Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Forschende, Suchende, bis man den großen Knall abkriegte

8. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Natürlich sprechen die der Wissenschaftswelt nicht unbedingt zu überdeutlich nachdrücklich von so was wie einem "Schöpfergott". Es ist schon noch so, daß die religiöse Seite den "Schöpfer" für sich selber wo zu verorten hat. Obwohl die Wissenschaftspartie für die Wissenschaften nichtsdestotrotz ein bißchen bei den Begriffen ausgeholfen hat. Die "Gottsucher" da, die sich als die der Wissenschaft mit der Theologie verbandelten.

Das Wort "Singularität" deutet schon mal was an. Alles knapp so "singulär" wie "Ein Gott". Eine einzige Göttlichkeit, eine bei den unterschiedlichen menschlichen Reduktionsreligionen. Die "Reduktion"? Statt eines mannigfaltigen "Götterhimmels" mit zig Gottheiten reduziert sich alles auf eine einzelne, exklusive Gottheit. Keine, selber erwählbar unter Tausenden, sondern einem vorgesetzt. Aufgetischt. Fast nach dem Motto, ob man will oder nicht.

Genauso wie dergleichen heutzutage Begebenheit beim "Urknall" ist. Bei diesem "Urknall", der einem an sich irgendwas von einem natürlich begrenzten Universum erzählt. Viel weiter als bis zu einem gewissen Ausdehnungshorizont, dem der Explosion, dürfte hier nichts reichen. Dann müßte ... Müßte doch mal ... Endlich ...

Irgendwo muß alles aufhören, sein "Ende" haben. Mitunter eins, erhofft. Weil sich der Sterbliche am Schluß was erwartet. Was ein religiöses Versprechen an IHN ist. Eins, wegen dem er als Sterblicher im Leben der und der Religion anhing.

Ganz selbstverständlich müßte das jedem klarsein sein: Nach den nächsten Galaxien halten die an den Teleskopen kaum Ausschau. Was Alternativeres erwünscht man sich bei seiner angestrengten Guckerei, daß das denn mal aufschiene.

SIE haben sie beständig, die gute Hoffnung. Daß IHNEN etwas auffällt. Am äußeren Dunkelhorizont auffallen könnte. Daß sie eventuell unvermittelt an einen "letzten Horizont" starren. Mit dem nächsten sündhaft teuren Teleskop, Teil einer Sonde, die man für Milliarden und ab Milliarden nach außerhalb der Erdatmosphäre schießen hat lassen. Daß mal etwas sich präsentiere. Menschheitsbedeutung hätte das. Könnte man iirgendwas mit einem Abschluß in Beziehung setzen. Daß Kante da wäre, Schluß, Aus mit dem weiteren Vorantragen aller Materie durch die eine "Urknall"-Druckwelle. Daß es vorbei wäre, mit all der gräßlichen, gottlosen Dauerausdehnung.

Ist doch das Wesentliche daran überklar. Was es damals damit auf sich hatte. Weshalb man den "Urknall" an sich als "gegeben" installierte. Mit dem "Urknall", daß sich schließlich die eine Strecke abbildete. Die der "Schöpfungsgeschichte". Daß dem Glauben bei Gott, der Gläubigkeit, den Gläubigen ausgeholfen wurde. Nachdem nun die Tatsache die Möglichkeit geworden war, daß in der Wissenschaft alles den vorgegebenen Verhältnismäßigkeiten in religiösen Groß- und Elementarwerken entsprach. Buchwerke, Schrift - Exklusivität, neben der der gläubige Mensch im Grunde doch nichts gelten lassen soll. Diese Zeilen - und ansonsten nichts Weltliches.

Der "Urknall" kommt dem der Religion schon sehr nahe. Wie dort die Dinge aufgeschrieben stehen. Seit altersher.

Nicht im Widerspruch zu dem steht ER, der "Urknall".

