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Blog von TeddeMehr

Das Ferne ist zum Glück nicht nah

12. Januar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Zu sehen war auf dem "Godzilla-Galaxien"-Foto eine seitlich gelegte, nicht aufgerichtet links-, rechtsdrehend voranfahrende Spiralengalaxie, in deren Zentrum es grell blitzt. Als würden da frisch aufschlagende, eintreffende Kleinigkeiten wie nebenher kurz mal vollkommen lässig vom Schwarzen Loch da aus dem Stand aufbereitet.

Ansonsten wirklich nicht viel Absonderliches, außer dem weiteren, was man textlich nicht erwähnte, weil da Zeilen sich ausschließlich auf die Größe der "Godzilla-Galaxie" bezogen.

"Godzilla"! Echt wahr, auf das "Godzilla" muß man erst verfallen. Warum nicht "King Kong"?

Fast könnt man meinen, da wäre ein Text geschwind umformuliert worden, irgendwie abwinkend, schulterzuckend. Ist nicht alles egal auf der Welt? Vollkommen piepeegal?

Auf etwas Bemerkbares, Bemerkenswertes, das einem bei dem Bildcharakter spontan deutlich werden könnte, wird dann zeilentechnisch nicht hingewiesen: auf den "Formationsflug" der Galaxien. Die erkennbare exakte Staffelung der hintereinanderher rasenden Galaxienkörper. Die gut dafür sein könnte, da diesen Umgebungsausschnitt der Galaxien-Straßenstrecke massiv abzudecken.

Das heißt man hält einen regelrecht genauen Abstand zueinander ein, grast mit dem Verhalten die galaktischen Zwischenräume deutlich ab. Nach dem Motto: "Das, was der Vordermann nicht schafft, das nehm ich dann teilweise mit".

Muß man sich bei dem intergalaktischen Standbild deutlich vor Augen halten, mit welcher Geschwindigkeit die Galaxien vorankarren. Mindestens rasant genug, wie ein "Geisterteilchen"-Einfänger zu wirken. Da was in den "Käscher" zu kriegen. Wie was die Röhren in der Schweiz und den USA "Quarks" einfangen. Nur, daß das insgesamt das "Geschäftsmodell" der Galaxien ist.

Eine unvorstellbare Raserei ist das doch bei den Galaxien, daß diese eine enorme Flüchtigkeit an einem Örtchen haben. Nur am Foto, da "stehen" sie für einen wie auf einem "Klassenfoto" rum. Einwandfrei positioniert.

Und dann dieses zweite Nervige einer voll belanglosen "Nasa"-Meldung. Die mit dem "Praktikanten", der, kaum wo vor Ort, dort am Mitarbeiten, schon seinen ersten Planeten in der "habitualen" Sphäre entdeckt hat. "Habitual", als so der Bereich, wo sich etwa im hiesigen Sonnensystem Mars, Erde und Mond herumtreiben. Jene Zone meint das, die mit Lebensentwicklung in Zusammenhang gebracht wird.

Hübsche Geschichte, für den interesselosen, gedankenbefreiten Boulevard.

Trotzdem geht da einem bald alles aus der Gegend nahezu auf den Keks. Wenn man sich eins überlegt: dauernd sind das nichts als "Freak"-Planeten, bei Sonnen, die ebenfalls kaum Relevanz haben. Hier, in dem besagten Erwähnten, ist es abermals so ein "Roter Riese".

Alle möglichen Planetenneuentdeckungen heutzutage, die wirklich nur kurz in den Ruch kommen, was mit einem Stern wie der Sonne und einem Planeten wie der "Erde" zu tun zu haben. Daß sich das, was auf Erden mit den irdischen Lebewesen unterwegs ist, für jene dortige Örtlichkeit im nächsten Nachsatz schon verkompliziert.

Daß man sagen kann, irgendwie behält sich alles dieses Stolzes. Diese Exklusivität. Mit dem der "blaue Planet" unablässig gepriesen wird. Beinahe könnte man festhalten: Alles wie eh und je, als sich die Sonne noch um die Erde drehte.

Und dann, das muß man sich auch noch vorstellen, alles ohne Unterlaß so gemütlich weit weg vom Sonnensystem des gewissen Erdplaneten. Das in etwas unmittelbarerer Nähe, bis hin zu fünfzig Lichtjahren Entfernung, nahezu unerwähnt bleibt das. Als wäre nicht DAS das eigentlich Interessante. Und als gäbe es nicht doch noch verschiedene interessante, nachdenkenswerte Sterne in einem Zehn-bis-fünfundzwanzig-Lichtjahreradius. Bloß, mit dem Neuen aus der Region wird man nach Möglichkeit in Ruhe gelassen. Lieber ist alles Hunderte, Tausende Lichtjahre weit weg. Wenn nicht ohnehin im sonstwo.

