Daß keiner mehr sucht, als gäbe es was erst zu finden
Geradezu eins festzuhalten: auch in der Wissenschaft, bei den Sternenguckern und so, gibt ein Davor und ein Danach.
So Wissenschaftswelttage, wie sie waren, vor der einen großen Pro-"Urknall"-Entscheidung auf einem Konvent. Seitdem aber, daß die Ära nach dem großen "Urknall"-Entscheid vorherrscht. Alles ist "Urknall", sonst nicht viel.
Und DAS mit dem "großen Knall", das ist im Grunde genommen noch gar nicht so übel lange her. Eher der Zeitraum, wie auch der Zweite Weltkrieg Vergangenheit ist.
"Urknall"-Eintrübung, -Beengung. Beim"Urknall" hat man am Bild zu bleiben, seit jener Zeit. Oder, der Status von einem ist zweifelhaft. Wie wenn man sagt, es wäre jemand als Wissenschaftler zuviel "Science fiction".
Der "Urknall" das Resultat klerikaler, theologischer Drängelei. Eines "Geschubses". Als Hubble, der Wissenschaftler, was von den Galaxien auseinandersetzte, im Anschluß daran trat man in herrischer Weise vor. Deutete Dinge, von oben herab. Als wär urplötzlich letztes Wissen über einen gekommen, eine Gewißheit.
Vor allem dem der Religionen wurde mit dem "Urknall" ausgeholfen. Dem, das man an den Universitäten unter dem Begriff "Theologie" lehrt, bei "Religion und Kirche".
Weniger übrig hat man seit der Zeit für die nach allen Seiten offene Forschung. "Suchend" war hernach keiner mehr größer. Als alle Welt die singuläre Exklusivität des "Urknalls" abkriegte. Mit dem "Urknall", daß man seit jenen Tagen zu arbeiten hat. Und sicher nicht aus dem Blickwinkel eines "Suchenden" heraus. Keiner, der am "Urknall" noch was lange zu "suchen" hätte. Als hätte er nicht lange ALLES gefunden.
Am "Urknall" ging man der Suche einigermaßen ledig. Hatte man aufgefunden. Oder, es wurde einem beim "Urknall" was gedeutet. Unzweideutig, der Zeigefinger.
All das durch eine große Konvent-Knall-Gewißheit, die bis heute, in diese Gegenwartszeit, Jahr '19 nach dem Millenium, hinein seine weitreichende Ausdehnung hat. Voran, daß die trägt.
Eine mächtige Druckwelle, die das Bestimmte des großen Wissenschaftls-Konvent-Krachers voranträgt. Weiterhin.
Als es Mächten bei einem Klassentreffen der Wissenschaftsgemeinde gelang, die Oberhand zu gewinnen. Ganze Fakultäten am Wissenschaftshof, die auf was einzuschwören waren. Mit dem "Urknall"-Blickwinkel.
Vor allem diejenigen waren groß im Vordergrund, die man vorher weniger gesehen hatte. Zumindestens nicht SO, daß SIE sich blicken ließen. Als sie noch nicht wie die Siegreichen vortraten.
Ein geraumes Weilchen lärmte da mancherlei im Verlaufe jener Ära grobschlächtig in der Gegend rum. Bedrohlicher. Davon, daß Verschiedenes an die Gehörgänge drang, jemand, selbst ganze Wissenschaftsströmungen noch exkommunizieren zu wollen. Bald wäre es soweit, daß man das und das in die Tat umsetzen würde, was lange wäre, dürfte man noch inquisitatorisch tätig sein. Wie im Mittelalter.
Muß man sehen, die der Religion, die leben zwar in derselben Welt. Trotzdem haben sie die nur in einer gewissen Ausprägung nötiger.
Die Realität, an sich, daß sie die bloß krude bräuchten. Die ihnen zugeneigte Realität, die ist schon angelegener.
Bei ihren religiosen Verkündigungen arbeiten sie mit Realitätsbezug. Bei den Mitteln Dan Browns. SIE; die zahllos Buchwerke mit ihrer religiösen Weltsicht haben. Ganze Bibliotheken, tonnenweise mit den IHNEN dringlichen Glaubensangelegenheiten und mancherlei Interpretation von dem her vollgestellt. Orte, an denen man sich gut und gerne sonstwohin verlieren könnte. Zuweilen müßte man nichts anderes lesen, mehr zur Kenntnis nehmen - als DAS. Nichts anderes bräuchten sie mehr. Unter Umständen ginge einem jede Weltsicht jenseits des Religiösen fast verloren. Gefangen kann man sitzen, daß man sich knapp nichts darüberhinaus mehr weiß.
DAS war es, um das es sich mit dem "Urknall" drehte, die Oberherrschaft über was zu gewinnen. Da was am Wissenschaftshof ein anderes, alternatives Aussehen zu geben. Ist ja auch bis heute der Fall, wenn in der Wissenschaft von nichts anderem mehr ausgegangen wird, als vom "Urknall".
Daß es DAS war, um das es hauptsächlich ging. Für jeden wird das sofort ganz profan überblickbar, begreift er kraus die Wegstrecke des "Urknalls". Setzt die in Bezug mit der und der religiösen "Schöpfungsgeschichte". Die beschriebene Szenerie in dem und dem Religionsexklusviwerk. So diese Hauptwerke, von denen es heißt, daß man sich als Gläubiger am besten ausschließlich daran halten sollte. Ansonsten weniger an irgendwas.
Dieser einen vorgegebenen Struktur der religiösen Weltentstehungslehre, der folgte der "Urknall" denn doch haarklein. Nur nebenher eigentlich "wissenschaftlich" verbrämt. Daß man in den Wissenschaftsschriften von einer "Singularität" was mitteilt, nicht von einem "Gott". Von IHM allerhöchstens noch ein klein bißchen besser als "X-Faktor". Und doch war und ist der "Urknall" nichts als Religionswesen.
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