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Blog von TeddeMehr

Das, das nachgab

28. November 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Ein geraumes Weilchen bereits war in den Wissenschaften, so der Zeitraum die zwanziger, dreißiger bis rein in die vierziger Jahre, vieles spannend. Aufregend. Massenweise Galaxien kriegte man zu Gesicht. Seine Wissenschaftsneuigkeiten veröffentlichte man, was das Zeug hielt. Dieses und jenes war die Epoche los, bei der Kosmos-Betrachtung. Der "Zukunftsroman" blühte richtig auf. Mancherorts gab es eine "Ufo"-Hysterie, Erregung um "Außerirdische", "Marsianer" wurde absichtsvoll veranstaltet.

Dieser und jene Wissenschaftsmensch, der war selbst ein leuchtender Stern am Erdenhimmel. Konnte vor einer gespannten Zuhörerschaft auftreten. Die ihn zuvor erwartet hatte, als wäre er ein "Schlagersternchen". Dassselbe Niveau. All das zwar nicht unbedingt in dem Maße in Europa. Bloß, Europa, die Welt war Europa nicht. Auch wenn die europäischen Faschisten, "Nationalsozialisten" ganze Bevölkerungen nicht nur antanzen hatten können, sondern es regelrecht schafften, national-regionale Landesbewohner ins schlimmstens vorstellbare Joch steigen zu lassen. Weltweit spielte woanders auch noch die Musik. Bei den Nordamerikanern etwa, in Nordamerika war die Welt selbst während den Kriegszeiten nahezu wie immer.

Für die der Wissenschaften läßt sich das doch fragen: Was haben Menschen mit einem Wissenschaftshorizont von so was wie dem "Urknall" gehabt? Von diesem "Urknall"-Umfang? Weshalb läßt man sich mit dem "Urknall" irgendwelche Fesseln anlegen? Sich mit dem "Urknall" zu einem Resultat verhelfen? Warum eine derartige allgemeine "Wissens"-Feststellung, wo man alles schlichtweg beim alten belassen hätte können? Was brauchte einer der Wissenschaften IHN denn, diesen "Urknall"? Den als was, das unterm Strich bei jeder Rechnung herauszukommen hätte? Jeder Blick rein ins Weltall, für einen "großen Knall"?

Im ureigensten Wissenschaftlerinteresse war so was mit Sicherheit nicht. Ebenso das, sich von Ergebnisoffenheit, relativer Freisinnig- und -geistigkeit zu befreien. Für was anderes, einen Charakter ... Wenn man sich überlegt, was der "Urknall" in der Folgezeit für die der Wissenschaften alles im Angebot hatte. Nichts Besonderes. Doch eher eine Ein-, Beschränkung, der "große Knall", eine Mühsal. Was für die Freudlosigkeit von dem mit der belanglosen Anbiederung. Nachdem man sich zu einer Wissensfeststellung verleiten ließ, ohne noch irgendwie dieses eine bestimmte Wissen wahrhaftig zu haben. Der "Urknall", allerhöchstens bei einer etwas erhöhteren Wahrscheinlichkeit dabei. Der "große Knall", er blieb an sich das, was er immer war: eine perspektivische Möglichkeitsvorstellung. Eine Möglichkeit, bei der man sich nichtsdestotrotz zur geräumigen Weltweitinstallation verhalf. Zum Großumfang.

Was war also los, wenn die Wissenschaftsleute an sich keinen besonderen Nutzen von Bestimmtem hatten. Die Neuigkeiten, die mit den Wissenschaftspublikationen an den Tag gelegt wurden, diese, die paßten derweil relgiösen Mächten nicht so. Zunächst waren sie regelrecht von allem am Neuigkeitenmarkt überrumpelt. Sie konnten da was lesen. Was alles im Universum abging, da hatten sie die Sachverhalte zur Kenntnis zu nehmen. Genauso wie das, daß "Schäfchen", im Angesicht von einem von IHNEN, wissenschaftlich am Kirchenvorhof daherredeten. Gewöhnliche Priester wurden von den Ansagen mancherorts dermaßen was von überrascht. Außerdem füllten sich die Kirchen schlechter, man hatte mit den Zweifeln im Kirchenvolk zu kämpfen, mehr, als einem lieb war.

In jenem der Wissenschaften hatte man eine Konkurrenz. In den Zukunftsromanveröffentlichungen. Von "Außerirdischen" war da die Rede, Kreaturen, eine Gefahr für den Menschen nochgerade. Bei den "Außerirdischen" konnte man es als Mensch mit jemanden zu tun bekommen, der ... Der, wenn er im All reiste, zumindestens mal eine ähnliche Intelligenz hatte. Ohne daß es sich dabei um "Engel" handeln konnte. Die "Engel" der "Heiligen Schriften" waren was anderes.

