Wissen ließ man werden
Am "Urknall", bei dem hat man sich noch ein kleines Späßchen im Beilauf erlaubt. Eins, das man bloß merkt, wenn man sich das mit der Reformation und Aufklärung überlegt. Wenn man sich vor Augen hält, daß Religionen damals, Reformationzeit, Aufklärung, von einem Standort zurückzutreten hatten. Von dem des Wissens, der letzten Sicherheit. Diese Örtlichkeit hatte man infolge von Reformationstagen, einer Aufklärungsepoche zu verlassen. Rein einen kirchlichen Glauben hatte man zuzugeben, einzugestehen, oder manches wäre nicht mehr so weitergegangen bei einem.
So die Kirchenseite, die Kirche als Institution, die hätte noch viel mehr verlieren können, an Parzellen beim Gelände in Gebietsfragen, als sie bis zu einem gewissen Punkt verlor. Nicht nur schnöde was bei den Einflußsphären. Hätte man sich nicht aus der gebieterisch angesagten Wissensperspektive ins Ungefähre eines Glaubens zurückgezogen, hätte alles viel schlimmer kommen können. Bloß, man hat der Gegenseite die Glaubenswelt eingestanden. Zugegeben, daß man das, was den Leuten erzählte, missionarisch auseinandersetzte. bloß vermutete, annahm, glaubte. Daß überdies bei einem an Dinge geglaubt werden konnten - oder auch nicht. Ganz, wie es einem beliebte. Obwohl es vielfach vielerorts anders betrieben wurde, wird. Bis in diese Gegenwartszeit hinein.
Als Kirche war man demnach wer, bei "Glaube und Religion". Dort hatte man seine Stichworte. War man eher aufzufinden als beim Wissen. Nachdem das meiste von einem angezweifelt werden konnte, daß festzuhalten war, daß man auf die Freiwilligkeit eines Gläubigen angewiesen war.
Man konnte weniger dagegen Widerspruch einlegen, wenn wer äußerte, daß oftmals das einzig wirklich Belegbare bei einem die und die Örtlichkeit war, wo sich verschiedenes ereignete. Ein Stilmittel, das Dan Brown ähnlich in seinen Romanen nutzt, auch bei der Bezugnahme auf historisch belegte Begebenheiten. Um ansonsten frei erfundenen Ereignissen in seinen spannungsgeladenen Romanen freien Lauf zu lassen.
Das hatte man demnach zu Reformationszeit und Aufklärungsepoche einzugestehen, daß von dem meisten, was man unters Volk brachte, das Wenigste wirklich etwas restlos abgesichert war. Nicht mal das Leben nach dem Tod konnte man gesicherter ansagen, so als Lebender, als Lebender im Grunde ohne größere Kompetenz, was nach dem Todesaugenblick wäre.
Und nun ... Da fand man sich also mitten unter Wissenschaftlern. Dort, wo eher das Wissen sein sollte. Wo man nicht unbedingt Dinge "Wissen" nannte, die man nicht so wußte. Alles wußten die der Wissenschaften ja auch von Hause aus nicht. Bei der universellen Weltenentstehung, da hatte man einige Legenden am Wissenschaftshof am Laufen. Jede konnte es genausogut sein. Für keine, daß man enschiedener sein wollte. Bis ... Bis ...
Bis zur "Urknall"-Werdung auf Erden. Dem irdischen "großen Knall". "Peng" - daß es machte.
Die Astronomie, die hatte nachweislich bereits einiges entdeckt. Gegen mancherlei Wissenschaftsveröffentlichungen war nicht anzukommen. Außer darüber Klage zu führen, was man immer alles so öffentlich machte, war nichts möglich. Sachverhalte waren nicht direkt zu widerlegen. Bei den zahllosen Galaxien, die man sich am eigenen Teleskop selber noch anguckte. Deutende Priesterschaft unter sich.
Langsam, daß die Wissenschaftler die Galaxien zu kartographieren hatten, so viele bemerkten sie. Galaxien, diese ungeheuerlich unvorstellbaren Parallelwelten zur eigenen Milchstraße. Unvorstellbar was. Gigantisch desgleichen, diese eine Milchstraße, die Heimatgalaxie. Zigfach Millionen Sterne. Unfaßlich gewaltig und doch vermeßbar, zählbar in Wahrheit, eine wahrhaftige Sterne-Inflation. In der Milchstraße war das Sonnensystem, in dem Erde seine Runden um die Sonne dreht, nichts als ein unwesentliches Staubkörnchen. Passierte an jenem System was, wäre da irgendwie was zu bemerken, aus Milchstraßen-Perspektive? Würde einem das Erdensystem fehlen? Wo doch in dieser Milchstraße sowieso ständig was fehlte. Wenn man Fotos abglich und so, fehlte immer irgendwo mal ein Stern plötzlich, ohne daß das die Milchstraße anrührte. An der Stelle hier muß man begreifen: Im Mittelalter besorgte eine Kirchenseite manch einem Sternengucker Kerker, und das nur, weil der kurz festhielt, daß sich die Sonne nicht um die Erde drehte ... Und so. Und nun, am Sternenhimmel bei den Galaxien und so war eigentlich die "Hölle" los, die Wissenschaftsleute veröffentlichten, hauten raus, der helle Wahnsinn. Zeitweilig war man von den Informationen. die Wissenschaftsveröffentlichungen, die "Science fiction" an den Mann, die Frau brachte, vollkommen überrumpelt. Manch eine Berechnung der Mathematiker auf Universumsniveau, die verstand man überhaupt nicht. Beschäftigen mußte man sich damit, man stelle sich vor.
