Parallelität mit Realitätsbezug
Religionen, Parallelwelten mit Realitätsbezügen. Wie eine Dan Brown-Geschichte. Oder selbst "Harry Potter".
Bei Dan Brown und "Harry Potter" soll man es derweil wissen. Daß ... Während andere mit ihren träumerischen Sachverhalten, gleichzeitig einem echt anzüglichen Ankommen in der Realwelt öfters, beim Sektenhaftem, das gerne Einvernahme hätte.
Sie haben alles: ihre eigenen Bibliotheken. Bei DIESEN Horizonten, die sich selber genügen.
Im Grunde bräuchten sie keine andere Welt, Umwelt. Mit der IHREN möchten SIE umarmen, Einnahme haben.
Der Begriff "Fantasy", der wird da für sich und das, was man im Angebot hat, schlichtweg abgelehnt. Derweil man Tolkien unter dem "Phantasie"-Begriff findet, Dan Brown den "Thrillern" zugerechnet wird. Sieht man sich unter dem Oberbegriff "Kirche und Religion".
Mit Hubble kriegte man vor Jahrzehnten am Wissenschaftlerhof seine große Chance. Nach vorn wurde gestikulierend und rufend gehüpft. "Bingo! Bingo!" - war das laute Geschrei.
Und es kam, als man bei Hubble und seinem damaligen Erkenntnisstand nicht mit dem hnweisenden Zeigen und dem Gerede aufhörte, wie es kommen mußte. Zum großen "Urknall". Der "große Knall" wurde eingeführt. In der Wissenschaft. Als man sich der Drängelei, den Anbiederungen und allem ergab. Ein Resultat stellte sich ein, fast, als wäre es ein Endergebnis.
Eine Art religiöse Gewißheit, ausgerechnet in der Landschaft der Wissenschaftsleute mit ihrer Forschungsarbeit, die man seit jener Epoche sieht.
Die, die man vorher am liebsten fast alle exkommuniziert hätte, über die freute man sich ab da. Brav waren sie. In der Forschungstätigekeit nicht länger nach allen Seiten offen. Sondern ...
Durchaus eine grundlegende Umstellung, zu der es in der Wissenschaft kam: Man WUSSTE. Von vorsichtiger, bedächtiger Forschungsbeschäftigung, was über den Kosmos, das Weltall herauszufinden, geriet die Szene am "Urknall" zu einer Gewißheitsschiene.
Einer, das Träumchen jeder Priesterschaft. Eine, wie sie sie die Religionsgelehrten seit der Aufklärung nicht in derselben Nachdrücklichkeit an den Tag legen durften. Mit der Aufklärung endete das Mittelalter, hatte die Inquisition sich zurückzuziehen. Zumindest in Europa. Oder in Teilen Nordamerikas.
Es war echt nicht zu fassen, was los war, und das bei den Wissenschaften.
Der "Urknall", seit jenen Wissenschaftskonventtagen ... Hubble, der die Geschehnisse dort auf der Versammlung selber nicht recht faßte, am Abwinken war.
Diese Ära, ab da präsentiert man sich von Fundamentalismus erfüllt. Als wissenschaftlicher Sternengucker.
Unfaßlich, ausgerechnet der Wissenschaftswelt ist der "Urknall" fundamental geworden. Das EINE, das nicht bezweifelt werden darf, soll. Der Horizont, von dem ausgegangen wird. Von dem aus man seine Forschungsarbeit betreibt. Die besondere "Urknall"-Orientierung hat man, sonst keine.
Nachdem man den "Erkenntnisstand" Hubbles als Grundsätzliches abfeierte, sich offiziell auf einem großen Wissenschaftkonvent auf das "Urknall"-Weltbild als den einen bestimmten Universumsblickwinkel festlegte. Alle Welt, daß vom "Urknall" auszugehen hat, ob sie will oder nicht. Von diesem einen Knallpunkt. Ein Minimalörtchen mit Komprimiertem. Jegliches an Materie, das sich da verdichtet haben soll. Als was "Singuläres".
Bis sich an der "Singularität" was Schreckliches tat, ereignete: Die unterschiedlichen reaktiven Mächte, die die Oberhand gewannen. Schlimmste Reaktionen spielten sich ab. Woraufhin er geschah, der eine "große Knall". Von dem aus erst alles ins Rund hinaus hinausgeschleudert, weggeschossen wurde. Rundum, daß es sich seit damals in die eine Knall-Fahrrichtung verstreut. All das einem sichtbare Zeugs hier.
Dieses "Singularitäts"-Geschehen, das vor kruden, krausen vierzehn bis achtzehn Milliarden Jahren Tatsache gewesen sein soll. Als da ein Laden nicht länger dichthalten konnte.
Ein ungeheuerlicher Startschuß, der sich damals ereignet hätte. Das sich in den Religionswerken ungefähr so liest: "Im Anfang schuf Gott ..." Wie da was schon seit ewigen Tagen vergleichbar ungezählte Generationen zu lesen, zur Kenntnis zu nehmen hatten. Das genauso, wie auch diese und jene Endspielszene in Religionswerken festgehalten wird.
Die Wegstrecke des "Urknalls", die entspricht haarklein religiösen Weltentstehungsbildern. Daß es klar sein müßte: am "Urknall" findet sich ein weiterer reliigiöser Standpunkt: eine Endlichkeit. Ein Abschluß. Der einer universellen Außengrenze.
Weswegen es wesentlich für das "Urknall"-Auge wäre, dorthin mal schauen zu können. Das zu Gesicht zu kriegen, wo nach jeder Explosionslehre mal Schicht im Schacht sein müßte.
Das möchte man endlich mit seinen High-Tech-Teleskopen sehen. Das, daß dort nichts mehr ist. Daß man die letzte Ausdehnungsgrenze wahrnimmt. Bei jenen nicht unbedeutenden Fragen: Bremst es sich ein? Hat da was Stillstand? Oder - das wäre fast ja das Beste im Religionssinne - kehrt sich alles dort um? Dann wäre ein Ende einmal sicher, und mit dem Ende könnte man rechnen, die der Religionen mit einer Endspielszene. Mit dem des "Jungsten Tages".
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