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Blog von TeddeMehr

Als was erst mal noch nur am Anrollen war ...

9. Februar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Puh und Kernwort ...

Sabine, die fragt an.

Geradezu sekündlich treffen die Anfragen Sabines ein. Jene Sabine, die was ändern will. Großen Willen zur Veränderung, den birgt Sabine in sich. Viel Wandel für die Zukunft, Sabine scheint ihn in der Hinterhand haben. Die Verwandlung der Welt für manchen.

In jeden erdenklichen Zustand könnte man angesichts von Sabine geraten. Richtig, aus dem einen Zustand in einen anderen. Ganz grundsätzlich.

Sabine meint das: ob morgen, übermorgen alles noch so sein wird, wie jetzt zur Sekunde? Sabine, Sabine, eine im Gewand einer peitschenschwingenden Domina. Schwer zweifelt Sabine das an, das mit dem gewöhnlichen Lauf der Dinge. Bei einem. Ist Sabine denn wieder weggegangen, könnten da Unterschiede erkennbar sein.

Fast möcht man die Flucht ergreifen, vor Sabine. Schnell noch hastig mit sich wo hinmachen. Vor allem eins: nur noch weg. Hinfort, fort von einem Ort, einen, auf den Sabine Zugriff hat.

Alles Erdenkliche, ganz Grundsätzliches, das deutet Sabine an. So elementare Fragen, die Sabine stellt, mit denen man sich so im Leben nicht gerne befragen lassen will. Wenn möglich. Auf diese Ausfragerei Sabines könnt man gut verzichten, sich alles durch Sabine ersparen. Was immer Sabine wissen möchte, das könnt sie woanders fragen.

Du könntest morgen oder für länger nicht mehr hier sein, das läßt Sabine nebenher anklingen. Sogar das eine Moment, den für immer, auf den nimmt Sabine Bezug.

Bloß, bei allem, was Sabine längst sekündlich anklingen läßt, erst mal ist alles weiter dasselbe. Wie eh und je seit einem geraumen Weilchen. Daß es von einem fast scheint, man hätt nie was anderes getrieben.

Derweil: Sabine hat noch ein kleines Stückchen. Weiterhin muß Sabine an diesem Sonntag noch rankommen. An einen. Hat eine gewisse Strecke zu nehmen.

Deshalb ...

Deshalb geht es weiter im Programm. Das Handelsübliche hier am Platz. Eben die Tonart, die .. Mit der hier die Kleinigkeiten besprochen werden. Etwa DAS. Genau das, das hier: Ich hätt damals vor Jahrzehnten, Umgebung zweiter Weltkrieg und Folgen, locker alles beim alten belassen können. Was hatte denn irgendein Wissenschaftsmensch da davon? Statt bei seiner ergebnisoffenen Forschungstätigkeit zu verweilen, was anzunehmen ... Das mit Wissen und Endresultaten im Bunde ist. Damit sich zu versorgen. Sich auch höchstselbst mit dem eins zu besorgen.

Hätt ich mir dergleichen abholen wollen? Mich dazu veranlassen lassen, mich auf was wie den Urknall da zu versteifen? Oder ... Oder ich back ganz kleine Brötchen, das ist beim Urknall auch eine Bedrohungslage.

Den Urknall hat man ausgegeben, den umfänglich angesagt. Bis hin zu letzten Seite eines Wissenschaftslexikons, an die Universitäten ist man damit gegangen, weltweit.

Ich hätt wohl dahingehend gut alles beim alten belassen können, alles bei der Ergebnisoffenheit. Aber, die Tänze der Gottsucher, das mit diesen Gewißheiten in deren Augen, die scheinen ein bißchen zuviel gewesen zu sein. Da war damals was zu massiv. Im Angesicht von Kirchstaatsabgesandten, mit denen man befreundet redete. Man freut sich schließlich die zu sehen. Die einen, die so erfreut über einen waren, bei dem, was man im Angebot hatte, daß SIE sogar herabstiegen, zu einem herunter, persönlich noch am Konventsort aufschlugen. Weil da Wissenschaftsmenschen wähnten, sie hätten gewaltig was Erkenntnis. In einem Ausmaß, daß sie auch noch Wissen ansagen könnten. Dinge unterm Strich. Also, daß sich bei den Wissenschaften was entschieden hätte und so. Wegen den Fahrweisen der Galaxien, die alle in eine Richtung fahren. Wie von wo weg- und auseinandergeschossen könnt's einem vorkommen.

