"Was findet sich nahe vom Mond?"
Was, bitteschön, findet sich in der Nähe des Mondes - das fragten mal die Leute von "AC/DC" die Welt.
Das könnt wirklich eine gute Frage sein.
Nochgerade eine, die man sich scheinbar auch bereits vor Jahrzehnten stellte. Auf so einer großen Wissenschaftlerzusammenkunft etwa. Zu der Zeit, als es auf Erden der "große Knall" werden konnte. Exklusiver im Anstrich.
Was befindet sich nur dort, in Mondnähe? Anwort: das einem allernächste.
So zeitlich verortbar, das "Urknall"-Mäßige, als es eine Problemlösung für den "Nationalsozialismus", den gemeinen Faschismus gab. Beste Zweite-Weltkrieg-Zeitregion. Bei der sich die schändlichen europäisch-deutschen "Nationalsozialisten" und der gesamte Rest an Übelwelt-Faschisten darauf einzustellen hatten, daß vielleicht IHNEN in der Folge mal was geschehen könnte. Wenn das mit den Kriegsereignissen so weiterging, hatten sie mit was zu rechnen. Immer weniger, daß die "Nationalsozialisten", die "nationalsozialistischen" Kollaborateure und so die, die gegen sie anschwappende Flut aufhalten konnten. Über sie hinwegzuschwappen, das drohte sie. Bei der einen Fragestellung: Wo sollte man nun hin mit sich? Wohin könnte man denn mit seiner bekannten Nazi-Visage, dem einen SS-Rang fliehen? Sich vor seinen Häschern in Sicherheit bringen? Gelang einem rechtzeitig oder in letzter Sekunde die Flucht, wie sollte das mit einem weitergehen? Die Erschießungskommandos, nun war man es selber, davon bedroht, der vom Galgen herabbaumelnde Strick, man sah ihn um dem eigenen Hals liegen.
Das waren so die Umstände in Europa, im Lauf der letzten Kriegstage. Schauplatz: Erdoberfläche. Auf der die Verhältnisse für viel zu viele nicht eben gleich waren. Ungerecht ging es dahingehend durchaus zu. Was anderes durften manche am Erdboden noch anstellen. Glatt war ihnen war gegeben, daß sie unbebremst in wissenschaftlichen Schriften lesen durften. Ohne, daß was eine religiöse Motivation in den Zeilen, die das Weltall besprachen, erkennbar hätte sein müssen. Nur, lesbar textete jemand nichtsdestotrotz was vom Weltbild "Urknall". Als wäre das es denn nun. Der "Urknall", der war zuvor, zwanziger, dreißiger bis rein in die vierziger Jahre, eine von mehreren Möglichkeiten. Bis es schien es, als müße der eine "Urknall" das eine sein.
Eine natürliche Sache war das, daß viele, angesichts der Notzeiten durch kriegerische Umtriebe, die faschistisch-"nationalsozialistischen Umständen, die einem mitspielten, angeschlagen wirkten. Sogar überall auf Erden. Zu Glaube und Religion, daß man sich hindrängelte. Qual und Elend unter den Menschen, schon immer der Religiosität nützlich. Denen, die zur Beichte einluden, zu Gebet aufforderten. Auf taube Ohren stieß so was nicht, in den Vierzigern. Mit zigfach Gebeten konnte man begangenen Sünden nebenher ein wenig ledig gehen, was bei manchem Europäer mithalf, seinen Glauben zu erneuern, der Religiosität anheimzufallen.
Also, die des Glaubens, die erfuhren sich gestrafft. Überblickten die Menschenmengen, die ihre Kirchenbänke aufsuchten. Reuige "Sünder" unter ihnen, die ihnen ihre Herzen ausschütteten, ab und an sogar in Tränen ausbrachen. Früher, wenn sie das Mühsal und die Nöte anderer sahen, waren sie weniger mitleidig, den Kullertränen nahe. Da hatte das und das "Schäfchen", als er noch herrschte, der Friede in den dreißiger Jahren, mitunter selbst noch wissenschaftlich dahergeredet, was von "Außerirdischen" gemeint. Als wären die mit "Engeln" gleichzusetzen.
Also - es war eine unglaublich gute Zeit für die im Priestergewand. Damals, als sich die große europäische Faschistenära dem Ende zuneigte. Betrachtete man sich die Dinge von den Altären aus, konnte es gar nicht besser laufen. Nebenher, man war, als Priesterschaft, oftmals unangefaßt genug durch die kriegerisch-feindseligsten "nationalen" Geschehnisse gekommen. Obzwar man natürlich seine "Märtyrer" angesichts der Faschisten und "Nationalsozialisten"-Herrschaft hatte. Eigentlich war man im eigenen Kirchenstaat wie eh und je gewesen, selbst zu den ärgsten Kriegszeiten. Man verfolgte so seine Ziele, brauchte so Absichten, Vorhaben nie aus den Augen zu verlieren. Als noch der Friede geherrscht hatte, war man mit der Astronomie zugange, guckte für sich selber hinaus in die Unendlichkeiten des Weltalls. Wie üblich reiste man Wissenschaftskreisen hinterher, verhielt sich wissenschaftlich in der Tonlage, war höchstens anbei Priesterschaft, wenn man damit deutlich werden konnte. Ein geduldiges, großzügiges Benehmen legte man ansonsten an den Tag. Obwohl man merkte, man geriet in die Überzahl. Der und der und noch mal der, der ging der Wissenschaftsszene schon mal besser ab. Entweder, weil er tot war, oder sich anderweitig in Sammellagern herumzutreiben hatte; ganz davon abgesehen, daß so Staatsdienste Wissenschaftlern gewisse Fesseln auferlegten. Daß einer nicht so konnte, wie er gerne gewollt hätte.
