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Blog von TeddeMehr

Hast du "Knall"-Politik?

3. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Das der Gewißheit, etwas, das man als gesichert annahm, das will geradezu als das Allerwichtigste scheinen, am "Urknall". Das Wesentliche des Ausgelobten: daß ein "Knall" wo stattgefunden hätte.

Man war ab dem gewissen "Urknall"-Moment nicht mehr suchend, forschend unterwegs, sondern "wußte" plötzlich was. Am Wissenschaftlerhimmel.

Am "Urknall" betreibt man seine Forschungsarbeit nicht mehr als jemand, der die wirkliche Welt entdecken möchte. Vielmehr als Wissenschaftler wie jemand mit einem vorgefaßten Wissen. Das er als abgesichert annimmt, von dem er grundsätzlich unverbrüchlich ausgeht. Wiewohl der "Urknall" weiterhin nicht restlos als erwiesen angesehen werden kann. Selbst wenn man öfters den einen Punkt zu kennen vorgibt, wo sich, nach dem "Urknall"-Modell, vor ungefähr vierzehn bis achtzehn Millionen Jahren die an einer Stelle komprimierten, sich ballenden Mächte nicht mehr halten ließen.

In die Luft flog der Laden. Woraus sich alles der Fahrt, Reise ganz selbstverständlich erklären soll. Bis in diese Gegenwartstage.

In der Kosmologie, vieles an Politik ist unterwegs. Einfluß wurde auf die herumforschende Wissenschaftswelt genommen. Damit sie von ihren "Irrwegen" abkäme. Weil mal in der Vergangenheit den Wissenschaften auch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde, man kosmologische Forschungen für ernster nehmen mußte. Drohkulissen, die sich aufbauten, Drängeleien, Schubsereien, seltsame Ansprachen erfuhren die an der Wissenschaftsfront. Mancherlei Drohungen, die Nachrichtenmedien interessierter Leserschaft bekanntmachte. Selbst das Äußerste fand Erwähnung. Die Möglichkeit, öffentlich besprochen, daß man Leute auch tatsächlich "exkommunizieren" könnte. Wenn sie weiter nicht von ihrer Gottlosigkeit abließen. Bei den Positionen der großen Kirchen und so, daß man an nichts rütteln lassen wollte.

Damals nochgerade, Jahrzehnte her heute, daß Theologen, Kleriker, Priesterschaft sich daran machte, dem Neuen in mancher Wissenschaft selber hinterherzurechnen. Selbst eigene Spiegelteleskope ließ man für sich und den eigenen "geistlichen" Blick ins Himmelsfirmament mit seinen Funkelsternen errichten. Auch um mitreden zu können, bei den Wissenschaftsherrschaften und ihren Verkündigungen. Höchstselbst, daß man sich was ansah, bei den Formeln durch die Gegend rechnete. Alles, nicht mehr nur mit der Kunde Dritter unter den Wissenschaftsmenschen Auftritte hinzulegen. Bei dem Versuch, mit dem dort traut ins Gespräch zu kommen. Für die Versuche, "Kollegen" Kleinigkeiten zu erläutern, ihnen ins Gewissen zu reden. Angesichts mancher Gottlosigkeit und so. Sich be- oder sogar abzusprechen, das versuchte man ab einer Zeit. Der Diskurs war groß, der Dissens.

Die eine Gelegenheit, so richtig aufzufahren, was zu korrigieren, die kam mit Hubble. Mit den wissenschaftlichen Neuheiten, mit denen Hubble auf die Bühne drängte.  Hubble war eine Chance, und Hubble, er verhalf denn zur Ruhe. Zu Dingen "am Ball" war man plötzlich fähig. So viele "Gottsucher" und das, die entdeckte man unter den Wissenschaftlern um sich rum, alle einem wohlgesonnen. Es passierte der Umstand, daß man den "Urknall" weltweit auf der Wissenschaftsbühne einführte. Das vermochte man zu vollbringen.

