Länger läßt man sich sicher nicht vom Rasen abhalten
Alles flüchtig hier. Reinste Haltlosigkeit.
Das Planetensystem "Terras, lediglich mehr übersichtiche drei, vier Lichtjahre von "Alpha Centauri" weg,
Und selbst die einheimische "Milchstraße", auf die kommt ebenfalls etwas zu. Angegangen wird die für einen wesentliche, exklusive "Milchstraße".
Fast mag man keine Lust haben, da was zu verknüpfen. Wenn es einem keine Wissenschaftartikel so recht miteinander in Zusammenhang bringen wollen. Vielleicht, weil da was viel zu oft etwas Schlimmes für den "Urknall" hieße. "Urknall", schließlich das Ergebnis, das bestmöglich überall jederzeit unterm Strich herauskommen sollte. Am Schluß ist alles "Urknall" hier. Seit ein paar Jahrzehnten. Auch nicht länger her als der zweite Weltkrieg.
Einzig und alleine, bei Zeilen mit Geschwindigkeitsandeutungen, da werden Sachverhalte am "Urknall" besorgniserregend komplex. Beinahe "Urknall"-unfreundlich. War beispielsweise eine anderweitige Wissenschaftsmittellung letztens mal auf der gleichfalls einer Leserschaft flüchtig angedachten Reise. Man muß ja nichts ernster nehmen, allerhöchstens, daß man das kann, wenn man mag. So beim Nachhall: Kümmert's dich jetzt? Kümmert's dich nicht? So recht kümmern, bekümmern müßt's dich doch nichts. Es wird der "Urknall" außerdem schon stimmen, wenn man beste Preise für ihn abkriegen kann. Für Forschungsarbeit, die dem "Urknall" dienlich ist.
In zum Lesen aufbereiteten Zeilen stand bloß ein Sekündchen was geschrieben: daß da eine Große Magellansche Wolke angreift. Auch eine Geschwindigkeit, mit der die Große Magellansche Wolke angreift, teilte man da in Worten mit: zigfach was an Parsek.
Die Große Magellansche Wolke, die lüsterne uralte galaktische Groß-Wolke. Ein Herrscher am Hof. Seit längerem bereits, daß die Große Magellansche Wolke die Milchstraße attackiert. Größer davon was zu merken ist dahingehend noch nicht allzu viel, im Milchstraßen-Garten. Velleicht bräucht's dafür, daß die Große Magellansche Wolke Schlagwirkung hinterließe, doch noch ein bißchen mehr. Ein unmittelbareres Zupacken.
Ein Späßchen, das sich derzeit allerdings anbahnt.
Siehe, es stand geschrieben, daß als das erste der Großen Magellanschen Wolke eine der Kleinen Magellanschen Wolken in die Milchstraße einschlägt.
Bämm!
Die Kleine Magellansche Wolke bringt nach ihrem Einschlagen eine lichtjahreweite Wüste an Gravitation der Großen Magellanschen Wolke, als das im Vorbau der Großen Magellanschen Wolke, in der Milchstraße unter. Großflächig wird es dann mancherorts Große Magellansche Wolke sein, nicht länger die kleinste Rede von der Milchstraßen-Gravitation.
Die Kleine Magellansche Wolke, der eine Widerhaken der Großen Magellanschen Wolke. Mit dieser Waffe, mit deren Hilfe sich die Große Magellansche Wolke zuvor erst mal bloß Richtung der "Milchstraße" ausgerichtet hat. Ist dieser "Widerhaken" namens "Kleine Magellansche Wolke" dann allerdings erst drinnen in der Milchstraße, könnte das Schicksal der sichtbaren Milchstraßenstrecke damit besiegelt sein. Das bei "Sonne, Mond und Sternen".
Die angeschärfte Große Magellansche Wolke, mit einer Hast von irre was zigfach Parsek-Geschwindigkeit, daß die nun bereits seit Äonen auf die eine "Milchstraße" loshastet. Aber, nach dem Eindringen der Kleinen Magellanschen Wolke könnte sich die hinterhereilende große Wolke zusätzlich weiter hochbeschleunigen. Ab dem Augenblick, wenn sich der rasende schwappende Riesenkörper gummibandartig nachzieht.
Durchkneten möchte die Große Magellansche Wolke alles der Milchstraße. Für das eigene Gusto. Ausgerechnet "UNSERE" schöne, herrlich gewachsene "Milchstraße". Flenn. Heul. Seufz.