Immer besser wurde am Standort Planete Erde alles für einen bei Hubble, diesem Nordamerikaner. Hubble und die seinen, die exzentrisch mit der Forschung und Herumrechnerei am Galaxienaufkommen. An der Kosmos-Voranfahrt der Galaxien, daß die für neue Kunde sorgten. Daß die "Urknall"-Diskussion neu hatte entbrennen können, in der Wissenschaftswelt. Korrespondenz noch und nöcher. Nichts, was einen nicht gefreut hätte. "Urknall", "großer Knall", "big bang" schrie es aus dieser und jener Zeile. Lange war man beim "Urknall". Mit seiner Religionsmotivation hatte man bei der Wegstrecke, der "Im Anfang schuf"-Perspektive, nicht das mindeste was gegen den "Urknall" einzuwenden. Selbst dann, wenn dem Wissenschaftler ein "Gott" fehlte, am "Urknall" konnte man sich selber den einen "Gott" wie immer besorgen. Die Hauptsache am "Urknall" war ohnehin das zur eigenen Weltenentstehungslegende Dazupassende. Mit nichts mußte man sich beim "Urknall" um irgendeine Zeile in den "Büchern der Bücher" bekümmern. Tatsächlich war das deutlich, daß am "Urknall" einem die Gelegenheit der Gelegenheiten geboten wurde. Durch die Wissenschaftsweltdiskussionen in einer abgelenkten Ära. Die "Gottsucher" unter den Wissenschaftleuten, teils "Koryphäen" in ihrem Beruf, mit denen waren die Dinge erfreulicher als erfreulich. Bei jenen meinte man, man würde eine Entscheidung herbeiführen können, am Weltbildmarkt es zu einer Exklusivität bringen. "Knallen" würde es.
Ein Anliegen von einem war das lange, ein "Konkurrenzunternehmen" zum eigenen etwas zurechtzustutzen, kleinzumachen. Nicht die Weite des Weltalls, was daran die Wahrheit wäre, das war das Interessante, sondern das in Mondnähe. Knappeste Erdkruste. Die hatte man glasklar im Hintersinn. Keinen "Kosmos". Wissenschaft und Religion, wenn die sich in der großen Legendenbildung anpaßten ... Längst hätten sich Wissenschaft und Religion mal deutlicher anpassen sollen. Am besten noch gleichschalten. Aber, der Widerstände waren viele gewesen. Freisinnig, -geistig forschte man lieber weiter rum. Suchte ständig neue Kunde. Überraschte auch mit dem Tausendsten, daß es aufregte. Daß dem gewöhnlichen Priester am Kirchenvorhof bei den Gräbern die Gegenrede schwerfiel, bei einem, der in der Kirche beten sollte, beichten gehen. Selbst an der eigenen Weltentstehungslegende konnte noch herumgemäkelt werden.
Aber nun, da war Hubble mit seinen Kollegen, so diese Nordamerikaner, Außereuropäischen, die ... Eher die Bestimmenden geworden, die, bei den Weltraumneuigkeiten. Hubble beguckte so manche galaktische Fahrweise ... Während andere ...
"Urknall" konnte es auf Erden von dem her werden, mit der Hilfe Hubbles. Der Faktor "Wissen", der war bei der gesamten Angelegenheit ebenfalls etwas ziemlich Nützliches. Nicht von schlechten Eltern. Das, was wurde, nachdem die Wissenschaftsleute ein "Wissen" bei sich feststellten. Eins, wie sie es zuvor nicht unbedingt in der Weise hatten. Allen Neuigkeiten bei ihnen zum Trotz verweigerte man sich dem "Wissen". Ergebnisoffene Forschung, daß vorherrschte, Freisinnigkeit. Verhältnismäßig ein Freigeist, einer über Landesgrenzen hinweg. Bei Hubble und einer scheinbaren Fahrrichtung, die alles am Sternenhimmel nahm, sollte sich daran was ändern lassen. Am "großen Knall", daß man "Wissen" feststellte. Zur "Wissens"-Feststellung, daß verholfen werden konnte. Nicht nur zur großen, raumgreifenden "Urknall"-Installation. Und das für alles im Rund am Erdglobus drunten. Im Schattenriß einer fürchterlich-mörderischen Epoche, in der die bornierte, blasierte Faschisten-Ära sich ihrem Ende zuneigte. Kaum einer bemerkte da irgendwas von den weitreichenden Entscheidungen, die mal getroffen wurden, bei der Gleichschaltung von Religion und Wissenschaft. Als Wissenschaftler erfuhren, daß zwar der "Nationalsozialismus" und das vorübergingen. Bloß, am Wissenschaftshof zeigte sich das anders. An ihm wurde durchregiert. Von oben nach unten. Despotisch, autokratisch. In der Art verhält man sich auch bis in diese Gegenwartstage hinein am "Urknall". Diesem Wissenschaftskreationismus. Der am "Urknall" sein bestes Wesen präsentiert.
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