Art "Aragonitsinter"?
Der Asteroid/Meteorit "Oumuamua", zu deutsch: "Kundschafter", der wirkte echt seltsam. Wie so ein zusammengepapptes Brötchen. Als hätte das Ding mal aus zwei Hälften bestanden, die man zusammennavigierte. Und später, daß sogar die Ränder noch irgendwie "beschmiert" wurden. So seitlich. Wohl eine Vorsichtsmaßnahme, daß die "Semmel" auch ja zusammenhält. Vielleicht, daß beim allerersten Ausflug nichts Unvorgesehenes geschieht.
Scheint einiges auszuhalten, abzukönnen, der Asteroid/Meteorit "Oumumua".
Er war auf einer von den Wissenschaftlern nachgerechneten Flugbahn nahe der Sonne. Ist da in ausreichender Nähe von der Sonnengravitation "abgeprallt", hat sich an ihr neuen Schwung geholt, um doch einigermaßen langsam, eingebremst Richtung Erdkugel abzubiegen.
Dort, erdnah genug, hat sich "Oumuamua" auch der Radarsuche und manchem Teleskopauge gezeigt. Einiges an Gerätschaft, das "Oumuamua" von der Erdoberfläche aus wahrnahm, obwohl "Oumuamua", überlegt man sich da Sachverhalte, irre klein war. So circa vierhundert Meter und achtzig Meter Breite - war "Oumuamua" nicht viel größer wie das größte Container-Frachtschiff auf den irdischen Weltmeeren.
Um diese Dimensionen zu verdeutlichen. Auf der Erde wäre "Oumuamua" ein echt massives Ding, eine Stadionrunde, während "Oumuamua" im Weltraum draußen nichts als ein besseres "Staubkorn" war.
Eins, das man ehedem vielleicht locker übersehen hätte. Hätte man seine "Fernsichtaugen", "Linsen" nicht geschärft. Den Asteroiden-, Meteoritenbeobachter spielt man aus dem einen Grund, weil man jemand ist, der den Einschlag so eines Teils auf der Erde fürchtet.
Und, vor "Oumuamua", dem Asteroiden/Meteoriten, vor dem hätte man sich tatsächlich auch fürchten dürfen. Schon alleine von seiner Form her. Eine Pfeilform. Wäre "Oumuamua" damit in die Erdatmosphäre eingedrungen, hätte es für "Oumuamua" einein passenden Durchschlagwinkel rein in die Atmosphäre gegeben, wer weiß, zu was "Oumuamua" in der Lage gewesen wäre. Hätte er in Echt eindringen wollen. Auf Erden hätte es dann wahrscheinlich einiges gegeben. Das man sonst nur aus Katastrophenfilmen kennt. Oder von den Berichten her, die mit dem Verschwinden der Dinosaurier zusammenhängen.
Bloß, die Erde, die war am Ende nicht die Bestimmung "Oumuamuas". Auch nicht, obwohl der Asteroid/Meteorit nur so dahintuckerte. Langsam war, wie am Erdball unten der Traktor eines Bauern auf der Straße, der vor einem voranfährt. Derweil "Oumuamua", der wäre trotzdem davongezischt. "Oumuamua" war hochgeschwind genug, daß keine irdische Rakete ihn verfolgen hätte können. Die Verfolgung wäre jeder von Menschen geschaffenen Rakete unmöglich gewesen.
Nur, wenn "Oumuamua" eine Umlaufbahn um die Erde genommen hätte, hätte man vielleicht was zu ihm hinschicken können. Da was höchstpersönlich an "Oumuamua" nachzugucken.
Selbst wenn man gewollt hätte, da wär man zu nichts fähig gewesen. Zu nichts anderem war man von dem her in der Lage, als "Oumuamua" bei ALLEM zuzuschauen. Ihn zu beobachten. Auch das hatte man in der Wahrnehmung, wie "Oumuamua" dann irgendwann nach einem Weilchen in Erdnähe die Biege machte. Als pralle er ferner von der Erdgravitation ab. Was durchaus im Bereich des möglichen ist, daß "Oumuamua" die irdische Gravitation mit benutzte, um fortzuschwingen, abzubiegen. Eine beiläufige Flugbahn fort von "Terra" zu nehmen. Aufzuatmen ward.
Also - "Oumuamua" wurde auf vielfache Weise abfotografiert und vermessen. Fürs Abwinken in der Weltöffentlichkeit.
"Oumuamua" hatte nichtsdestotrotz ein merkwürdiges, unheimliches äußeres Aussehen. Bei einer Oberflächenbeschaffenheit, die obskur, seltsam wirken hätte können, auf jedem, der die Lust haben hätte können, so Gefühle, Gedankengänge an sich heranzulassen. Diese Oberfläche "Oumuamuas, allzu lange darf man sie sich echt nicht ansehen, um nicht Symbole und Andeutungen von Röhrenartigkeit und Kuppelartigem in die Wahrnehmung zu kriegen. Etwas, das sich irgendwie wie selbstverständlich einschleicht. Zudem: Eben jene befremdliche Atmosphäre, die man bei der Betrachtung des "Oumuamua"-Bildes empfinden kann. Als ob ... Als ob man hinmüßte, Genaures nachzuschauen. Wenn die Durchleuchtung einigermaßen unbefriedigend bleibt.
