Das Gesetz brechen
Schwierig, es zu formulieren, was da los ist, am "Geisterteilchen"-Horizont. Wo was ständig die Erdenwelt durchballert. Ohne Unterlaß.
Auf alle Fälle, wie immer irgendwelche Reihenfolgen eigentlich sind: Sobald es innehält, vor einem zurückschrickt, hat es einen kurz bemerkt. Und das, einen hier mitzukriegen, am hiesigen Ort - lokal ist das der Erdplanet - bedeutet nichts sonderlich Gutes, für jedes einzelne Teilchen. Vielmehr ist es deshalb erst haltlos verloren.
Die ersten Stäube, die es läßt, war es denn anzusengen. Konnte sich was an der Welt, dieses "Erdenlokal" hier, entzünden.
Womit es nicht mehr aufhört, mit dem Brennen, Lodern. Einmal in Brand geraten, wird es richtig manifestiert.
Es hatte die Gegenwart von einem zuzugeben. Und, weil es da was diese Lokalität, die der Mensch "Milchstraße" nennt, bemerkte. Deswegen hat ES das mit DEM. Ist sein Schicksal besiegelt.
Wenn es das macht, einen hier zu gewahren, ist es nicht länger irgendwas Lustiges, hat das nicht mehr mit einem eiligen Spaß was zu schaffen, sondern ist eins, in der Weise zu umschreiben: ES ist dem Untergang geweiht. "Die Todgeweihten, die grüßen" aus der "Geisterteilchen"-Welt.
Es hat sich im "Käscher" eingefunden. Einem der vielen "Käscher". Weitere "Käscher" warten schon. Wieviele Durchläufe dafür des weiteren vonnöten sind, schwer zu sagen. Auf alle Fälle fahren haufenweise Galaxien hintereinander her auf einer endlos weiten Strecke. Sind bei ihrer Voranfahrt derart unvorstellbar am Rasen, halten die Geschwindigkeit, mindestens.
Wer dort nicht das Streckentempo halten mag, wer sich "verwirrt" zeigt, der wird von den hinterherkommenden Galaxien wie nichts zerfleddert. In Grund und Boden gefahren, überrollt. Zu sehen von dem Unfall ist bald nirgends mehr was größer. Allerhöchstens die "Druckwellen", die könnten noch merklich sein. Was der nützlichen Wirbelei. Für die Böllerschläge doch nützlich sind. Daß es die Umgebung ...
Man kann den Hauch überhaupt nicht beschreiben, wie kurz so eine Galaxie, so ein Galaxien-Haufen mal wo an einer Stelle aushält. Das sind was so was von Nanosekunden, daß man wo sich befindet. Zigfach die Null hinterm Komma. Da was diesen Haltepunkt abzubilden. Und in der Leuchtspur fährt man dauernd wo rein, in "Asche", "Stäube". In was, das mal ein "Geisterteilchen" war, und nun ... Endgültig zum Stillstehen wurd es gebracht. Fürs letzte hat es sich manifestiert, dem örtlichen Galaxientempo angepaßt. Oder zu einer unsichtbaren Waberwolke außerhalb versammelt. Der Überrest, die Leiche, die die Nacheinanderfahrenden ohne Unterlaß eifrig mitnehmen, aufsammeln. Deshalb ist man so angeschärft hintereinander her: Es fehlt einem nichts auf der "Fahrstrecke". Man kann es auf ihr geradezu zu einem Zauber bringen. Wie aus dem Nichts erschafft man für sich was. Wobei einem das hohe Fahrtempo aushilft, daß der "Käscher", der man selber ist, voll bleibt. Drinnen wird eingefangen, von außerhalb was mitgenommen, auf der Reise unterwegs.
Man ist so viele. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht wahrzunehmen. Nicht weil man freundlich zueinander wäre, sondern weil es die vielen einfach braucht. Eine reine Zweckehe. Viele äußere Hüllen, durch die DAS hindurchmachen muß. Etwa eine Galaxienhaufen-Außenhülle. Die verschiedenen Blasen-Hüllen der Galaxien, die Gravitationsausdehnung Schwarzer Löcher, daraus geboren. Man fängt was im Innern ein, man nimmt des weiteren was auf seiner Fahrt mit.
Das "Geisterteilchen" weiß manchmal noch gar nicht, daß es bereits anwesend ist, präsent. Bis es den "Kältehauch" von einem doch unvermittelt gewahrt. Darüber informieren einen die Wissenschaftler, die davon betont sprechen, was "zöge sich in einem Momentchen von hier zurück". Irritiert, daß es sich präsentiert. Wie was der Schreck, mit dem es dem hiesigen Platz hier unvermittelt gewahr wird.
