Nur DIESE Bücher
SIE haben ja IHRE Buchwerke, Schriften.
Jenseits von diesen Zeilen sollte jemand, gläubig und so, kaum was gelten lassen.
Das sagen SIE einem sogar nachdrücklich an. Ein "einziges Buch", jenseits von dem nichts mehr.
Daß es klar sein könnte: Von Wissenschaft und wissenschaftlichen Erkenntnissen irritiert zu werden - dafür haben SIE nicht so viel übrig. IHRE religiösen Hauptwerke, mit denen SIE rigoros vor einen hintreten, als wäre alles an ihnen das Exklusvie schlechthin, diese Bücher der Bücher sollen keine besondere Aufbereitung und Zweifel erfahren. Nicht selbst noch widerlegt werden.
Mancher Rest, der wird einem allerhöchstens als "Übersetzungsfehler" zugegeben.
Daß jedem der Sachverhalt klar sein dürfte: DAS mit "Urknall", das war und ist ein Kompromiß zwischen Ansagern unter den Wissenschaftlern mit drängeligen Theologen, Klerikern, Kirchenleuten.
Das Hauptmotiv am "Urknall" ist ein religiöses. "Bingo", daß man gesagt hat, als Hubble mit seinen Fahr-, und Reiseerkenntnissen bei Galaxien und im leeren Raum vor Jahrzehnten seinen Auftritt hatte.
Selbst wenn da "Gott" an sich nirgendwo am "Urknall" vorzufinden ist, ist es doch die Wegstrecke des "Urknalls", die es brachte. Der Ablauf der gesamten Szenerie, der die Kirchenabgesandten, die wissenschaftlich daherredeten, zufriedenstellte.
Der "Urknall", der hat eine astreine Struktur, wie sie in den Religionsbüchern auch vorgegeben ist. Bei einem "Im Anfang schuf Gott ...". Bei einem Mittelstück, die Begebenheit, bei der sich alles, das zur Sekunde auf der Erdenwelt vor sich hinlebt, herumflözt. Und schließlich, auch das, was Schönes, Passendes am "Urknall", er hat einen dritten Blickwinkel. Wie selbstverständlich taucht am "Urknall" eine Endspielperspektive auf. Die natürliche Begrenzung einer Explosion, die einfach irgendwann nicht weiter trägt. Bis dahin geht es mit dem von Explosionsort Davonfliegenden, nicht darüberhinaus.
Nach der Grenze wird von dem her nun von denen der Wissenschaft doch unzweideutig angestrengt geguckt. Zigfach wird dafür was unternommen, da was vor die Augen zu kriegen. Kostenbeschränkung: kein Limit. Koste es, was es wolle.
Oder glaubt hier wer, es ginge bei den zig Milliarden an Unkosten für immer weiter verbesserte Teleskope und Linsen, die bald das kleinste Stäubchen auf dem Mond wahrnehmen können, darum, im fernen Dunkel immer weiter irgendwelche dumben "Galaxien" zu entdecken? Die nächste Galaxienflut herauszuarbeiten?
Wohl kaum: Nach dem Abschluß wird gefahndet, nach einer äußeren universellen Grenze. Von ihr will man was blicken. Weil man sich das am "Urknall" erwartet. Vor allen Dingen auch, weil man mit der Sicht auf einen Grenzhorizont auf Erden wirklich mal was anfangen könnte. Wer da irgendeine Begebenheit als erster sieht, der erfährt echt unendlichen Ruhm. Unvorstellbar. Die Preise, die purzeln.
Mit so einer äußeren Begrenzung könnte man schlußendlich auch als "Gottsucher" vor die Theologiekundigen hintreten, denen was bedeuten. Vielleicht: Daumen hoch. Sie, die am Wissenschaftlerhimmel, sie hätten da an ein Ende gesehen. Nichts Unwichtiges für irgendwen, der einer Priesterschaft entstammt.
Hat man denn eine Außengrenze vor den Augen, muß man sich nur noch dessen vergewissern, wie da nun das mit der Ausdehnung seinen Abschluß fände. Was geschieht, sobald sich die Druckwelle des "Urknalls" denn einbremst.
Was hieße, man hätte ES zu Gesicht gekriegt. Weiter, als bis dorthin geht es nicht. Bei der Fragestellung, insbesondere für die Religionen und ihren Inhalte nicht eben unwesentlich, was dort, an der äußeren Begrenzung, weiterhin geschieht.
Muß man verstehen: Durchaus ein Unterschied, ob da die Materie "stehen bleibt". Die Vorandrift bloß aufhört. Ansonsten, daß sich nichts abspielt. Oder - ob das Zeug vielleicht nur "kurz" rumstünde. Daß da eine Umkehr wäre, ein Umkehrmoment. Daß man das sähe, daß all das Zeug zurückzustürzen beginnt. Zurück an seinen Ausgangspunkt, den einen vermuteten Knallort.
Endlich doch, daß damit die Theorie des "Urknall" bewiesen wäre. Das, daß man nicht auf das verkehrte Pferd setzte. Nachdem wirklich "Urknall" war.
Um das dreht es sich, dafür schaufelt man Tonnen von Geld selbst noch aus dem notigsten Untergrund hervor. Vor allem deswegen möchte man immer noch schärfer in die unendliche Finsternis des Universums hineinstarren. Wohl weniger dafür, neue Galaxien wo bei kameratechnischen Aufnahmen herausfieseln zu dürfen. Sondern an den Schlußhorizont zu gucken. Was gut für die eigene Grundlagen bei der weltlichen und religiösen Weltsicht wäre. Nebenher, daß es auch dieses besondere Religionsmoment hätte. Von der Kirchenkanzel herunter könnte vor Gläubigen was davon gesagt werden. IHNEN, den Kirchgängern, wäre was zu berichten, auseinanderzusetzen. Ist doch klar, was. Die Wissenschaft, die hätte gefunden, daß ein "Jüngster Tag" kein Ding der Unmöglichkeit wäre.
Am "Jüngsten Tag" ist auch ein "Jüngstes Gericht". Und das alles. Was dem Gläubigen versprochen ist. Was einer treuen, frommen Seele nach ihrem schnöden Ableben wäre. Halten sie sich im Leben an "göttliche" Gesetze, sind sie "gottgefällig", fest in ihrem Glauben und bei ihren Gebeten. Dann ...
Im übrigen sprachen Wissenschaflter letztens davon, daß Galaxien an der von den Wissenschaftlern wieder mal entdeckten Blickgrenze sich zu zigfach was Parsek hochbeschleunigen würden. Ohne das andere nebenbei zu erwähnen, daß die Große Magellansche Wolke sich zur Sekunde mit zigfach Parsek-Geschwindigkeit auf die Milchstraße stürzen möchte. Um trotzdem erst in vier Milliarden Jahren hier vor Ort, bei der Milchstraße, einzutreffen. Daß man sich was in der Weise übersetzen könnte, so groß können die Unterschiede von hier, zu dem des Hiesigen im Lokal, zu den Randgalaxien nicht sein. Nur, daß das auch wieder was bedeutet. Etwas, das nicht jedem paßt. Weswegen man es lieber im Ungefähren beläßt
Schon rasend, rasant, wie die Große Magellansche Wolke herangestürzt kommen soll. Um doch noch vier Milliarden Jahre bis zur Ankunft zu brauchen.
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