Was für hübsche Spiralarme die "Milchstraße" nur hat. Was für eine jugendhafte, gut gewachsene flotte Gestalt.
Wie fit und frisch rangekommen an den Galaxien-Haufen, möcht einem die Milchstraße scheinen. In diesen lokalen Haufen hier, in dem ein paar "Freunde" sich mittlerweile in Frieden lassen. Darauf konnt man sich einigen, daß man sich "braucht". Miteinander läßt sich besser schnell fahren, statt ständig in einem Dauerkonflikt. Obwohl man natürlich aufpassen muß, aufeinander.
In diesem hiesigen Galaxien-Haufen, daß die Milchstraße gelandet ist. So war scheinbar das Schicksal. "Schulterzuckend" hat man in Folge bis in die Gegenwart zur Kenntnis zu nehmen, wer sich drinnen im Haufen alles aufhält. Schlechte Gesellschaft, das, in die man hineingeraten ist.
Seitdem sie sich in diesem Haufen-Innern befindet, der sie mitnahm, hat die Milchstraße damit zurechtzukommen, wie da die Galaxien-Haufen-Umstände sind. Unter gleichartigen Galaxien hätte die Milchstraße es sicher besser haben können, wäre es ihr möglich gewesen, eher sie selbst bleiben zu können, sich ihre eigene Identität zu behalten. Eventuell unter ihresgleichen. Da wäre die Milchstraße womöglich mit was maßlosen Annäherungen besser zurechtgekommen. Anders wie hier.
Knapp über den Daumen gepeilt, die eigene Galaxie, die "Milchstraße", Heimatort des Planeten "Erde". Die eine Milchstraße, sie wird in der fernen Zukunft dann nicht mehr viel ihrer universellen Galaxien-Identität innehaben.
Stellt man in der universellen Zukunft so Identitätsfragen, wird sich von der "Milchstraße" nicht mehr viel mitteilen. Kommt die Große Magellansche Wolke mit ihrer Abrißbirne zum Abschluß, hat jeder mögliche Betrachter nur mehr die Große Magellansche Wolke am Teleskopauge in der Betrachtung. Vielleicht noch was den Andromeda-Nebel oder so.
Die "Milchstraße", die, in der man momentan als der lebende Gegenwartsmensch sich bewußt ist. Systemisch, daß man mit dem Bewußtsein "Mensch" als Erdenbewohner in der Milchstraße mit rumhockt. Ein Kind der Milchstraße ist man, im Grunde. Der Milchstraße, von der wird dann späterhin nicht mehr das kleinste Stückchen kennbar sein, weil alles Große Magellansche Wolke sein wird. Sonst weiter nichts in diesem Lokal.
Die eine "Milchstraße", geschieht nichts weiter Unverhofftes mehr bei ihr, die wird also perdu gehen. In der Großen Magellanschen Wolke wird die Milchstraße auf- und verlorengehen.
Wissenschaftlermodelle gewahren, wie da in Zukunftsjahren am kosmischen Identitätshorizont mit der "Milchstraße" umgegangen wird. Wie mit der "Milchstraße" regelrecht verfahren werden wird.
Einstweilen aber hat man dahingehend noch seine "Ruhe", wird auf die "Mlichsstraße" weiterhin bloß mt rasendem Tempo zugeschossen. Zigfach an Parsek rasant im großen Tempoaufkommen - diese Wörtchen dienten einer Information.
Und eine ähnliche Tempoanlage zeigt sich den menschlichen Teleskop-Gerätschaften auch an jenem Dunkelrand. Die äußerste Sichtgrenze für all das von Menschenkreaturen entwickelte technische Gerät.
Dort jedoch, daß man aufs neue Galaxien aus dem Finstern herausfiltern mußte. Statt daß endlich die Verheißung des "Urknalls" wahr würde. Daß es eine Ausdehnungsgrenze gäbe, ein Bis-dahin-und-nicht-Weiter. Das, ein Ergebnis einer Übereinkunft von Wissenschaftsleuten mit Kirchenabgesandtschaft.
Neuerlich welche verflixte Raser-Galaxien. Zigfach an Parsek hochgejazzt. Gegenverkehr: der wird nicht geduldet. Das Glück für den "Urknall". Daß man sich nicht länger als nötig vom Rasen abhalten läßt.
Freie Strecke liebt man für die freien Galaxienhaufen. Das durchgedrückte Gaspedal.
-----