Wahrscheinlich, daß sich die Kleriker, Religionsgelehrten das hinter den Kulissen lange verbaten, daß da durch dahergelaufene, unnütze Wissenschaftsfiguren bildliche Szene, bei der der "Schöpfer" beim "Weltenerschaffen" auftritt, erschüttert würde. Das sollte man beenden, damit aufhören. Durch so weltliche Wissenschaft, Zweifel an Gott zu säen. An den Grundfesten der Gläubigkeit zu rütteln.

Durch "ungläubige" Querulanten mit ihrer Blasphemie, ihrem Ketzertum wollte man sich das nicht mehr gefallen lassen.

Eine Ansprache, doch verständlich.

Groß was war los, weil sich Wissenschaft bei der Forschung dauernd um elementare Grundlagen sich kümmerte. Wissenschaftler, wegen denen man keine Silbe seiner religiösen Werke abzuändern gedachte. Da dachte man nicht das bißchen daran. Mit Sicherheit nicht. War ja auch zeitweilig längst die Ansage, daß man langsam vielleicht eins tun sollte, mit manchem des Wissenschaftsvolks: diesen und jenen mal auf Erden zu exkommunizieren. Wenn man von seinen "Irrwegen" abkam, von seinem "gottlosen" Treiben nicht abließ. Entweder konnte man sich besinnen. Oder ...

Und, siehe, die Besinnung, die kam. Die stellte sich ein. Man hat sich überzeugen lassen.

Der große Mittler für diese umfängliche Großbesinnung, das war Hubble. Hubble, der sich mit der Fahr- und Reisetätigkeit von Galaxien umtat. Von einer Richtung sprach, in der die Galaxien immer fuhren.

Hubble war das zwar zuviel, was man mit seinen vorgebrachten Erkenntnissen veranstaltete. ER redete relativ schlecht von Wissenschaftlskollegen, jenen bei ihren "Urknall"-Begebenheiten. Trotzdem: Dieser Tonfall Hubbles, er blieb unerhört. Das ANDERE war besser und das, auf das hörte man lieber. Ihrer waren viele. Der "Urknall", er mußte als das EINE Exklusivstück auf die Bühne gebracht werden. Er wurde von IHNEN auf die Weltbühne gebracht.

Daß bis heute ausgerechnet die Wissenschaft mit dem "Urknall" eine Art religiöse Glaubensgewißheit an den Tag legt. Eine Sicherheit im "Urknall"-Glauben ist das, die vorherrscht.

Was man an der wissenschaftlichen Forschung eventuell schon ganz einfach merken könnte. Betrachtet man sich nur das, daß man in der Wissenschaft seit jenen "Urknall"-Einichtungstagen nicht länger nach allen Seiten offen forscht. Jedes Ergebnis möglich. Wie es vor dem großen "Urknall" in der Wissenschaftlerszene war. Viele Möglichkeiten waren am Tisch, nichts wurde hinuntergefegt. Heute arbeitet man im wissenschaftlichen Beruf geradezu als ein Wissender, der alles weiß, weil "Urknall" war.

Wie selbstverständlich hat jeder seit jenen althergebrachten Tagen eines entscheidenden Wissenschaftlerkonvents vom "Urknall" auszugehen. Davon, daß mal in der Vergangenheit vor so vierzehn bis achtzehn Milliarden so was wie ein "großer Knall" war. Durch den alles und jedes hier erst in Fahrt kam. Faktisch die eine, besondere "Druckwelle", die bis heute die eine singuläre Begebenheit wäre. Die müßte man zur Kenntnis nehmen, oder man war ein bißchen weniger bedeutend, bei seiner Arbeit als Wissenschaftler. Die und die Aufstiegsmöglichkeit, manches eben, mit dem man es unter Kollegen schwieriger haben kann. Vielleicht erreicht man den und den Status mal nicht. Einen, den man gerne hätte.

 

 

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post