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Blog von TeddeMehr

Ein Träumchen

15. November 2019 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #hug it

Ein Träumchen passierte.

Ein Träumchen im Schattenwurf einer schrecklichen Zeit. Der einen Vierziger-Jahre-Dekade im vorigen Jahrhundert.

Jedes einzelne Jahr im Laufe der Vierziger, das für was ähnliches wie Notigkeit steht. Nichts als Elend, Mühsal, Schrecken und Tod. Begebenheiten, mit denen man zurechtzukommen hatte, derer waren viele in den Vierzigern.

Mit allem möglichen hatte man sich manchenorts in den vierziger Jahren eher umzutun, als sich über irgendwas Undeutliches, darüberhinaus Unkommentiertes sonderlich zu erregen, das mit irgendeiner Wissenschaftsszene zusammenhing. Sich exklusiver in den Wissenschaftsnachrichten abspielte, woanders kaum Platz einnahm. Selbst wenn ein Vorkommnis dort was Maßgebliches war, blieb es nutzlos beiläufig.

Die Gleichschaltung von Religion und Wissenschaft, teilnahmslos, daß dieser Umstand von der Weltöffentlichkeit zur Kenntnis genommen wurde. Als wäre da ein Geschehnis das Selbstverständlichste auf der Welt. Das einfach mal selbstverständlich, daß Religion und Wissenschaft am "Urknall" zu solch einem wesentlichen Gleichklang in der Legendenbildung kamen. Was die universelle Weltenentstehung anbetraf, plötzlich war man in bestem Einvernehmen miteinander unterwegs. Keiner mehr nirgends, der "exkommunizieren" wollte, man umarmte sich. Nachdem es am "Urknall" fast genauso wie bei der Szenerie "Im Anfang schuf ..." zuging. Wobei sich das Wort "Singularität" sich unzweideutiger als irgendwas auf das Religiöse bezog. Auf die Glaubenswelt, wo jeder Gläubige einem einzigen Exklusivgott Lobpreisung entgegenbrachte.

Kaum wer hob deswegen die Augenbraue, wenn er es überhaupt nebenher eine Sekunde mitkriegte, daß nun nur noch "Urknall" war. Daß man deutlich sehen muß: Die große Epoche der Faschisten, die im "Nationalsozialismus" einen ruchlos einsamen Gipfel erreichte, daß die zu einem Abschluß gelangte. Nach dem zweiten Weltkrieg, daß man mit dessen Folgen globusweit großflächig zu kämpfen hatte, geistig, materiell. Fast in jeglicher Hinsicht. Wieder mal religiöser wurde man von dem her. Bei Kirchenbesuchen und bei den Gebeten war man mehr zu blicken als zu den etwas üblicheren Zeiten. Überall am Erdplaneten ging das Religiöse auf ein neues groß.

Mit zur Front derer gehörte das Kirchlichreligiöse überdies, die sich gegen den "Kommunismus" in Stellung brachte. Der "kalte Krieg", der sich in seinen Anfängen befand, bereits kurz nach Weltkriegsende. Eine atomare Gefahr drohte der gesamten Erdenwelt.

Daß es kaum wunder nehmen kann, daß so Geschehnisse auf einem Wissenschaftlerkonvent einen eher ungerührt ließen. Haltlos, daß diese vorübergingen. Erfuhr man überhaupt mal irgendeine Kleinigkeit was von ihnen. Was von dem, was auf einem wissenschaftlichen Konvent losgewesen war. Und wenn, eine perspektivische Sicht auf Sachverhalte hatte man deswegen lange nicht.

Allzu viele demnach, die nicht in der Lage waren, das Konventgeschehen in seinem Grundsatz zu überblicken. Hörte man was von etwas wie einem "Urknall", der sich vor Myriaden von Milliarden von Jahren mal irgendwo im Weltall abgespielt haben soll, sagte man allerhöchstens, schön, wenn dem so war, war dem so. Die Erklärung des "Urknalls", wer weiß, wer die kraus begriff, damals. Von einem Verständnis der gesamten restlichen irdischen "Urknall"-Hintergründe, die einen, die so gar nichts mit dem Universum zu schaffen hatten, sondern Erdkrustenpolitik waren, ganz zu schweigen.

Man war dem Religonswesen doch gewogen. Dieses Begreifen, das mit der Beziehung Wissenschaftsmensch und Priesterschaft zueinander was zu tun hatte, wer konnte das an den Tag legen? Wer überschaute hier die Konflikte? Daß da was mit "Konkurrenz-Denke" etwas zu schaffen hätte? Daß Wissenschaftsinhalte Gestalten eine Gefahr für die religiöse Lehre bedeuteten, wer dachte an so was?

Kaum eine Idee, an Priesterschaft zu zweifeln, wo jeder religionsfreundlich war.  

Wohl kaum jemand, der das überblicken konnte, daß mit dem "Urknall" ein lange gehegter Wunsch religiös-motivierter Mächte, Kräfte in Erfüllung ging. Mit dem "Urknall", für die der Religiosität, die Kleriker, Theologen, daß sich mit ihm geradezu eine neue Zeit allergrößter Sorglosigkeit einstellte. Vor allem auf der Kleriker- und Theologenseite war man der eine große Gewinner der gesamten "Urknall"-Angelegenheit. Die Sternengucker, die der kosmologischen Berechnungen, die hatten weniger irgendwas vom "Urknall". Von der einen "Wissens"-Feststellung am "Urknall". Ohne weiteres hätten die Wissenschaftler ihre Forschungsarbeit ohne irgendwas des "Urknalls" weiterbetreiben können. Überdies, so schaut es im nachhinein aus, daß man am "Urknall" übel durchgegriffen hat. Viel mit Drohungen, daß man umging. Dort, wo Wissenschaftler sich beruflich-institutionell mit wissenschaftlichen Kleinigkeiten beschäftigten.

Eine umfängliche Erdperspektive, die der "Urknall" am Universum hat. Sonst keine. Zur Erde wurde am "Urknall" herabgefahren. Mit dem "Urknall", daß die der Wissenschaften auf die Erdoberfläche zurückkehrten. Auf Erden war die Örtlichkeit die, daß die der Religionen unter den Menschen den "Urknall" dringlichst nötig hatten. Diese Parallelschaltung der Weltenentstehungslegenden der Wissenschafts- mit der Religionsperspektive.

Jemand, der das Religiöse im Sinne hatte, der bevorzugte den "Urknall" eher als was anderes. Die Grundsatzfeststellung von "Wissen" beim Urknall" im Gegensatz zur ergebnisoffenen Forschung nach neuen Horizonten, die kompromißlos auf die Wirklichkeit am Weltall abzielte.

Am "Urknall" findet sich darüberhinaus die eine Endspielperspektive, die einen "Jüngsten Tag" erst ermöglicht. Denen der Religion war der "Urknall" wirklich ein exklusives Anliegen. Seit eh und je.

 

 

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