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Blog von TeddeMehr

Was man am "Knall" bald nicht mehr sehen kann

26. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Schwer zu sagen, warum man da Dinge, die man beim Gucken findet, nicht immer so gerne zueinander bringen mag. Nicht so recht hat man die Lust, beim "großen Knall" zuviel erläuternd rüberzukommen.

In den Wissenschaftsartikeln stand da kraus was geschrieben. Verörtbar in der Beiläufigkeit, zum Drüberhinweglesen am Nebensatz. Als sollte man zwar was zur Kenntnis nehmen, aber nicht allzu viele weitere Gedanken dran verschwenden.

Etwa, als sie textlich diejenigen Galaxien erwähnten, die man letztens wieder aus der ferneren Dunkelheit der Unendlichkeit herauszufiltern hatte.

Mir nichts, dir nichts, richtig unbestellt, daß neuerlich Galaxien zum Vorschein kamen.

Muß man sich vorstellen, tatsächlich, daß man sich dazu gezwungen sieht, des weiteren für Aufhellung zu sorgen, am unendlichen Tiefenblick rein in ungeheuerlichsten Distanzen. Unternimmt man das nämlich nicht, möchte man das nicht selber gemacht, vorangetrieben haben, beim regligiös motivierten Wunsch, weltweit endlich mal ganz was anderes anzusagen. An den Mann, die Frau zu bringen. Etwas mit Tiefenwirkung beim Menschen auf seiner ewigen Religionsfläche. Daß selbst Religiöse Kleinigkeiten mal zur Kenntnis zu nehmen hätten.

Würde das von dem her, weil man andere Ansichten lieber hätte, nicht betrieben, daß man vielleicht damit zurechtkommen müßte, daß andere es an eigener Statt anstellen würden. Sich solcherart mit der Sichtbarmachung umzutun, bei dem mit der erschreckenden Bildauflösung. Daß ... Daß einem das und das doch auf der Bildfläche erschiene.

Deshalb, nicht von den anderen überrascht zu werden, hat man sich weiterzubeschäftigen und nichtsdestotrotz neuerlich oberblöde Galaxien bei seiner Arbeit herausgefiltern. Neuerlich Galaxien besser abzubilden, Galaxien auf der Fahrt. Statt diese zu ignorieren. Bei einer zum "Unknall" dazupassenden Ansage, es scheint vorbei zu sein. Hier reicht nichts weiter. Finito, Aschluß. Aus. "Amen".

Bloß, man hat Kollegenschaft. Kollegen, die einen unter Umständen, hätte man selber bei den eigenen Meldungen keine neuerlichen Galaxien-Geständnisse gemacht. Hätte man lieber da was am "Urknall" Angelegeneres in die Welt hinausposaunt. Böse, arg hätten einen "Kollegahs" in Auflösungfragen widerlegen können. Hätte man das nicht zugegeben, daß da doch weiter Galaxien wären, wäre man nicht mit dem Umstand vor die Erdenbürger hingetreten, daß man wieder mal Galaxien zu betrachten hatte. Dann ...

Wäre man am Spieltisch nicht ehrlich geblieben, hätte das Folgen haben können. Für einen. Unter Umständen hätte man weltweite Preise bei Statusverlust zurückgeben müssen. Mit dem Hinweis, daß man vielleicht nur kurz noch mal genauer hin- und nachschauen hätte müssen. Besser wäre es gewesen. Bei der harten Realität, daß, wenn da weiter Galaxien auftauchen, da eben weiter schlimme, böse Galaxien boshaft am Auftauchen sind. Kann man nichts machen. Wahrheit hat Wahrheit zu bleiben. Die Galaxien-Dinger, man hätte sie hinzunehmen gehabt. Egal, wie sehr bei einem "Urknall" wäre. So mißgestimmt man deswegen am "Urknall" aufs neue geworden wäre. Besser eine Gleitsichtbrille kaputt als was der wissenschaftliche Ruf.

Auf alle Fälle: neue Reihen äonenalter Galaxien auf ihrer großen Voranreise, auf die wies man den Erdglobusbewohner hin. Auf Galaxien-Strecken, die dort, bei der altern Aufnahmetechnik bei den vorhergehenden Generationen an Teleskopaufbauten, eher im Finstern verblieben wären. Schön doof, blöd, sie der Welt, bei kaum mehr der allerkleinsten Galaxienbegeisterung, abermals nur Galaxien präsentieren zu müssen.

Neuerlich hatte man Galaxien-Sichtungen zu gewärtigen. Neu, daß man sie unwillig bei nochmals verbessertem Technologiefortschritt beim Tiefenblick zum Vorschein zu bringen hatte. Widerwillig, ungebärdig, freudlos, die Kunde: nochmals "Ga-la-xi-en". Verfluchte "Ga-la-xi-en".

Zusätzlich zu der erneuten Galaxienfahrstreckenpräsentation mußte man die eine oder andere Mitteilung im Beilauf hinterherschieben. Man teilte lustlos mit, die Drecks-Galaxien, sie wären zigfach an Parsek-Tempo schnell. Mit zigfach was Parsek, vielfacher Lichtgeschwindigkeit am Rasen.

In dem selben Text wurde nebenher ominös die Frage gestellt, was da jene Galaxien dort nur so zigfach an Parsek schnell machen würde. Was fährt man da mit den galaktischen Karren nur so ein Tempo?

Keine Ahnung.

Diese Fragestellung, wer könnte die direkt beantworten, was da die unendlichen Kosmosweiten entfernt kurvende Galaxien zu so einer Hochgeschwindigkeiit hochjazzt. Was soll man da echt dazu sagen? Außer vielleicht, daß Schwarze Löcher gerne mal rasant auf ihren Straßen fahren. Fürchterliche Raser sind sie, die Galaxien. Je schneller, desto doller finden die Schwarzen Löcher das.

Rennfährer. Voll aufs Gaspedal, und ab dafür, das lieben sie, die Galaxien-Freunde.

Diese  ewigen Temposünder.

Jetzt auch, wo man die Galaxien glattweg auf Erden blitzt. Der Mensch mit seinem Blitzergerät. Ohne deswegem die Polizei rufen zu können. Kein Polizist, daß der mal die Raser, die einem lange nicht mehr ins Weltbild passen, einbremse.

Die neuentdeckten Galaxien, keiner am "Urknall" hat das kleinste bißchen nach ihnen verlangt.

Selber wäre einem, am "Urknall" und in der Religion verhaftet, jedweder Bremsvorgang eher ein Begehr. Am "Urknall", da verlangt es nach Ausdehnungsgrenzen. Grenzlinien. Und nicht nach der Mitteilung, daß sich Galaxien einfach nicht einbremsen möchten. Man hat doch "Urknall", oder nicht?

Haben die da denn dort am Rand keinen "Urknall"? Ticken die noch richtig? Einfach ungefragt aufs Predal fürs Gas zu steigen, daß es für den am "Urknall" nicht besser, angenehmer, schöner wird. Für all die Jünger am "Jüngsten Tag" noch dazu. Für den, der nach Ende und Wiederauferstehung sehnt. Nach dem Ankommen eines "X-Fakktors".

Eine Endspielszene müßte das doch bald sein. Was bei einem Abpfiff. Für die Offenbarung, daß da ein Schiedsrichter wäre, der alles hier mal abpfeift.

 

 

 

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