Das Hellglänzende, Cremeartige, dort an"Oumuamua", der eine Ober- und Unterseite hat, das hatte etwas Nachdenkenwertes an sich. Was könnte das sein? Was für ein Gestein, Mineral? Eins, das man selber auch auftragen könnte? Wüßte man um die "Glasur" Bescheid? "Pulvriges", das gleichmäßig verteilt auf die Steinoberfläche "draufzustreuen" war? Oder hat man etwas warmgemacht und drauffließen lassen? Um es nach dem Verlaufen aushärten zu lassen? Um es dann in einer "Backofenatmosphäre" wie "Pizzakäse" ...? Alles, damit es für alle Zeit die eine ausgehärtete Formgebung beibehält? Einiges, daß das oben auf "Oumumua" abzukönnen scheint.
Auf dem Erdplaneten unten, schwer zu sagen, was für ein zu pulverisiertes Kristall es zu so einer Charakteristik wie diese "Glasur"-Fläche bringen könnte. Aragonitsinter sieht ein bißchen ähnlich aus, von der milchcremigen Farbgebung her. Daß dieses Zeug mit Aragonit zusammenhängen könnte. Oben auf der Bodenfläche wie draufgestrichen. An den Seiten sieht es mal direkt wie mit einem Spachtel glatt zurechtgestrichen aus. Als hätte da wer geglättet, Glätte im Sinn gehabt. So dort, wo die beiden "Brötchenhälften" zusammenpappen. Daß man den Gedanken kriegen könnte, irgendwann im Laufe der gesamten Prozesse mußte man sich mal absichern, bei der Möglichkeit, daß ein zusammengefügtes Ding entzwei gehen könnte.
Auf Erden wird von den Schulkindern fürs Emaillieren Zeug in Pulverform draufgeschüttet. Es könnt aber auch in einer weicheren Form dickflüssig aufgetragen worden sein. Um dann, vielleicht zu einer ersten Reise in Sonnennähe geschickt zu werden. Wo der Spaß mit jeder weiteren Annäherung massiver aushärtet.
Wobei die Struktur nach dem "Ausbacken" weitestgehend unveränderlich bleibt? "Unendliche" Haltbarkeit hat? Oder doch nicht? Darüber kann einem ja nichts eindeutig berichtet werden.. Weil kein Mensch weltweit weiß, wie nahe "Oumuamua" der Sonne wirklich kam. "Oumuamua" könnt schlußendlich in letzter Sekunde rechtzeitig abgebogen haben, ehe da die Sonne bessere Arbeit leisten hätte können..
Womöglich kennt man die eine Substanz auf der Erde nicht. Obwohl auf Erden schon noch das eine oder andere Material drinnen ist. Manches am Globus bleibt unbeachtet, weil es davon keine größeren Vorkommen gibt. Daß man nicht allzu viel mit den Fundstücken anfangen kann, entdeckt man keine besseren, ausgedehnteren "Adern". Daß es nicht drinnen ist, etwas in einem großen Maßstab in Minen abzubauen oder sonstwie auszusieben. Auf Erden muß sich Aufwand schon lohnen. Oder - das Ganze an "Oumuamua", das ist ohnehin eine Laborentdeckung. Wurd in der Folgezeit im Labor hergestellt. Dann hat der Mensch dieses Verlaufbare, Aushärtbare vielleicht nur noch nicht in seinen Laboren gefunden. Durchaus eine Möglichkeit. Daß das oben auf "Oumuamua" eine Kunstsubstanz ist, die kein häufigeres natürliches Vorkommen hat. Irgendein Ergebnis von Laborexperimenten.
Tatsache, von mir läßt es sich nicht so eindeutig sagen, in welche Sonnennähe "Oumuamua" geraten dürfte, ehe ... Jedenfalls hat es auf einer Seite "Oumuamuas" hübsch herausgedampft. Als müßte da was entweichen, was durchaus mit dem der Sonnenreise verbunden werden könnte. Hätte was untendrunter unmerklich krude Ausgänge, Löchrigkeit, Durchlässigkeit nötig, die Gelegenheit, daß es rausdampfen kann. Damit es keine anderen Wege nimmt.
Mein ja nur, bei dieser Oberflächenstruktur "Oumuamuas". Allzu lange darf man drauf keine Blicke riskieren. Viel zu vieles, das man sich beim Betrachten plötzlich einbilden möchte. Sogar sonst was könnt man sehen. Bebilderung. Eine Art Bilderschrift. Zu lesen möchte man anfangen. Ohne da was lesen zu können. Weil man die Schrift nicht kennt. Außerdem, so Röhrenenden, Halbkugelartiges, das einem an "Oumuamua" zusätzlich auffällig wird. Bei der Überlegung, daß es dafür einen Grund geben muß, daß Sternengucker, Teleskopmitarbeiter auf der Erde, welche, die auch die Möglichkeit haben, sich Kleinigkeiten im Äther draußen ganz anders begucken zu können, herumzuspinnen anfingen. Angesichts von "Oumuamua", dem "Kundschafter". Selbst von einem "Raumschiff" schrieen sie rum. Und das auch noch länger anhaltend. In ihrer Welt. In der Spinnereien alles andere als von Vorteil sind. Seine Ruhe haben, das möchte man schlußendlich vor allen Dingen, Beschwerdefreiheit im Beruf. Daß bei der Arbeit Kühle, Abstraktheit bewahrt wird. Daß man an einem "Urknall" festhält und all das.
So vieles will man sich bei seiner Wissenschaftlertätigkeit mancherorts bewahren.