Vielleicht, weil da ein "Schmerz" gemerkt wird. Denn, es wird von dem hier ent-, angezündet. Es brennt. Lodernd fährt und rast es in einem fort in einem. Das "Feuer", das das hier für ES ist, brennt und brennt. Unaufhörlich ist es wie eine Fackel am Brennen. Vielleicht in einer der nächsten Galaxien, daß das erst aufhört. Mannigfaltige Durchläufe könnten vonnöten sein, bis es endgültig angekommen ist. Flüchtig möchte es sein, während es kein bißchen ein Entkommen mehr gibt. So am Lodern. Seine Schmauchspur dalassend. Asche. Stäubchen. Bis es wo endgültig nicht mehr weiterkommt. Zum Stillstand kommt. Angehalten, daß es bis zum Letzten niedergebrannt ist. Restlos den gesamten Körper hat es gelassen. Der Ascherest der "Leiche", der ... Eben innerhalb einer Galaxie. Oder im Zwischenraum der Galaxien wird es versammel-, einsammelbares Waberzeug.
In diese Waberwolken, die anteilig der Leuchtphotonstraßen der Galaxien sind, "knallt" man rein als Galaxie, nimmt mit sich mit. Unablässig geschieht das. In einer Tour. Das ist SIE denn, die "Tour".
Während die Galaxien das, was sie in sich reinholen, vielleicht für sich ein bißchen zu dosieren haben. Dafür ist die Verdichtung, Komprimation auch gut, das Aufbereiten, Aufkochen des Zeugs, das "Eindicken" des "Safts". Zuviel, das darf vielleicht nicht an Staubwolke in einer Galaxie sein. Eine Galaxie hat sich "sauber" zu halten. Rein, durchscheinend. Innerhalb der Milchstraße ist die Weitsicht auch eins A. Oder?
Aus diesem Grund hat ja auch jeder hinterher Reinrasende wo was davon, daß ein wenig Abstand gehalten wird. Daß es die Zwischenräume gibt. Auch, weil man sich nur Teilchen nehmen kann. Sich anteilig machen, "einverleiben". Nicht wegen der Freundlichkeit untereinander. Oder so. Schließlich hat man so seine Sorgen. Wegen eines wunden Punkts. Der bei jeder Galaxie mitinbegriffen ist.
Von Siegfried, dem "Nibelungen"-Helden, der in Drachenblut badete, konnte Hagen, der Feind Siegfrieds, durch Zufall erfahren, daß es bei Siegfried doch eine wunde Stelle gab. Dorthinein traf ihn der Speer Hagens. Oder man nehme die griechischen Sagen: Achilles. Achilles und seine Ferse. Dort konnte man Achilles verletzen.
Was verletzt nun Galaxien? Ihre Ansammlungen? Was könnte zu einem Untergang einer Galaxie denn noch führen? Weswegen ist man spitz darauf, ständig auf der "Straßenstrecke" zu bleiben? Weshalb möchte man lieber nicht von ihr abkommen? Was für Hilfsmittel hätte eine "Polizei", ein "Antikörper" gegen die verbrecherischen, mörderischen Galaxien, deren Geschäft der Tod doch ist, das Umbringen? Das Zeug der Galaxien ist aus dem Sterben von vielem geboren. Vielleicht wird wo auch der Versuch unternommen, der Galaxien, die sich mit ihrem angemachten Licht in einen reinbrennen, die eine Leuchtspur ziehen, denen mal "Herr zu werden" ...
Mit was könnte man es versuchen?
Womöglich mit der Erstickung, der Erstickung der "Sonnenschweren"-Glut. Durch ein Vielzuviel.
Daß die Gegenseite sich dieses Hilfsmittels sogar bedient. Etwas, das sich auf den Effekt der unaufhörlichen Anziehung der Galaxien bezieht. Vielleicht ist jede einzelne Galaxie zur Sekunde auch davor auf der einen ungeheuer rasenden Flucht, nicht überwältigt und von den Unmengen eines Vielzuviel erstickt zu werden.
Dieses, nicht doch mal ein Vielzuviel abzukriegen, das könnte es hier sein. Das, was die Galaxienflut in Grenzen hält. An den Rand gedrückt, sieht man sie derweil.
Das ist der Grund, daß die Galaxien zusammenbleiben. Nur vereint und bei höchstmöglichen Geschwindigkeitsaufkommmen, das man weiter zu erhöhen sucht, daß man davonkommt, sauber bleibt.
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