Die eigenen vollgestellten Bibliotheken, wo Kunde einen erwartet
Die Religionen, die haben also alle so ihre eigenen Blickwinkel auf die Welt.
Beeilt wird sich nicht damit, so die Geschehnisse in den religiösen Werken etwa an Neuigkeiten von Archäologen oder Historikern, die sich mit römischer Geschichte und so Zeug beschäftigen, anzupassen.
Echte Historie vergewärtigen sich die der Religion nur, wenn die Gläubigen ein Sachverhalt zu sehr irritiert. Wenn die Glaubenswelt gestört werden könnte.
Bei den nächsten Ausgaben ihrer Religionswerke, die die nächste Generation fast genauso ausgehändigt kriegt, wie frühere, muß wegen nichts viel verändert sein. Liest sich alles ansonsten nahezu wie eh und je bei den Buchexemplaren die Jahrgänge zuvor.
Selbst jenes als nicht so den Tatsachen Entsprechende, das bleibt in den religiös motivierten Buchwerken als Text vorhanden. Daß jemand sich allerhöchstens zuweilen wundert, weil er wähnt, da letztens was in einer Historienschrift Begebenheiten irgendwie ganz anders gelesen zu haben.
Ihm überlassen, wie er da mit dem einen und dem anderen umgeht. Das andere der Religion ist dermaßen plastisch, festgehakt, daß er der Religionssicht vielleicht gewogen bleibt. Auch wenn um das andere weiß.
Die der Religon, die sind sich selbst genug. An so wissenschaftlichen Erkenntnissen, daß doch mal bei dem in tiefster Vergangenheit die Dinge etwas anders gewesen wären, stört man sich von dem her nicht das geringste. Daß was Wahrheit der "Wirklichkeit" in den "heiligen" Zeilen Erwähnung finden müßte. Kein Interesse. Jedes Kind, jeder Jugendliche, der erfährt weiterhin das eines Religionsbuches. Wie das dort Teil einer nicht unwesentlichen Historienbelegung ist.
Daß ein Suchender im Religionssinne Hiistorikererkenntnisse zuweilen nicht recht glauben mag. Wenn sie ihm denn überhaupt unterkommen, Halt finden muß bei einem nichts.
Das eine ist die Religionswirklichkeit, das andere von dem her die schnöden Tatsachen des Lebens. Müßte doch klar sein, daß es für die Reliigiösität zuweilen besser ist, ganz was andres kundzugeben.
Bloß, bei Dan Brown soll das eine einem durchaus bewußt sein. Das, daß sich Dan Brown allerhöchstens an der Realität orientiert. Ansonsten aber seiner Phantasie und seiner phantastischen Buchgeschichte freein Lauf läßt. Kaum was Inhalt bei Dan Brown wird anders empfunden. Bei Dan Brown kann man das mitunter Umständen schon im Vorspann lesen: daß die gesamte Geschichtsentwicklung weitestgehend vom Autor Erdachtes beinhaltet. Nur so manche Örtlichkeiten, wo so die Helden der einzelnen Kapitel herumturnen, die könnte man als Tourist eventuell nichtsdestotrotz besuchen. Selbst Luken könnt man vom Fremdenführer gezeigt bekommen, aus denen sich die bei Dan Brown auf der Flucht vor Verfolgern herauswanden. Wobei einem klar sein dürfte, daß ab und an Plätze für die Touristik auch zugesperrt sind. Nur zur Kenntnis nehmen darf man, daß da wo weitere Räume sind, daß es in ihnen womöglich ähnlich ausschaut, wie Dan Brown sie beschreibt. Dan Brown, der Recherche betrieben hat, Dan Brown, der Einlaß fand. Für unbefugte Besucher allerdings ist zugesperrt; das muß man verstehen, daß nicht jeder überall reinkommen kann.
Wirklich, nicht viel Interesse haben sie an was jenseits ihrer Religionswerken und deren Horizonte. IHRE Bücher sind IHNEN genug. IHRE Bibliotheken, die quellen auch so über. Weltliches bräuchten SIE nicht, die der Welt, die sollten doch zu IHNEN kommen.
Ist doch begreiflich, nicht? Um die Wissenschaft, so was bei wissenschaftlichen Sachverhalten, solche, wie etwa bei Darwin, kümmern sie sich nur aus einem einzigen Motiv: unterrichtet zu bleiben. Am letzten Stand der Dinge zu sein. Das ist daran zuvorderst ihr Interesse.
Deshalb ereignete es sich, daß sie sich verschiedentlich eigene Teleskopanlagen für die Universumssicht erbauen haben lassen. Um aus ihrer Interessenlage heraus höchstsellbst himmelwärts und ins Universum reinzublicken. Nicht die Augen der ANDEREN, die eigenen. Religionsmotivierte Leute rechnen denen der weltlicheren Wissenschaftswelt hinterher, fragen was bei Wissenschaftlern an, wenn ihnen an den Rechnungen was nicht recht stimmig scheinen will. Sobald kurz Unverständnis herrscht, bei den Endresultaten, wie man die zu sehen hätte.
Schon die Möglichkeit, daß so ein Wissenschaftler erfährt, was für ihn wichtig sein soll. Worauf er sein Augenmerk besser richtiet, worauf nicht. Überrascht werden möchte man von nichts mehr am universellen Weltbildhorizont, beim Kampf der Religionen mit der realen Welt. Sicherlich wünscht man sich jene Gegenwart vor den Tagen des "Urknalls" nicht mehr zurück, die Abbildung bei dem Nietzsche-Satz: "Gott ist tot."
Erst recht nicht, seitdem man den gesamten Wissenschaftlerladen mit der Grundsatzfeststellung des "Urknalls" ganz gut in den Griff kriegte. Wofür Hubble, der Wissenschaftler, der was von der Fahrt und der Reise der Galaxien erzählte, mit gesorgt hat. Hubble, er brachte eine Kunde, daß man vorspringen konnte, aus dem Hintergrund, die Macht nehmen bei dem Ruf: "Bingo!"
Die Machth hatte man genommen. Daraufhin ward auf Erden alles "Urknall", nichts mehr anderes. Bei dem, was der "Urknall" der Wissenschaftler einem war: die unmßverständliche eine Wegstrecke. Die der Wissenschaften kriegten eine "Singularität" ab, man selber lehrt sowieso seit altersher den einen, einzigen "Gott".
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