Seit jenen Tagen dient alle Wissenschaft dem "Urknall". Ist man in der Wissenschaft zumeist jemand, der den "Urknall"-Glauben als Wissen für sich angenommen hat. arbeitet man mit dem "Urknall" und seinem Horizont. Nicht als Glauben, sondern als Gewißheit. Als etwas, das so und so war, andere Möglichkeiten, die sind nicht mehr so. Die wurden beim "Urknall" freiweg vom Tisch herrisch hinuntergewischt. Dabei war und ist der "Urknall" auch nicht sicherer wie jeder Glaube einer Religion weltweit. Um nichtsdestotrotz unter "Wissen" in den Wissenlexikas drinnenzustehen. Bloß, die der Religionen, die das an manchen Orten dieser Erde weiterhin zuzugeben haben: daß sie einer Vermutung anhängen, einem Glauben. Kein letztes Wissen. Dieses eine Wissensmoment, das der "Urknall" hat, das ist manchem der Religion nicht. Der Missionierende im Glaubenssinne hat oftmals aufzugeben, wegzugehen, weil er einen "Glauben" zuzugeben hat. Den Umstand: Gesichert weiß er all das nicht, von dem er einem Kunde gibt. Man kann was in seinem Sinn, muß aber nicht.

Anders wird das am "Urknall" ausgerechnet beim Wissenschaftsvolk betrieben: Dort hat man sie umfänglich, die große "Urknall"-Installation. Alles forscht und lehrt vor allem vor einem "Urknall"-Hintergrund. Als wäre der "Urknall" lange eine grundsätzlich erwiesene Angelegenheit, nicht weiter was der Theoretiker, die sich Unbestimmtes aus einer Fahrt, Reise zusammenrechnen. Woraus sich womöglich auch die Chance eines "Urknall" ergeben kann. Unter anderen. Bei ein paar anderen möglichen Wahrscheinlichkeiten, die genauso hoch sind.

Man sucht am "Urknall" nicht mehr sondernlich viel. Als hätte man mit dem "Urknall" das eine Handfeste, Massive längst gefunden. Bei der Bestrebung verhält man sich, alles auf der Welt in einem "Urknall"-Sinne auszudeuten, abzubilden. Die reinste "Urknall"-Glaubensgewißheit herrscht. Alle Welt im Sinne des "Urknalls", als hätte sich der bewiesen, als man sich selber kurz mal zum "Urknall" entschloß. Um eventuell seine Ruhe, seinen Frieden zu haben.

Fast ein Glück, daß hinter Vergangenheitsereignissen keine unausgesprochenen lupenreinen Glaubensmotive vermutet werden. Das eine Glaubensmotiv, am "Urknall", das man es lebhaftest abstreitet. Das bei dieser "Singularität". Auch an sich kein "Gott" weit und breit größer besprochen, am "Urknall" der Wissenschaftsmenschen. Lediglich eins ist das Deutliche: Die Wegstrecke beim "Urknall" entspricht religiösen Weltentstehungsbildern. Beschreibungen seit altersher. Der Szene mancher heiligen Schrift. Eine mit einem Anfang, als "Gott" die Welt erschuf. Dann folgt so das, wo jedermann, der in der Gegenwart in der Landschaft rumlebt, sich seit dem "Urknall" weiterhin wiederfindet.

Aber der "Urknall", der verheißt im Religionssinne noch viel mehr: eine Endspielszene. Einen Ort, wo mal Schluß ist hier. Daß die religiösen Verheißungen wahr werden könnten, hier. Die Versprechungen, von Dingen nach dem Tod. Daß da einem noch was wäre. Bei "Gott". Am "Jüngsten Tag" etwa, daß "Gott" denn erscheint, "wiederkehrt", alle Toten aus ihren Gräbern riefe und so das, das wird geweissagt. Ein "Jüngstes Gericht". "Die Guten ins Körbchen, die Schlechten ins ..."

Direkt ein Spaß, einer, den man am "Urknall" begreifen muß. Was da mit dem "Urknall" seine tolle Erscheinung hatte. Mitten unterm Wissenschaftsvolk. Als jene Hubble-Tage waren, als man die große "Urknall"-Sicherheit in der Wissenschaft einführte. Hubble bot das an. Und beiläufig beruhigte sich was Szene. Das "Wissen" um den "Urknall", das geriet ausgerechnet bei denen mit den Wissenschaften großflächig auf den Hof. Wer sich das mit dem "Urknall" nicht wünschte, der geriet ins Abseits. Bei einem nicht unwesentlichen religiösen Fundamentalismus-Aspekt in der Wissenschaftswelt, beim "Urknall". Grundsätzlich eine Begebenheit, eine bis in heutige Tage.

Ein Wissenschafts-Kreationismus, der an sich am "Urknall" Bahn brach. Es sind ledigklich so krause "vierzehn bis achtzehn Milliarden Jahre" seit dem "Urknall", keine krassen "zehntausend" Jährchen, wie anderswo.

 

 

 

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