Status, Ansehen verlustig gehen könnte, nur weil man sich lieber das andere, Altgewohnte behalten hätte, statt Einsicht zu haben und den "Urknall" für sich anzunehmen. Dinge bei der freien Forschung mit offenem Ende, nicht mehr gerne gesehen. Daß man sich plötzlich unvermittelt wo hinten anzustellen hatte, obwohl man längst in der Reihe weiter vorn rumstand. Nun, daß man mit ansah, daß andere an einem vorüberkamen, nach vorn gewunken.

Früher wie heute war man priviligiert war, konnte, durfte man sein Auskommen wo am Wissenschaftshof finden.

Und das wollte man wirklich ändern, weil man bei dem mit dem "Urknall" schwerhörig war, schwer von Begriff? Es nicht recht fassen wollte, was denn jetzt von wegen Hubble großartig los wäre?

Urplötzlich rumpelte was, stotterte ein Motor, hatte Aussetzer, kriegte man Rempler, nur weil man den blöden "Urknall" nicht in den Überblick kriegte. Da die alten "Gottsucher", die sich vorn zeigten, noch und nöcher, nicht ernst nahm. Als wären die sonst was, hätten eine Erkenntnis erworben, abgekriegt, verhielten sie sich; schon die Frage, wie's bei ihnen echt zuging.

Umfänglich durchgedrückt wurde bei den Wissenschaften die Szenerie mit dem "Urknall". Den "Urknall", dessen Strukturierung man denn selbst noch zu einer grundlegenden Lehre machte. Einer mit Alleinstellungsmerkmal. Vor jedem Studenten an den Universitäten überall weltweit stellte man sich nach und nach mit dem "Urknall" zur vollen Größe auf. Schrieb von dem "Urknall" in zig Büchern, als wäre der "Urknall" eine Gewiß-, Sicherheit. Wirklich das Ulimative an "Wissen", das man sich erwarb, am "Urknall", daß sich einem jedem alles am Weltall mit dem "Urknall" erklären sollte. Nicht das bißchen mit den früherdings üblich anteiligen Hinweis: Der "Urknall", auch nur eine vorstellbare Möglichkeit, eine unter mehreren. Verschiedene Weltbilder wären denkbar. Unter ihnen eben der "Urknall". Der "Urknall", lediglich ein Erklärungsmodell, mit dem man umgehen konnte, wenn man das wollte.

Das am exklusiven "Urknall"-Horizont, mit dem also fing man an, aufdringlich in der Menschenwelt herumzuspuken. Höchste Penetranz. Bis in die heutigen Gegenwartstage präsentiert sich das mit dem "Urknall" in der Weise. Alles wurde "Urknall" und noch mal: "Urknall". Dabei könnt man gut und gerne festhalten: Der "Urknall", seit man sich den abholte, auch nicht eben viel länger her heutzutage als die Verwüstung des zweiten Weltkriegs. Der "Urknall", gleichfalls beinahe ein Ergebnis von diesen Kriegswirren.

Kaum je hat man das seitdem in Sicht gekriegt, daß der "Urknall" eigentlich einfach daraus resultiert, daß da welchen Leuten urplötzlich eine Gelegenheit geboten wurde, Bestimmten Kräften, Mächten, die unter die der Wissenschaften gekommen waren, wurde was dargeboten: eine Chance. Ein Angebot war, daß am Wissenschaftlerhof richtig von oben nach unten durchregiert werden konnte. Voll despotisch, autokrat ging da was zu. An der Seite von Wissenschafttypen mit jenem "Gottessucher"-Willen verhielt sich wissenschaftlich daherredende Kirchenabgesandtschaft. Wirklich nichts Wissenschaftliches, daß sie im Sinn trugen. Ihr Mittel der Wahl, mit dem sie umgingen: "Wissen". Damit kannte man von dem her allerbestens aus: mit dem "Wissen". Mit dem Vorgeben von Erkenntnis, "Wissen".