Dabei ... Man kann es sich im Heute gar nicht vorstellen, wie es da im Mittelalter zuging. Wie da die der Religion da über Jahrhunderte das menschliche Wissen unter ihrer Kontrolle hatten. Zum ureigenen Gusto. Großzügig gestattete man oftmals Wissen. Herrschaftlich grinsend abwinkend.
Und nun ... Man war ein Zuschauer, guckte Ereignissen in der Wissenschaftswelt zu. Ohne jede Kontrolle. Nahezu hilflos. Bis sich doch noch was abspielte. Das Späßchen, es war Hubble. Hubble, der was zur Reise, Fahrt der Galaxien und so meinte. Und die der Wissenschaften, die erregten sich, korrespondierten viel, besprachen glattweg den "Urknall" und so wieder. Erneut war da was mit dem "Urknall" besser, daß man mittendrinnen hochschreckte. Der "Urknall", der "Urknall", der war DAS doch. Der "Urknall", das war DAS eine für einen. Der "Urknall", bis dahin Wissenschaftlern nichts weiter als eine mehreren möglichen Erklärungen für den Kosmos.
Hubble, der besprach demnach was, bei den Galaxien-Reisen ...Da kriegte man es gebacken. Obwohl der "Urknall" grundsätzlich eine Glaubensperspektive blieb, brachte man es zur allgemeinen "Wissen"-Feststellung, am "Urknall". Als ob sich am "Urknall" damals irgendwo eine Perspektive verändert hätte. Untermauert zu werden, darauf wartet der "Urknall" bis in die heutige Zeit. Allerhöchstens ein paar Prozente mehr, daß der "Urknall" abkriegte, durch Hubble und Kollegenschaft, bei den Wahrscheinlichkeitsrechnungen.
Weiterhin nichts als eine Mutmaßung blieb der "Urknall", trotz Hubble und nordamerikanische "Kollegahs". Restlos abgesichert konnte man sich am"Urknall" allhöchstens fühlen. Was doch beste Glaubenswelt war und ist, wenn man irgendwie wo was fühlt, wähnt, etwas wäre so und so. Nichtsdestotrotz, es konnte dafür gesorgt werden, daß sich die Wissenschaftswelt den "Urknall" verordnete, umfänglich einrichtete. Im Grunde unnütz für den Wissenschaftsmenschen: Was brauchte der den "Urknall" als Wissen? Wesentlich anders kann man sich das aus Religionssicht betrachten. Für die der Religion war das, es zur "Urknall"-Installtations bringen zu können, schon was ... Daß die "Gottsucher" unter den Wissenscchaftsleuten sich am "Urknall" euphorisierten. Jede Menge Nordamerikaner unter diesen "Gottsuchern", Nordamerikaner, die da in arger Zeit die Welt auffüllten. Für diese Nordamerikaner war fast nichts, damals, als die Epoche der Faschisten, "Nationalsozialisten" verging.. Die nordamerikanischen Wissenschaftler, die waren davon unbeleckt, bei ihren Wissenschaftspublikationen wie eh und je. Die Nordamerikanischen lasen Dinge allerhöchstens in den Zeitungen, als nordamerikanische Wissenschaftler.
Eine wahnsinnige "Urknall"-Euphorie, daß da vorherrschte. Daß sich etwas anbahnte. Etwas, wogegen mit Sicherheit keiner einer Kirchenseite, jenen bei "Glaube und Religon", irgendwas hatte. Es spielte sich sogar noch ab, daß echte Kirchenstaatsabgesandtschaft auf einem Wissenschaftskonvent eintraf. Freundlich empfangen wurde. Sicherlich nicht angereist, um da JENE am"Urknall" durch die eigene Anwesenheit zu verunsichern. Sondern um mit einen Beitrag dazu zu leisten, daß es zu der für einen interessanten "Urknall"-Installation auch wirklich käme. Zu diesem Gleichschaltungesetz von Wissenschaft und Religion. Mit dem es die Wissenschaftsseite und die der Religion bei der Weltentstehungslegende zum Gleichklang brachten. Am "Urknall" stimmte man bei der Wegstrecke der Geschehnisse nahezu eins zu eins überein. Alles in den "Büchern der Bücher" konnte am "Urknall" beim alten bleiben. Nicht ein Wörtchen mußte abgeändert werden. Ganz davon abgesehen, daß die gesamte Bedrohungslage von früher verschwand, waren die der Wissenschaften am "Urknall" das Veränderliche. Währenddessen man sich das Eigene umfänglich behielt. Am "Urknall" besprach der Priester vor seiner Kirchengemeinde die Dinge wie schon immer. Gleichgültig würde es am "Urknall", wie ansonsten die zukünftigen Neuigkeiten am Universum waren. Mit dem "Urknall" konnte man sich gegen alles mögliche absichern. Brauchte erst mal keine bösen Überraschungen aus der Kosmologie mehr zu fürchten. Erst recht nicht, nachdem die der Wissenschaften noch das "Wissen" nahmen. All das, statt bei ihrer gewohnten Ergebnisoffenheit, Freigeistigkeit zu bleiben.
Den "Urknall", den man selbst noch zur exklusiven Lehrmeinung ausgestaltete. Am "Urknall"-Glauben, seit man ihn für sich erwählt hat, ist man restriktiv, nahezu religiös-fundamentalistisch. Mit dem "Urknall", daß bester Wissenschaftskreationismus vorherrscht. Bei dem durchgegriffen wird. Entweder ist was "Urknall". Oder es ist nichts.
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