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Blog von TeddeMehr

Als es zu Geschrei kam

13. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Sehe so ein Bild vor Augen. Die des einen "Klassenstreffens". Ein Schwarzweißfoto. Ziemlich viel Gegrinse. Gestalten in Anzügen.

Alles lange her, wie die unmittelbare Gegenwärtigkeit des zweiten Weltkriegs.

Eine regelmäßige Zusammenkunft. Bloß, daß dort was Weittragendes, Weltbewegendes beschlossen wurde. Was, gültig bis in diese Gegenwartstage, Jahr '19 nach dem Millenium.

Damals, als aus einer forschenden wissenschaftlichen Suche mit offenem Ausgang, was anderes gemacht wurde.

Seitdem gehen Wissenschaftler zwar weiter so im allgemeinen ihrer forschenden Tätigkeit nach, trotzdem ist die Perspektive nicht dieselbe und so frei, wie vor diesem einen Konvent. Sondern eine, krude zielführend. Seit das unterm Strich ausgegeben ist. Klar ist, was man als Wissenschaftler abzuliefern hat. Zumindest, solange der "Urknall" sich nicht ganz grundsätzlich widerlegen läßt, hat man umfänglich Ruhe zu geben.

Oder nicht? Entweder ist man in der Lage zu einer grundlegenden Erschütterung bis hinab zu den Fundamenten. Das gesamte Gebäude zum Einstürzen zu bringen. Oder man legt Klugheit an den Tag, weiß, was los ist. Anders haut da nichts hin, das Übrige ist für die Privatheit.

Hat schließlich Hubble schon die Schulter gezuckt, gemeint, schauen wir mal. Am Ende hatte er im Überblick, daß es auch wegen ihm so zuging. Selbst wenn er sich deswegen mitunter nicht vor Begeisterung überschlug.

Zu was, daß es gekommen war. Auf diesem einen Wissenschaftskonvent hatte es ein Ereignis. Die "Gottsucher" unter den Wissenschaftlern, die großmächtig im Auftritt waren. Widerspruch wollten sie nicht länger gelten lassen. Die, bei denen diejenigen sich rumtrieben, die zwischenzeitlich sich entschlossen hatten, selber mit eigenen Teleskopen in den Sternenhimmel hineinzuschauen. Bei den Berechnungen hinterherzurechnen, als Physiker, nicht nur am Theologiestudium. Die, die demnach echte Priesterschaft waren. Zivikleidung tragende Kirchenabgesandte. Dabei wie Wissenschaftler daherredend. 

Diejenigen, von denen man im vorhinein was wissen mußte: daß man sich bei ihnen in den Bibliotheken auch gut verirren konnte. Nicht bloß bei den Weltlichen, auch bei IHNEN gab es jede Menge Buchregale. Wenn man wollte, konnte man Interpretationen tausendfach lesen, tausenderlei Fußnoten im Glaubenssinne. Bis man alt und grau war. Dicke Wände voll mit lesbarem Stoff. Anlernbare Ware, bei der man vom Kleinsten ins Tausendste kam. Zu Umarmung waren und sind sie fähig. Alles aus einem bestimmten Blickwinkel heraus. Der Perspektive des Glaubens, des Gläubigen. Samt zahlreichen Ahnentafeln, hier die "Heiligen", was, von dem man ebenfalls etwas Ahnung haben sollte, wie viele ihrer sind.

Ebenso wie davon, daß die damallige Epoche tatsächlich eine der Restriktion war. Und trotzdem war da in der Forschung ein Geist möglich, man stelle sich vor. Lange waren da welchen Leuten, die mit der Religiösität umgingen, die der Wissenschaften mit ihren gottlosen Neuigkeiten am Weltbildhorizont ein Dorn im Auge. Schlußendlich betrifft DAS auch das religiöse Fundament, den Unterbau. Wenn da wo herumgeforscht wurde, man darüber Artikel verfaßte. Dieser in Wissenschaftszeitschriften lesbar war. Oder man seinen letzten Kenntnisstand gar als ganzes Buchwerk mit Hunderten von Seiten zu veröffentlichen in der Lage war. Teenager, jüngere Leute paßten dort auf, warteten vielleicht gespannt auf das nächstbeste Neueste. Dasselbe Problem wie mit dem Darwinismus hatten kirchliche Würdenträger mit Forschern der Physik und der Sternenguckerei. Die mit ihren Neuentdeckungen, Kenntnisständen. Immer noch eine Galaxie wie die Milchstraße dazu. Zigfach Galaxien. Nicht zu fassen. Alles Welten wie die Milchstraße eigentlich. Leben möglich und so. Selbst noch mancher religiöser Weltentstehungsgeschichte drohte man gefährlich zu werden. Dem und dem Buch der Bücher und DEM.