Ein glasklares Religionsmotiv, beim "Urknall" am Wissenschaftshorizont zu erkennen. Bei der Ähnlichkeit der Weltentstehungslegendenstrecken. Einmal die Strecke am "Urknall". Mit der, die mit den Worten "Im Anfang schuf ..." anfängt. Am "Urknall", daß sich Religion und Wissenschaft gleichschalteten. Einfach mal so, wie nebenher, beiläufig. So viele Jahrzehnte wieder her, genau wie der zweite Weltkrieg. Ganz unaufgeregt betrieb man das. Wie selbstverständlich. Als könnte was gar nicht anders sein. So, daß das zustandekam. Daß dann "Urknall" war.

Und so direkt merkten das da in einer Epoche großer Umbrüche nicht allzu viele. Sicher auch, weil man sich eigentlich um ganz was anderes zu kümmern hatte, als um so einen "Urknall". Was - "Urknall"? Was schert einen der? Außerdem war wegen jenen üblen Zeiten manch einer Religion allerbestens ausgeholfen. Weil die Menschen zuhauf Kirchengebäude füllten, die dachten, das Sprechen von Gebet, das würde irgendwie helfen, ein Trost für vieles sein.

Seit damals nun kann man diese eine große Gleichschaltung markant erkennen. Der "Urknall", das ist fast ein übles Gleichschaltungsgesetz. Für jeden, wer immer das so gewahren mag. Wer Lust darauf hat, das zu überblicken, was für eine Übereinstimmug das der Wissenschaft mit dem und dem Szenenbild bei manchem Religionswesen hat. Der "Urknall", gerade bei den Weltentstehungslegenden allerbestens doch in der Parallelität. Besser könnt nichts sein. Seizdem alles Wissenschaftliche nur mehr "Urknall" war und ist, sonst nicht mehr viel, hat da was jemand mit den Religionsumständen nicht mehr viele Gründe, gröber über irgendwas Klage zu führen. 

Tunlichst wird da was vermieden, alles, was zu viele Hinweise geben könnte. Daß neue Aufregung entstünde, wegen dem "Urknall" - lieber nicht. Wegen dem, daß Priesterschaft und Wissenschaftsmenschen zu solcherart Übereinstimmung miteinander kamen. Darauf wird seit Jahrzehnten verzichtet, daß da mal was zu laut würde. Auf nichts davon hat man größer Lust, daß irgendwie umständlich darauf verwiesen würde, daß es sich beim "Urknall" nur eins handelt:  Um den außerordentlichen Burgfrieden derer der Wissenschaftsfakultäten mit jenen fundamentalistischerer Religionsmotivation. Daß man beim "Urknall" in einem Wissenschaftskreationismus lebt.

Friede, Freude, Eierkuchen herrschte nach der großen "Urknall"-Werdung von allem und jedem im weiten Weltenraum zwischen den Religionsmotivierten und manchem Volk der Wissenschaft. Einige, die sich bis heute beim "Urknall" umarmen, als wäre da was geschafft worden, was man sich zuvor kaum erhoffte. Am "Urknall", daß man es nahezu unbesehen beim Heimlichen, so im Geheimen, wie man in der Politik sagt, aus einem "Hinterzimmer" heraus, zu einigem brachte. Gültigkeit hat seit einem Wissenschaftskonvent vor allem eins: das Endergebnis "Urknall". Das, daß das Ergebnis steht: der "Urknall". Bei allen Rechnungen ist der "Urknall" das, was hinten herauszukommen hat. Was immer man anstellt, wie seltsam man auch rumrechnet und so. Solange es dem "Urknall"-Resultat dient, ist alles gut. Andernfalls hat man sich verrechnet. Oder war geistig schon mal nicht in der Lage, für sich die richtigen Schlüsse zu ziehen. Man sollte die Augen öffnen, zur Einsicht gelangen. Na, liest sich das letzte hier nicht - re-li-gi-ös?

 

 

 

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