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Blog von TeddeMehr

Das Ausnutzen einer Gelegenheit

24. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Wer könnte denn nur da drauf kommen, Irrungen, Wirrnisse übelster Kriegsnot für sich und seine Zwecke auf einem Nebenschauplatz ausnützen zu wollen? Wer wäre zu so einem "Foul"-Spiel fähig, einer "Blutgrätsche", noch dazu unter, bei Wissenschaftlern? Bei der Fragestellung: Vielleicht haut was hin - wenn ANDERE fehlen. Ein paar. Irgendwie von was ANDEREM angefaßt sind, auf verschiedene Weise nicht hinkommen, wo sie früher immer hinkamen. Diesesmal waren sie nicht am Konvent.

Dort, wo religiöse Zentren waren, da ging es einem Höherbestallten immer klasse. Höhere Ränge, die delegierten, winkten in der Landschaft rum. So in der und der Zentrale, bei Kirchenoberen nochgerade.

An dem Platz, an dem man sich aufhielt, kriegte man von vielerlei Geschehnissen eher beiläufig etwas mit oder ab. Wenn überhaupt. Frisch, gesund und munter war man, praktisch wie eh und je. Am Ende konnte das größte Übel einem Nutzen, nochgerade als Religion. Für so das der Religion war Unglück, Notigkeit oftmals ein guter Moment. Ebenso wie das, wenn unter Menschen kein Übermaß an Klugheit vorherrschte.

Durch eigene Bruderschaft, denjenigen, die auf geschundener Landfläche in den Tempelgebäuden aushielten, erhiellt man aus erster Hand Botschaft von den realen Vorkommnissen, Begebenheiten. Oder man las mal einfach bessere Zeitungsartikel, welche von weitweitem Ruf, die über die Wahrheit unterrichteten. Die Wirklichkeit mitteilten. Tatsächlich auf dem Laufenden hielten. Vielsprachig war man ohnehin, genauso, wie man reich war. Fahrt- und Reisekosten: unerheblich.

Ohne weiters behielt man so seine Absichten mit im Kopf. Wünsche, die man lange hegte, pflegte. Gestern dieselben, wie heute. Nur nicht so die Möglichkeiten hatte man, sie sich zufriedenstellend erfüllen zu können. Gerade auch bei diesen ins Weltall rausglotzenden Astronomen, Naturwissenschaftlern, Physikern mit all ihren schrecklichen Fotografien, Weltraumansichten. Die und ihre Berechnungen, in denen es sich auch um Formeln für Weltraumbegebenheiten drehte. Schwierig, geistig Dingen hinterherzukommen. Aber, man kam mittlerweile besser mit dem zurecht, hatte sich vertraut mit was gemacht. Verschiedenes war man zwar nicht mehr in der Lage, es niederschlagen zu können. Aber immerhin, man war am Ball. Hatte an Torschußqualität gewonnen.

Diese der Wissenschaftsfakultäten, regelmäßig hiielten sie ihre Treffen ab. Selbst wenn mancher Kollege wegen kriegerischer Ereignisse abgelenkt war, nicht zu reisen in der Lage war oder biswelien überhaupt nicht mehr in seinem Leben wohin reisen würde, fand da was durch die Verbliebenen statt, die Verhältnismäßigkeiten, und mochten sie noch so von Übel sein, nicht in dem Maße anbetrafen.

Manches war eben traurig auf der Welt. Und besonders damals, als da die mordlüsternen Nationallsozialisten und sonstwie grobschlächtigen Faschisten in vielen europäischen Ländern die Macht hatten nehmen können, naives, doofes Volk ins Joch zu zwingen.

Dieses und jenes wissenschaftliche Forschungsgebiet diente auch militärischen Zwecken und so. Nicht um zum Mond zu fliegen, beschäftigte man sich etwa bei den Nazis mit Raketentechnik. Sondern, um eine Vergeltungswaffe in die Hand zu kriegen. Eine solche, die noch mal aushalf, am eigenen absehbaren Mißgeschick schlagartig was abzuändern, nachdem von Kriegsglück größtenteils keine Rede mehr sein konnte. Nur noch an der Fortführung des Kriegstreibens konnte man was machen. Dafür sorgen, noch den und den Tag zu gewinnen, solange man die Machtposition weiter inne hatte.

In dem Sinne war man als ewiger Kirchenabgesandter, frisch, fromm, fröhlich wie eh und je auf Wissenschaftskonvents unterwegs. Wie ehemals schon, gab man den Wissenschaftsmenschen, obwohl Religion die eigentliche Motivation von einem war.  Einem im Grunde nichts als die eigene Religion interessierte. Das, was das Religiöse womöglich schlimmer berührte, was nicht. Aus dem heraus las man da all die weltlichen Wissenschafsartikel, die am weltweiten Horizont astronomische Themen besprachen. Fast unbeleckt von all dem europäischen Treiben und Geschehnissen runderherum, war etwa nordamerikanische Wissenschaftswelt. Viele in einem Glauben verwurzelt.

Weiterhin hatte man als Kirchenmensch auch seine Vorhaben im Kopf. Das, was man seit altersher begehrte: etwas Bestimmtes. So was Ähnliches wie eine Angleichung von Religion und Wissenschaft. Etwas, wie es etwa der "Urknall" verhieß. Damit es mal aufhöre, all das mit dem Vielzuviel aus der Wissenschaftsszene. Das unter Jugendlichen ...

Unter Kontrolle bekommen hätte man da endlich was müssen. Nicht nur es ersehnen, erträumen, es für sich wahrmachen.

