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Blog von TeddeMehr

Die Kunde am "großen Knall"

14. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Um ein Konkurrenzunternehmen wurde sich gekümmert. Mit dem "Urknall".

Etwas anderes war das schließlich, bei den weltlichen Wissenschaften, vorher. Das selbst noch drohte, ganz grundsätzlich auf die religiöse Weltentstehungslegende Einfluß zu nehmen.

Länger plagte man sich von dem her mit den Wissenschaften und ihren Erkenntnisständen herum. Desgleichen, wie beispielsweise bei dem mit dem Darwinistischem Menschenbild. Mit Darwin und seinen Thesen, die Evolution betreffend, hat man bis heute so seine besseren Probleme.

Das heißt, man muß das verstehen. Manche Religionsleute, die für sich Teleskope errichten ließen. Nicht für die Freundlichkeit. Wissenschaftsweltliebe. Sondern um höchstselbst in die Untiefen des Sternenhimmels hineinzugucken, Dinge nachzusehen, zu überprüfen. Neuigkeiten, in Wissenschaftszeitschriften auf Tapet gebracht, nachzubetrachten.

Was mit den eigenen Augen und unter sich. Unmittelbar am Ball. Das, sich aus dem religiösen Horizont heraus ein Bild von Angelegenheiten zu machen, die einen auch ärger anbetreffen könnten. Auch das der Physik etwas, zu dem man drängte. Daß die Physik als Studienfach neben der Theologie mitbelegt würde. Damit man auch bei den Zahlen selber was verstehen und hinterherrechnen könnte.

Tja, das im Gestern ... Da wurde was am Wissenschaftshof lange Jahre immer mißtrauischer, mißmutiger angesehen. Man fühlte da eine Art Bedrohung. Daß religiöse Kernthemen bis hin zum gelehrten "Im Anfang schuf ..." erschüttert werden könnten.

Die Geschichte war, daß das damals für Wissenschaftsleute öfters eine ungemütlichere war. Priesterschaft, die mit einem ins Gespräch kommen wollte, einem was mit Fingerzeigen, Augenblinzeln bedeuten und so. Und dann: mit "Exkommunikation" wurde öffentlich in der Landschaft herumgedroht. In Medien ließ man streuen, daß man sich durchaus mit der Überlegung trüge, Wissenschaftsmenschen einem "Kirchenverfahren" auszusetzen. Womöglich wäre man dazu in der Lage. So eine Angelegenheit mit einem ungewissen Ausgang. Der und der, daß "exkommuniziert" werden könnte. Das äußerste Mittel der "Inquisition", zu dem könnte man wirklich greifen. Zumindestens müßte man sich da mal verschiedenes überlegen, wenn die Dinge Kircheninteressen weiterhin in ähnlicher Weise zuwiderliefen.

Das drohte bei den Wissenschaften am Horizont. Dann geschah allerdings Hubble, Hubble, der Wissenschaftler. Der sich mit der Reisetätigkeit von manchem, auch den "Galaxien" - "Galaxien", richtig andere Weltengegenden, geradezu jede Menge an Geist Verstörendem von einer Milchstraßendimension, dahinfahrend im Äther, dem leeren Raum und so -, auseinandersetzte.

Ein Nobelpreisträger ist Hubble. Weltraumsonden werden heutzutage nach Hubble benannt. Die eine Sonde, die kennt mancher heute eher als Hubble, den Wissenschaftstypen.

Manch Andrang war demnach ohnehin schon, bei den Wissenschaftsleuten, was die der Religion anbetraf. Außerdem gab es wahre "Gottsucher" und Bekennende vielerlei Glaubensart unter den Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Fakultäten. Hubble, wurde denen schlagartig irgendwann noch ein besserer Begriff. Die Augen riß man auf, bei den wissenschaftlichen Diskursen, die Kenntnisstand Hubbles zum Kern hatten.

Das ist demnach locker zu begreifen, daß es kommen mußte, wie es kam. Hubble war die Gelegenheit, die sich denen der religiösen, kirchlichen Seite bot. All die Unzufriedenheit, die sich da jahrelang angestaut hatte, die brach sich Bahn. Als man begriff, daß doch vorgekommen werden konnte, bei Hubble, da was der Wissenschaft Mores zu lehren.

Und das war es auch, was gelehrt werden konnte. Der "Urknall", der wurde zu etwas Entschiedenem gemacht. Ein tiefer Einschnitt war er, für alle Wissenschaft.

