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Blog von TeddeMehr

Rechenaufgaben mit einem Endergebnis

19. Oktober 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Die Wortschöpfung "X-Faktor" ist bei Wissenschaftsleuten bei dem mit der "Singularität" erst später dazugekommen. Ist deutlicher DAS, was so das Wort "Singularität" zuvor allerhöchstens andeutete.

Daß Dinge eigentlich eine exklusive Religionsbezogenheit haben, gerade auch bei den Wissenschaftlern.

Nicht die Wissenssuche, eher die Feststellung, daß man doch längst "wußte". Das, daß da auftauchte. Zum Vorschein kam. Erst seit ein paar kurzen Jahrzehnten ist DAS der Fall, das man "Wissen" hat.

Einem im Grunde nicht allzu schwer gemacht, bei Worten wie "Singularität" beim Thema "Urknall", "X-Faktor" noch dazu, das zu begreifen, was ungefähr gemeint sein könnte. Was man einem damit sagen möchte. Oder nicht?

Daß man sich besser einen Religionsbezug dazudenken sollte. Was man an sich am Wissenschaftshorizont ein wenig kraus abstreitet, daß der "Urknall" eher was mit allgemeiner Religiösität zu schaffen hat. Als mit was anderem. Etwa einer freieren Denke, mit der man früher, vor einem bestimmten Wissenschaftsleutekonvent, seine wissenschaftliche Arbeit betrieb.

Als wäre das "Urknall"-Weltbild der Wissenschaftswelt, die sich mit Sternenguckerei und einigem mehr bei einer Weltallsicht umtut, nicht die eine besondere Angleichung an die Weltentstehungsperspektive mancher Religion. Als hätte man es dahingehend nicht zur großen Gleichschaltung gebracht. Als am Wissenschaftshof regelrecht durchregiert wurde, von oben herab nach unten. Indem man den "Urknall" zum Ausdruck brachte und jedem rigoros bedeutete. Den "Urknall", den man seit bestimmten Wissenschaftskonventtagen nun als was erworbenes Wissen zu nehmen hat. Das, was in der Rechnung unterm Strich  herauskäme. Allüberall, daß man den "Urknall" unter dem Oberbegriff "Wissenschaft" kundgibt, präsentiert. Als hätte man mal eine Missionierung erfahren, nicht von schlechten Eltern.

Ab jenem gewissen Wissenschaftskonvent, zeitlich verortbar, als eben der zweite Weltkrieg noch das meiste bei den Nachrichten beherrschte, ist der "Urknall" das eine Exklusive. Mit dem Konvent, da kam auf, daß man entweder für den "Urknall" war. Sich veranlaßt sah, sich mit dem "Urknall" als diesen fixen Bezugspunkt zu beschäftigen. Oder ... Oder, man hatte als Wissenschaftler diese und jene Repression zu erwarten.

Es hatte sich mit dem Konvent schließlich aufgehört, daß man für alles offen forschte, uneinvorgenommen.  Also in einem Sinne, daß man seine Forschungsarbeit betrieb, daß im Grunde immer ALLES sich ereignen hätte können. Am "Urknall", als der das Resultat war, hörte sich DAS schlagartig auf. Mit dem "Urknall" ist "Urknall" oder nichts.

Muß man DAS doch betrachten, daß gerade das das Besondere am "Urknall" war, daß er als das Endresultat ausgegeben wurde. Als erworbenes Wissen. Keine Glaubenssache mehr, der "Urknall", bei ein paar weiteren möglichen Szenarien.

Dieses eine voll Große, zu dem man es auf jenem einen Wissenschaftskonvent brachte, war, in der Wissenschaft "Wissen" zu konstatieren. Bei der Tatsache, daß man es damit gleichzeitig schaffte, offiziell mancherlei der Wissenschaft und der Religion anzugleichen. Aufeinander zubewegt hatte man sich, mit der Erkenntnis "Urknall", daß man sich umarmte. Aus der Umarmung konnte man sich nicht wieder lösen. Der Rest an Wissenschaftlichem, nicht das kleinste bißchen wichtig. Richtig unbedeutend.

Mit der Gewißheit des "Urknalls" konnte man endlich das unternehmen, die  Mächte der Theologie, all die unablässig sich herandrängelnden Kleriker, die kirchliche Abgesandtschaft, diese zu befriedigen. Diejenigen, die immer dringlicher vor einen hintraten, einen händeringend ansprachen. Um sich mit einem besprechen. Eine eingehende Unterhaltung zu führen.