Wirklich, schlimm ging's oftmals zu. Für die im Religionssinne. Da kam einen Hubble gerade recht. Hubble und seine freihändigen Wissenschaftspublikationen, Hubble einer, der exzentrisch von der Fahrt, Reise der Galaxien was kundgab. Die der Wissenschaften, Hubble brachte sie in Aufregung. Der "Urknall", der wurde wieder mal intensiver korrespondiert, infolge von Hubble. "Gottsucher"-Wissenschaftler euphorisierten sich am "Urknall". Echt, große Wogen schlug der "Urknall". Der "Urknall", an sich keine Neuigkeit, der "Urknall", für die der Wissenschaft längst eine Betrachtungsweise für die Entstehung des Universums. Am perspektivischen Weltentstehungslegendenmarkt war der "Urknall" bereits eine von mehreren Möglichkeiten.

Bis dahin, daß sich die Wissenschaftlichen bei der Weltenentstehungsbildung unentschieden verhielten. Zu nichts konnte man sich so recht entscheiden. Man forschte schließlich in aller Ergebnisoffenheit, war in dem Sinne für alles Neue offen. Was immer das Weltall hergab, vermittelte, das konnte es sein. Bis es sich eben ereignete. Das mit den erneuten "Urknall"-Besprechungen. Durchgegriffen konnte werden, am "Urknall". Für die Aufmerksamkeit wurde gesorgt, daß man alles, was man am "Urknall" besprach, ja seit altersher wußte. Altes Wissen war das, der "Urknall". Eins, wie es in jedem üblichen "Buch der Bücher" seit altersher drinnenstand. Bei den Worten "Im Anfang schuf ...", konnte man das zu lesen beginnen. Dort spielte sich desgleichen Szene ab, entsprechend dem "Urknall". Und wenn man nun also den "Urknall" so intensiv meinte  - dann mußte man das doch auch festhalten, daß am "Urknall" jegliches für einen stimmig sein könnte. Zugeben müßte man von dem her, daß es nun "Wissen" gab. Eins, das man nicht erst suchen hätte müssen, das doch ewig vorgegeben war. Der "Urknall", der mußte es jetzt sein. Hubble war zwar eher kühl, aber die nordamerikanische Kollegenschaft Hubbles, Leute, nicht von schlechten Eltern in ihrer Religiösität. Nordamerika, kein unfruchtbarer Ort für Religionsangelegenheiten. Amerika, wo die "Pilgerväter" ... Mitten bei den "Gottsuchern" war mancher nordamerikanisch unterwegs. Dort, wo sich auch die und die Priesterschaft aufhielt. Zivil gehende, wissenschaftlich sich verhaltende Klerikale. Seitdem man selber noch bei sich eigene Teleskopanlagen errichten hatte lassen, bei denen sich Priester unter sich über die Begebenheiten im Weltall besprachen, redete man bei allem am Kosmos ein klein wenig mit. Hob mitunter den mahnenden Finger, sobald was zu munter wurde. Am Kosmos verfolgte man hintergründig seit einem geraumen Weilchen seine irdischen Religionsinteressen. Daß es nicht wunder nahm, wie man aufmerkte, die gesamte "Urknall"-Korrespondenz der Wissenschaftler mitverfolgte und begleitete. Schließlich war der "Urknall" es, das wesentliche eine, mit dem man zur Übereinstimmung mit den Horizonten der Wissenschaften bringen konnte. Den großen Frieden, den versprach einen der "Urknall" mit seiner Wegstrecke am Ende. Zur großen Friedenszeit auf Erden verhalf einen der "Urknall" des weiteren ja auch. Dermaßen vielversprechend entwickelte sich alles am "Urknall", daß noch echte Kirchenstaatabgesandtschaft zu einem Wissenschaftskonvent anreiste. Um dort an den Geschehnissen teilzunehmen. Damit keiner nachließ, dort bei den Wissenschaftsleuten, im Willen schwach würde. Auf dem einmal eingeschlagenen Weg sollte man bleiben, den weiterverfolgen; nicht einen Deut mehr vom Pfad abweichen.

Der "Urknall" mußte es sein, der "Urknall" wurde durchgesetzt. Besser würde es nie wieder für den "Urknall" werden. Die Chance, die Gelegenheit, die mußte fürs eigene Gusto genutzt werden. Der "große Knall", er sollte selbst noch institutionell aufgezogen werden, zur allgemeinen Lehrmeinung umgedeutet. Für jeden Ort auf Erden. Womit sich Wissenschaft und Religion im Grunde anglichen, gleichschlossen. Der "Urknall", das eine Gleichschaltungsgesetz von Wissenschaft und Religion. Mit dem "Urknall", daß durchregiert wurde und wird, am Wissenschaftshof. Mit der "Urknall"-Beschlußfassung kriegten die der Theologie eine wahnsinnige Friedenszeit ab. Jahrzehntelang während. Bis in diese Jahr '19-Gegenwartstage hinein. Alles, das an den "Büchern der Bücher" beim alten bleiben konnte, mit dem "Urknall". Nicht eine Silbe mußte man abändern. Die der Wissenschaften jedoch, die waren das Veränderliche. Die unterrichten seitdem exklusiv von einer einzigen Sache: vom einen "großen Knall". Der "Urknall" wird als "Singularität" kundgegeben ...

 

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