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Blog von TeddeMehr

Schlechte Karten bei langsamem Tempo

28. Januar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Man kann, so zeitweilig in einer Galaxie mitreisend, wohl schlecht sagen, wo man eigentlich auf der Reise ist.

Die Nachtschwärze, das Glitzer-Disko der Sterne und Anbei-Galaxien, das erzählt einem nichts, wie rasend man am Fahren ist. Dieses irrste Tempo, das muß einem erst plausibel gemacht werden.

Daß wohl eins festzuhalten ist: bremsen, das will keine Galaxie; Nicht das bißchen das: sich einbremsen lassen.

All das kann man sich scheinbar auch gar nicht gestatten.

Bremst eine Galaxie, dann ist sie hinüber. Bald ausgelöscht. Von der Wucht der Umgebung wird jede Galaxie rundweg erschlagen. Aus der Anbeilandschaft, aus der sofort alles über SIE drüber käme. Das Nochvielmehr, es würde alles vor Ort, beschaut man sich als Erdenbewohner in diesem Stasisfeld der Milchstraße, grundlegend erledigen, erschlagen.

Vielmehr sollte man sich fragen, welche Geschwindigkeit zumindest sein muß, damit einem nichts passiert. Schließlich ist erkennbar, wird einem ja auch von Wissenschaftsseite mitgeteilt, daß die Galaxien noch mal mehr auf das Gaspedal drücken, um beim Tempoaufkommen zuzulegen. Noch mal flüchtiger hinter dem Komma würd man gerne werden. Nur in Hochgeschwindigkeit kann man also bleiben, was man ist.

Das sollte man sich beruhigt mal mit überlegen, mit in die Rechnung miteinbeziehen. DAS, daß, wenn es wo an einem Örtchen eine Art urgewalttätigen Knall, Böllerschlag gegeben hat ... Daß das heißen müßte ... Daß da was sich darin ausprobierte, Galaxien die Vorfahrt zu nehmen. Verstellt wurde eine Strecke.

Am Schluß könnt sich jedes Galaxien-Schwarzes Loch, das da wo hineinsteuern mußte, um dort abgebremst zu werden, wie so ein Selbstmordattentäter auf Erden verhalten. Wie irgend jemand, ausgerüstet mit einem Sprengstoffgürtel.

Als wäre es so was, haben höchstwahrscheinlich diese und jene Galaxien dergleichen unternommen: sich im allerletzten Momentchen hochgehen lassen. Sich selbst hat man gesprengt, zur Explosion gebracht. Damit für einen letzten großen Abschiedsgruß gesorgt.

Ein Kracher sollte da zu erwarten sein, geschieht bei den Galaxien etwas, der sich nach Möglichkeit gewaschen hat.

Wirklich, bei diesen zahllosen Sonnenschweren - da läßt sich einiger Wille zur größtmöglichen Zerstörung in jede Rechnung miteinbeziehen. So etwas darf man bei den Galaxien beruhigt wie selbstverständlich mit in Betracht ziehen. So wie sie so neben- und hintereinander her am Fahren sind, auf der Dauerreise. Da hat alleine schon die Rennstreckenfahrweise Sachverhalte mit inbegriffen.

All das, zu was ein Schwarzes Loch bei seinen zigfach Sonnenschweren fähig sein kann, das bringt es schlußendlich unter. Alles, damit eine Gegenseite, ein Widersacher so viel Beschädigung wie möglich mit ins Kalkül miteinberechnen sollte.

Manches, das man als Einzelgalaxie ganz beiläufig in sich birgt. Und wenn ein paar mehr Galaxien wo ein- oder durchschlagen wollen, müssen, hat das Gesamte gewiß noch mal größere, verheerendere Ausmaße. Nahezu Urknall-Mäßigkeit.

Muß man bloß gucken, wie viele Galaxien da auf einer Galaxien-Straße hintereinander herkommen. Eine Strecke ist das, kaum zu formulieren. Auf so einer Fahrbahn möchte man Hindernisse, stellen sie sich einem entgegen, bauen sie sich auf - in einem Momentchen durchschlagen. Hindurchgehen. Oder ... Oder es droht ganz was Schlimmes.

Ohne Rücksicht auf Verluste, so sieht's aus, wird hier vorgegangen.

Um so mehr Sonnenschweren sich wo anhäufen, um so größer wird dieses eine Problem. Wird das dann zuviel wo, wird die Geschichte in einem Ausmaß potenziert, geschieht Ungeheuerliches. Das Bedenkliche des Bedenkenswerten. Dann kommt es eben knallermäßig zu einem besonderen Knaller-Momentum. Etwas total Unkontrolliertes, das sich abspielt. Daß man Attacken auf die Fahrstrecken der Galaxien mit Sicherheit dosiert. Daß man, statt ein Problem ein für allemal zu erledigen, lieber Geduld an den Tag legt.

Da hat man am Ende nicht so viel davon, zeigt man sich ungeduldig. Könnt man meinen, daß ein Gegenspieler, Widerstreiter nicht zuviel davon braucht. Das heißt, man hat selbst im Universum seine Angriffe zu dosieren. Es haut nicht alles auf einmal hin, man darf keine Ungeduld zeigen. So aus der Perspektive der einen Dunkel-Materie, in der zigfach Galaxienstreckenführungen sich ausgebreitet haben. Dort, wo man drinnen fährt, innerhalb der Dunkel-Materie, deren Krankheitsbild man sein könnte. Ein arger Seuchenbefall. Gegen dessen Ausbreitung wohl etwas getan, unternommen wird.

Da kommt es gewiß mit darauf an, was man an weiterer Beschädigung überblicken möchte. Scheint so, daß man so als Galaxienstämmiger so bei einer Einteilung in Gut und Böse nicht so besonders gut davonkommt. Nimmt man beispielsweise nur das zur Kenntnis, daß man sich innerhalb einer Galaxie auf einem Komprimationsplaneten mit jeder Menge Atmosphärenbildung und mit einem heißem Kern befindet.

Sicherlich ein äußerst dienlicher, nützlicher Planet, was das Geschäftsmodell der Milchstraße anbetrifft. In der es gang und gäbe ist, daß innerhalb des Stasis-Feldes Dinge - so Winzigkeiten - von einem Zustand in einen anderen gebracht werden. Totes, das drinnen und draußen von der Milchstraße liegenbleibt. Das EINE, das im Innern aufbereitet wird, ein klein wenig umgemodelt. Für eine weitere Ausbildung bei diesen Sonne, Mond und Sternen. Sonne, Mond und  Sterne, die der Galaxie alles mögliche sind. Auch ein labyrinthischer Irrgarten, der von der Mitte ablenkt, Bewaffnung und Abwehrschild in einem.

 

 

 

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