Das war das, das sich zu guter Letzt auf dem einen bestimmten Wissenschaftsleutetreffen abbildete. Einen Schlußpunkt von was, daß der Konvent darstellte.  "Wissen", daß man abkriegte, am "Urknall", ein Endergebnis. Nur noch der Weg, wie es zum "Urknall" kam, an dem gibt es seitdem was herumzuforschen. Nicht an der  Tatsache "Urknall" an sich.

Es war, als sollte ein Sieg über jemanden anderen errungen werden. Und so geschah es auch. Zur Kenntnis wurde Wissenschaftlern was bei der "Urknall"-Perspektive gebracht, Das, daß es von nun an, ab diesem Zeitpunkt, was mit was eine Bewandtnis hatte. Daß nun, bei Hubble und seinen Fahrt- und Reisebetrachtungen, diese "Ga-la-xi-en" angehend, mal reiner Tisch zu machen war. Tacheles wurde geredet, über Weltbilder und Glaubensfragen. Und darüberhinaus über den Wissenschaftenzweck im allgemeinen.

Die Wissenschaft, in der man immer so freiweg durch die Landschaft geforscht hatte. Freigeistig. Mit einem offenen Ende. Unbesorgt. Ohne die Vorstellung von Wissen. Das alte, das man seit altersher hatte. Öfters hätte es wegen Wissenschaftsneuigkeiten schon Verwerfungen gegeben. Die man an der Zahl der Kirchgänger messen konnte, wie da Leute Priesterschaft gegenüber daherredeten. Das Freigeistige der Wissenschaftler, das war einem kein Interesse. Dafür interessierte man sich nicht. Konstatiert wurde, daß, wenn man von den Dingen bei Hubble so und so sprach, die Verhältnisse im Weltraum doch sonnenklar wären. Daß das eigentlich Dinge wären, die man ohnehin seit Jahr und Tag in der einen Hauptschrift, dem Buch der Bücher, geschrieben stehen hatte. Immer wieder aufs neue, daß man das dem Gläubigen, Gottsuchenden kundgab. 

Der "Urknall" hatte diesen Gleichklang, der "Urknall", der kam den Wissenschaftsleuten auf den Tisch. Den "Urknall", den man bei den Wissenschaftlern umfänglich einzuführen hatte. Als Erkenntnis, einem Wissensstand. Mehr oder weniger freiwillig. Nicht länger, daß man nun die Freiheiten der Forschung in jede Richtung hatte. Sondern ein Endergebnis wurde für die am Wissenschaftshof festgestellt. Daß da ihnen was war, daß da jetzt was unterm Strich drunter rauskam. Rauszukommen hatte. Der "Urknall", er war das, das Endresultat zu sein hatte. Das Ergebnis, das jeder zuzugeben hätte, der als Wissenschaftler mal was sein, werden wollte. Oder auch seinen Status beibehalten.

Nur noch den "Urknall" gibt es seit jenen Wisseschaftskonventtagen. Bei dem Umstand: entweder man war mit dem "Urknall", oder ... Was Besondres bei den Vorteilen für einen - Ruhm weltweit, den und den Preis -, das ließ auf sich warten. Ist doch bis in diese Gegenwartstage in der gleichen Weise. Oder nicht?

Diese Wahl wurde diese Vergangenheitsära manchem gelassen: entweder den "Urknall" anzunehmen. Oder von der Bildfläche zu verschwinden.

Die damalige Epoche eine, auch die der Wissenschaften, die da eine Kleinigkeit kennenlernten. Daß da was einen zu interessieren hätte - was anderes nicht. Daß durchregiert werden konnte. Auch bei einem, als Wissenschaftsmensch. Kirche und Religion - das war ein staatliches Interesse. Institutionell war man als Kirche. Bei all dem, was in den Schulen gelehrt werden konnte, war man in der Lage, mitzuentscheiden. Man konnte sein Einverständnis geben. Oder auch nicht.  Mit dem "Urknall", der "Singularität" und so, war man allerdings einigermaßen zufriedengestellt. Der ganze Rest, am "Urknall", der paßte er mit einem und seiner Lehrtätigkeit am Religionsunterricht zusammen. Bei Nachfrage, was mit "Urknall" und so, konnte man, Hinweise geben.

 

 

 

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