Sollt man sich mal darüber Gedanken machen: Bei zehn bis dreißig Lichtjahren Entfernung ist das keine Ruhe-Zone. Nichts so das Gemütliche, Bequeme für das Wohnzimmersofa. Bei zehn, dreißig, fünfzig Lichtjahren Ferne könnt einem im Sternenguckerberuf gut mal ein Horrorgefühl überkommen. Hat man womöglich manchen Hauch abzuschütteln. Dafür ist man jedoch "Profi".

Der Asteroid "Oumuamua" beispielsweise, der wurde im Beilauf mitunter mit einer Geschwindigkeit von einem Drittel des Lichts beschrieben. Keine Zahl, in Worten.

He, ein Drittel des Lichts!

Ein Drittel Lichtgeschwindigkeit! Das ist doch irre!

Ein Drittel Lichtgeschwindigkeit - von der muß man sich einer gut mal einen Begriff machen.

Mit einem Drittel des Lichts wäre beispielsweise so jene eine Menschenrasse am Planeten "Terra" unten sternenflugtauglich. Bei einem Drittel des Lichts würden da Äuglein wie noch was zu blitzen anfangen. Mit einem Drittel des Lichts könnte man in den nächsten dreißig, vierzig Jahren im System "Tau Ceti" eintreffen. Nicht erst in ein paar Generationen. Samt seiner geistig gestörten Beflaggung wär man dort. Einer, der heutzutage abflöge, nach "Tau Ceti", der könnte glattweg die Ankunft im System "Tau Ceti" noch persönlich erleben. Dort sich höchstselbst noch um was kümmern, besorgen. Bei zwei "Supererden" und so weiteren Planeten, auf die herabzugucken wäre. All das, über das man aus dem Planetenystem "Tau Ceti" längst Bescheid weiß. Ohne die breite Öffentlichkeit zu viel damit zu belästigen. Mehr als unbedingt notwendig ist das nicht.

Und, wenn dir wer da was mit einem Drittel der Lichtgeschwindigkeit beschrieben wird. Dann was daherkommt, ein Dingelchen wie da der Asteroid "Oumuamua" - dieser "Botschafter", "Abgesandte", "Kundschafter" - wie der sein Ankommen hatte. Dann läßt vielleicht was nichts zu wünschen übrig. Beim Die-Hose-Voll. Da könnte einem glattweg wer oder was von wo angereist sein. Nicht in einer doofen "Rakete", daß jeder Trottel was sofort erkennt ... Auch noch aus der Sonne kommend ... Fürs Blenden. Daß man die Ankunft übersehen könnte, hätte man den Blick wegen Meteoriten, Asteroiden, die auf der Erdkugel unten einschlagen könnten, nicht geschärft.

Aus einer Entfernung von zehn bis dreißig Lichtjahren ist dergleichen mit einem Drittel Lichtgeschwindigkeit drinnen. Vielleicht nicht, um die großartige Erde zu bestaunen, sondern nach dem System "Alpha Centauri" zu gucken, wo ... Dort, daß echt was Besonderes losgeht, bei "Alpha Centauri". Daß man den Wunsch kriegen könnte, bei "Alpha Centauri" das Szenenbild selber nachschauen zu kommen ...

Alles mögliche demnach, was einem bei seinem Mehr-Stunden-Arbeitsberuf am Telekop die Muffe zum Sausen bringen könnte.

Das wird mit Sicherheit nicht so geduldet, durchgehen gelassen, daß die medial zu sehr saust.

Da muß einer fast was begreifen, nicht?

Größte Ruhe herrscht am Erdplaneten unten. Aus der "Science fiction" ist der Dampf weitestgehend draußen. Eine ziemliche Folge des "Urknalls", der eine "punk"-Machart hat. Vor dem "punk", daß es schon mal "Urknall" war. Daß am Schluß vieles auch anders wurde. Beim "punk" gilt das lediglich für die Tonträgerwelt. Während das eine anderweitige Beruhigung mancherlei Szenerien auf Erden unterbrachte, das damals, als es auf Erden in einer Sekunde "Urknall" wurde.

Bereits vor Jahrzehnten wurde einem jedem auf Erden aus dem Wissenschaftshof heraus der "Urknall" besorgt.

"Abgefuckt" könnt man die "Science fiction" heute im weitesten Sinne nennen. Da gähnt sich Volk nur noch gelangweilt eins. Wie auch ansonsten alles eine "beruhigte Zone" ist, auch mal die zwischen Religon und Wissenschaft. Alles bieder, brav, spießbürgerlich. Seit es "Urknall" werden durfte, ist alles da Friede, Freude, Eierkuchen.

 

 

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