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Blog von TeddeMehr

Die Änderung

12. November 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Für den letzten Anschub konnte auf einem Wissenschaftskonvent gesorgt werden. Im Schattenwurf von ablenkenden Begebenheiten. Währenddessen eine schlimme europäische Ära immer besser einen Abschluß fand.

Der Niedergang des europaweiten Faschismus, der im "Nationalsozialismus" nochmals eine schlimmere Ausprägung fand, der war zu verorten.

Die dreißiger, frühen vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als da bei Deutschen in Europa die Nationalsozialisten ihr Regime führen durften. Bei den Italienern war ein "Duce" an der Macht.

Der "Nationalsozialist", selbst, als er noch Krieg führte, war er schon auf der Suche nach einem Unterschlupf. Nun hatte er Sorge darum zu tragen, wo er mit sich noch hinkönnte. Wohin sich verkriechen.

Die Perspektive, die sich geändert hatte.

Der "Führer", der erschoß sich in seinem Bunker, die ehemalige Geliebte, die er noch kurz heiratete, die sich ebenfalls die Kugel gab. Der "Duce", dem geschah was anderes: Die Geliebte neben sich hing er kopfüber von einem Tankstellengeländer herunter, unvermittelt tot.

Unfaßlich, von was das befreite, europaweit.

Die "Nationalozialisten", die den zweiten Weltkrieg herbeiführten. Die umfänglich undurchsichtige Umgebung, zu der es die es die Zweite-Weltkrieg-Geschehnisse bringen konnten. Alle Menschenwelt war von den Kriegsereignissen relativ abgelenkt, den Folgen, die sich daraus ergaben. Daß kaum wer das einigermaßen mitkriegte, daß sich aus so Ablenkung durch unvorstellbares Metzeln und Schlachten noch was anderes ergab. Daß, nebenher, im Beilauf, noch mal etwas sich gebar. Das vorher nicht so in der Art in der Welt war. Dort nicht in der Weise seinen Platz eingenommen hatte. Wie späterhin die nachfolgenden Jahrzehnte.

Erst seit jener Epoche, als sich das Ende der "nationalsozialistischen" und allgemeinfaschistischen Epoche einstellte, daß ihn der an Wissenschaftsneuigkeiten exklusiver interessierte Mensch derart in Stellung gebracht wahrnimmt: den "Urknall". Der "Urknall", diese "Singularität". Wie "Ein Gott" als etwas Singuläres angesehen werden soll.

Dazu, daß es die damaligen Tage kam, daß der "Urknall" dem Erdenbürger rund um den Globus herum werden konnte. Von Polkappe zu Polkappe. Ohne, daß von einem Zufall zu sprechen wäre.

Dem "Urknall" wurde zu einem besseren, exklusiveren Stellplatz verholfen. Ohne, daß zu viele zu viele Fragen gestellt hätten. Reaktionen auf die "Urknall"-Präsentation: allerhöchstens nebenher. Nicht der Rede wert. Viele Fragen, kaum gestellt. Solche wie: Warum denn? Warum denn nur? Was führt IHR den "Urknall" so abgesichert, durchgreifend ein, im Allgemeinwissen nicht bei den Glaubensfragen inbegriffen, wenn ihr dann noch so viel Forschung um ihn herum betreiben müßt? Bis in diese Gegenwartstage, daß es nicht zu fassen ist, was man mit dem "Urknall" Forschungsarbeit anzustellen hat.

Als hätte sich was zu früher verändert gehabt, hat man in ungeheuerlicher Weise "Wissen" beim "Urknall" angesagt. Holte ihn raus aus der rein spekulativen Glaubenssache, um IHN, den "Urknall", "Wissen" zu heißen. Ohne je eine Hintergründigkeit daran eingestehen zu wollen.

An einem unscheinbaren Örtchen geschah das, von dem zu jenen Lebenstagen kaum größer die Rede war. Niemand berichtete aufgeregt davon, wie es den Geschehnissen vielleicht entsprochen hätte. Keiner überblickte, bemerkte, daß dort wo bei den Wissenschaften der Sternengucker und der Herumrechnerei am Weltall die Verhältnisse ein klein wenig abgeändert waren. Eigentlich ziemlich verschieden zu früher. Als es noch die zwanziger Jahre waren, die dreißiger, man stelle sich vor. Selbst noch rein in die vierziger. 

Etwas, das man sich begreiflich machen muß. Vorher war man glattweg ein bißchen freisinnig, freigeistig unterwegs. Ergebnisoffen. Erst der "Urknall", der veränderte das.

Einiges, das sich mit der großmächtigen "Urknall"-Installierung an Veränderung präsentierte.

 

 

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