Beim "Urknall" konnte man sich Frieden verschaffen. Am "Urknall", daß man es ermöglichte, was einem früher schon deutlich war, daß das zum Ausdruck zu bringen wäre, was die der Religion, die sich wegen ihres Einflusses in der Welt bekümmerten, sich lange für die Wissenschaft wünschten. Daß in der Wissenschaftswelt wieder mal Vernunft und Glaube Einzug hielte. Daß man sich doch lieber von manchem distanziert, absetzt.

Es war die Geschichte auch unter Kontrolle zu bekommen. Am Rad konnte gedreht werden. Hubble und seine Wissenschaftsartikel, die waren dafür ein Mittler. Daß man sich in Erinnerung bringen konnte. Als das, was man war. Als Kirche. In Glaubensfragen bei den Leuten. Nicht weiter wünschte man, von Seiten der Wissenschaften überrascht zu werden. Mit immer neuen Wissensständen. Denen nicht widersprochen werden konnte, weil man es selbst noch mithilfe eigens für diesen Zweck für einen erbauten Telskopen betrachten konnte. Priesterschaft unter sich, die sich Begebenheiten anguckte, Kleinigkeiten bei den Berechnungen, die rechnete man gegen, hinterher. Als man wieder mehr von der Physik und dem verstand, mit dem, dem man hinterhereilen mußte, besser zurechtkam.

Schließlich, daß man sich das weiter wünschte: seine Stellung in der Welt zu behalten. Bei so und so vielen Gläubigen. Ncht das, das von einem Gewünschte: daß sich die Kirchen, Tempel leerten. Überdies fürchtete man um den Nachwuchs, neue Priester, Tempeldiener. Wenn wissenschaftliche Gottlosigkeit vorherrschte, bei jungen Leuten. Weil die dauernd an den Lippen von so unseligen Wissenschaftlern hingen, von IHNEN sich die Welt erklären ließen. Nicht von welchen, die Gläubigkeit und Religion verkündeten. Gerade bei denen "Der Jugend", daß man zu jeder Epoche ständig hofft, daß da das Religiöse jungen Menschen eine erstrebenswerte Angelegenheit wäre. Daß man sich für was Gläubigkeit und das entschiede, als Jugendlicher.

Deshalb insbesondere hatte das Weltbild des "Urknalls" mit seiner mancher Religion vergleichbarer Weltentstehungsstruktur für die der Kirchen und des Glaubens so eine herausragende Bedeutung. Deshalb der immer massiver werdende Andrang von Kirchenabgesandten bei Begegnungen unter Wissenschaftlern. Dort, daß man mehr und mehr mit dazu kam. Wissenschaftlich mitzureden suchte, Thesen und Probleme mitdiskutierte.

Und als Hubble aller Welt manches der Fahrt und Reise von Galaxien auseinandersetzte, war es DAS schlichtweg. In die Höhe, daß man sprang. Die "Gottessucher" in der Wissenschaft, bei denen Priesterschaft, Kirchenabgesandtschaft von Haus aus herumschwirrte, Leute, die wie Wissenschaftler daherkamen, ohne daß die Wissenschaft ihr Anliegen war, die nahmen daraufhin das Wort.

Deshalb hat man heute diesen "Urknall" so als "Wissen". Weil der die eine Wegstrecke bei der religiösen Weltentstehungslehre doch rundweg abbildet. Früher wie heute. Deshalb hauptsächlich mußte der "Urknall" zum Endergebnis aller Rechnungen werden. Etwas in der Wissenschaft seitdem, wie öfters in der Schule, wenn Unterricht ist: daß der Lehrer schon mal vor die Schüler hintritt, Aufgaben ausgibt. Resultate sehen sie am Zettel oder so. Die Schüler und Schülerinnen, nun daß sie sich daran machen sollten, die Rechenwege mal zu finden.

Genauso ist das beim "Urknall" für die der Wissenschaftsfakultäten geworden. Der "Urknal", der steht. Nur am Weg, wie die Umstände bei "Urknall" so wären, kann man noch ein wenig rumdeuteln. Daran sich abrackern. Oder man schafft es, den "Urknall" vollständig von seinem Podest zu stoßen.

Am "Urknall" hat man aber schon siebzig Jahre seine Ruhe. Es sieht nichts danach aus, daß ...

 

 

 

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