Muß man sich vorstellen, wie es die frühere Ära zuging. In Europa herrschten Faschismus und Nationalsozialismus. Was das Personen waren, wie die willkürlich über ihre Bevölkerungen herrschten, was da kriegerisch feindselig mörderisch in der Nachbarschaft getrieben wurde. Und da war denn ausgerechnet manches am Wissenschaftlerhof, das reinste Paradies. In der Welt reiste man rum. Geradezu der Freigeist, der dort tätig sein durfte. Eine Suche mit offenem Ausgang war, Forschungsarbeit. Bei Freundlichkeiten über Nationalgrenzen hinweg, wo anderswo in die KZ gefahren wurde, nur weil man nicht seine Vorurteile auslebte, der Obrigkeit Trotz entgegenbrachte.

Und da waren die Damen und Herren der Wissenschaften. Wie in der Überfülle eines Garten Edens. Drohungen gegen Wissenschaftsmenschen standen längst im Raum. Noch exkommuniziert könnte man bald werden, besann man sich keines Besseren. Kam zur Vernunft. Zu der Zeit hatte das wirklich was zu bedeuten, die Bedrohung, Ansage der "Exkommunikation". Manch günstiges Berufsangebot hätte man einbüßen können, als "exkommunizierte" Person. So waren die Anwürfe, manche Not und Bedrängung. Obwohl man sich lediglich wissenschaftlich beschäftigte, als Sternengucker, Physiker bei den Rechenaufgaben. Man wollte doch seine Professur behalten, oder nicht? Sein Salär, oder nicht?

Was alles nach dem einen Konvent beinahe schlagartig aufhörte. Daß der Wissenschaft noch zu laut Widerstände entgegengebracht wurden. Nachdem die der Wissenschaft den "Urknall" umfänglich abkriegten, konnte man sich abregen. Weil eine Seite die Oberhand unter den Wissenschaftlern gewonnen hatte. Die Diskurse um Hubble und seine Forschung, was die Fahrt und Reise von Galaxien anbetraf, die halfen aus. In der Wissenschaften konnte mit dem "Urknall" bei den Leuten regelrecht aufgeräumt werden. Die der Religionssichtweisen, die wichtig gestikulierend vorgesprungen gekommen waren, übten das. Bedeuteten, daß bei Hubble doch jedem alles klar sein müßte. Alles, das man doch längst gewußt hätte, war die Ansprache. In dem und dem Buch der Bücher stand es ausführlich geschrieben.

Die Fahrt, die einen Ausgangspunkt genommen haben mußte. Das Modell des "Urknalls", das es für die am Sternenhorizont Forschenden sein mußte. Nur der "Urknall", dieser gewaltige Ausbruch, der konnte dafür sorgen, daß alles so in Bewegung geriet, wie es im Heute war. Seit dem großen Knall, daß sich alle Materie nach überallhin ins Rund verteilt. Die eine Farhtausrichtung der Galaxien, mit denen ginge das klar: Es mußte der Knall sein.

Des weiteren wurde erläutert, wenn man einen Anfang sieht, als Lebender ein Dasein mit all der Materie zur Kenntnis nimmt, dann hätte man das schon lange wissen können. Sseit Jahrhunderten, -tausenden stand das schon so in den heiligen Schriften. "Bingo" demnach. "Im Anfang, da schuf ..." Bis heute lebt man als lebendige Kreatur in dieser "Schöpfung", die jemand zu verantworten hat. Der, an den man glaubte. Man zu glauben hätte ...

Es mußte der "Urknall" sein, es wurde der "Urknall".

Selbst noch ein Endspiel bringt der "Urknall" in Sicht. Eine Endlichkeit in der Ewigkeit. Wie für den gläubigen Menschen erwünscht, dem man eine "Frohe Botschaft" verkündet. Das, daß er, wenn er getreulich betet, glaubt, daß er dann ...

Also, die, die das eine ansagten, derer waren auf dem einem Konvent viele. Ihrem  Andrang, nachdem man "auf was gekommen" war, konnte kaum Widerstand entgegengebracht werden. Die mit dem "Urknall", die regierten durch.

Alles nur mehr "Urknall", seitdem. Die Sprachregelung einer "Singularität" beim "Urknall", die half denen der Religion des weiteren aus. Bei einem "X-Faktor", in dem man den "Schöpfergott" der religiösen Exklusivschriften glattweg noch direkter vermuten könnte.

Die einen Religionsschriftwerke, die jeder auf Erden zu jeder Zeit seit Jahr und Tag lesen soll. Ohne noch was anderes zu kennen. Zumindest, bleibt man fundamental im Glauben. Hat darin seine Rigorosität, möcht man, daß bloß noch DAS. Zweifelsfrei.

 

 

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