Der "Urknall", der entsprach einem doch; aber SIE behielten es trotzdem bei, offen für alles zu sein. Ergebnisoffen, freisinnig in der Landschaft rumzuforschen. Dabei hatte der "Urknall" alles, alles mitinbegriffen, alles, was einen als Religionsmotivierten interessierte. Und nichts anderes juckte einen. Die "Urknall"-Wegstrecke, die hatte schlußendlich die erfordlerliche Paralllelität, die allergrößte Übereinstimmung mit der eigenen altgewohnten Weltentstehungslegende. Der bei so den "Büchern der Bücher", die man mit "Exklusivität" ansagte, das "Einzige". Las man darin, hatte man nichts anderes mehr zu lesen.

Der Nordamerikaner Hubble, der ... Der war einem nicht entgangen. Hubble, er beschäftigte sich mit "Galaxien" und wie alles mögliche draußen im "Äther" auf der Fahrt und Reise wäre. Im Vakuum des Weltenraumes voranfuhr. Die Kleinigkeiten jenseits des Erdballs mit seiner Atmosphäre, Atemluft. Auf dem Planeten, auf dem was Leute, Volk oftmals kriegerischem Treiben nachging. Dem Mord und Totschlag wurde gefrönt.

Als kundige Priesterschaft bei der Sternenguckersprache und  wissend um die Formeln der Physik kam man mittlerweile in schönster Regelmäßigkeit zu diesen wissenschaftlichen Konvents. Keine Örtlichkeiit nirgends war nicht erreichbar, für Kirchenabgesandtschaft. Schon länger redete man bei vielerlei mit. Zumeist beiläufig, verhältnismäßig absichtslos und geduldig. Wie mit Kindern. Nur hin und wieder wollte man aufmerken lassen, legte zwangslos Widerspruch ein. Wollte was Wissenschaftliches nicht einsehen. Wenn "Gott" nirgendwo mehr war. Bloß, nachdem Hubble seine Wissenschaftsschriften verfaßte, man Hubble weltweit besprach und von der Szene des "Urknalls" dabei viel textete, da hörte sich das mit der Triefäugigkeit auf, den eingefrorenen Gesichtszügen. Da konnte man entschlossen hochspringen. Deuten und zeigen, richtig fordernd konnte man werden.

Das war es denn, das Moment, auf das man ewig die Jahre wartete. Die "Gottsucher" und mancher der schöngeistigen Formelhaftigkeit, die nickten zu einem hin. Durchgreifend konnte man werden, zupackend. Die Chance, die konnte man nicht ungenutzt lassen. Sie mußte zwingend genutzt werden. Das, daß ... Daß er umfänglich würde, der "Urknall". Der "Urknalll", der geschah denn auf Erden. Kam im großen Schatten des zweiten Weltkriegs unter die Menschen am Globus.

Einige der Wissenschaften, sie waren nicht am Hof. Oder sie würden nie mehr an diesem Hof sein. Günstiger konnte keiner nichts mehr kriegen. Bei Hubble und all dem. "Urknall" mußte es endlich sein. Die längst mal erwünschte Gleich- und Parallelschaltung von Religion und Wissenschaften, sie war durchzudrücken. Es wurde durchgezogen. Mit möglichst wenigen Kommentaren. Als wäre man zu keiner Ausdeutung fähig. Die Tragweite blieb unbestimmt. Wiewohl ...

An den eigenen "Büchern der Bücher" änderte sich nicht das geringste. Alles bei ihnen wie immer. Aber die Schriftwerke der Wissenschaft, die erhielten einen anderen, neuen Anstrich, eine unzweideutige Ausrichtung.. Bei der Feststellung eines Resultats: des "Urknalls". Den "Urknall", den man als ein Grundlagen-"Wissen" ausgab. Als wäre der nun durch Hubble und so die bei Hubble endgültig bewiesen.

Mit diesem "Wissen" und sicherer  "Urknall"-Gewißheit, und das ausgerechnet in den Wissenschaften. Ein Träumchen für alles der Religion. Die sich weiter mit der "Aufklräung" rumzuschlagen hatte. So was die Wissenschaftsbühne zu hieven, mit dem "Urknall".

Dieser Witz des "Urknalls", daß er immer unterm Strich als Resultat herauszukommen hätte. Damit änderte sich in der Wissenschaft einiges. Nicht mal so lange her in diesen Jahr '19-Gegenwartstagen. Ungefähr die Zeit des zweiten Weltkriegs. Diese Notzeit, als da was Einschneidendes kaum reflektiert wurde. Weitestgehend drüber hinweg, daß man sah. Seit den Tagen des zweiten Weltkriegs jetzt hat man wegen Wissenschaftlern und weltlicher Forschung auf der Religionsseite am Himmelsfirmament viel weniger Kummer. In keinster Weise war da nach der großen "Urknall"-Installation noch mal allzuviel wie zuvor, die Jahrzehnte.

Am "Urknall" war vieles viel öfter mit einem kurzen Schulterzucken vom Tisch zu wischen, was einem sonst noch anhaltender unterbreitet werden hätte können. Die Ansage an Widerständler, Rebellen beim "Urknall" war: entweder, du knallst sofort den ganzen "Urknall" weg. Oder du schaffst das nicht, dann wirst du dir mancherlei Problematik bewußt. Weil dir nicht viele zuhören, weil jeder nun den "Urknall" sich als das eine Wahre denkt. Deine Karriere, die könnte unter Umständen keine besondere Karriere mehr sein. Im nächsten Teleskop, daß andere was anzusagen haben. So Professuren, muß man sich vorstellen, um die bewerben sich viele. Ob man da genommen wird? Man sollte wissen, daß Artikel irgendwo, die nicht so "Urknall"-freundlich sind, Dinge zur Folge haben können. Ohne "Urknall" backt einer vielleicht wieder viel kleinere Brötchen.

 

 

 

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