Die der Religion, die hatten da zu jener Epoche schon wieder bessere Tage zurück. Ihre Kirchen waren ziemlich voll. Zu Gebet drängte es viele. Und nun, als wer von der Wissenschaftlerseite half man aus, daß alles noch mal ein bißchen besser würde. Indem man, statt es lieber bei der altbewährten Ergebnisoffenheit zu belassen, erklärte, es wär echt der große Knall. Im Wissenslexikon beim Wissen, nicht beim Glauben. Beim rein Spekulativen.

Sicher wäre man, der große Knall würde alles klären. Endlich wüßte man was, es hätte mal urgeknallt, Da kommt alles her, vom großen Knall. Alle Materie, aus der man selber als Mensch zusammengesetzt ist. Die Weltenentstehungsstrecke, ganz wie altbewährt: alles bei einem Anfang - dem großen Knall. Einem länger währenden Zwischenstück von allem: dort, wo man sich befindet, zeitweilig in der Landschaft rumlebt. Und einem Ende, das man gewiß genauso prognostizieren konnte, wie die Gegenseite, die Kleriker, Theologen, so die Ankunft eines Exklusivgottes. Jenes einen Weltenschöpfers. Ein Ende aller Tage ... Ein Jüngster Tag. Vielleicht könnt man an das Ende der Welt auch irgendwann glattweg vermittels eines Teleskops gewahren, blicken. Schwer zu sagen, was es dort zu entdecken geben könnte, wo all die Dunkelheit dräut. Vielleicht, vielleicht beweist die Wissenschaft das EINE ja. Eben DAS.

Aber nun, heutzutage sehen sie noch viel tiefer rein. In die unendlichsten Weiten. Aus dem Blickwinkel des Urknalls heraus, daß sie am Rausgucken sind. Um nichts als uraltes Licht zum Vorschein zu bringen. Neu ein Blick, einer auf so Galaxien. Uralte Szene. Daß man als Wissenschaftsmensch, drauf am Urknall, bald ganz ungebärdig werden möchte. Ewig neu herausfilterbare Galaxien, dort, wo man früherdings Blickgrenze hatte, dachte, daß ...

Zigfach verschoben hat sich diese Blickgrenze bereits - und was wurd aufgefunden? Galaxien, die hat man zum Vorschein bringen müssen, ehe das doch noch jemand anders anstellt. Da unternahm man das Herausfiltern der Galaxien lieber selber, nicht, daß man ausgelacht würde, hätte man Meldungen herausposaunt ... Als wer braucht man nicht dazustehen, der was überall gemeldet hätte, sich dafür abfeiern ließ, auf die Schultern hauen, als ERSTER hätte er ... Um doch später bei seinen Ansagen böse widerlegt zu werden. Als jemand, der sich vielleicht selber besser umtun hätte können, da den minimalen Lichtfunken deutlicher werden zu lassen. Den zum Vorschein zu bringen. Wenn man schon die technischen Möglichkeiten hätte, hätte man das mal unternehmen sollen. Gegenzuprüfen. Statt mit was rüberzukommen, damit wichtig zu tun - das sich widerlegen ließ.

Dort, wo kein Ende ist, ist nun mal weiterhin kein Ende. Das entschiedene Häkchen dahinter, aufs neue dazu da, es wegzumachen. Zu entfernen. Weiter geht's bei den Galaxien, die die Schwärze des Weltraums in Parzellen aufteilen. Bei den massenweise Galaxien-Strecken, die dicht befahren wirken. Alle Galaxien eine Fahrrichtung. Als ob da gerade im Universumsmoment eher das Weilchen da am Teleskop wahrzunehmen wäre, wo die Reihen der Galaxien ziemlich dicht geschlossen sind. Viel Lücke scheint nirgends auf.

Ist auch totalegal. So geschwind wie die Galaxien voranschießen, wird bei ihnen wo eine Lücke gerissen, beeilen sie sich, diese wieder schließen. Am Kontakthalten zueinander haben sie ein Interesse. Daß es eine Streckenunterbrechung allerhöchstens bestenfalls kurzfristig gibt.

Sabine, sie kommt nun mit jeder Sekunde näher hier ran. Sabine wäre was, auf der Stelle die Flucht zu ergreifen. Statt blöde Worte, Zeilen hinzutippen. Alle möglichen bewußte Lebensmomente damit zu vertun.

Glücklich, wer sich in einen Flieger hocken kann, ohne Vertun abdüsen. Für ein paar Tage wohin, wo die Sonne scheint. Nicht willens, eine einzige von Sabines besonderen Fragen zu beantworten.

Sabine und ihre Grundsatzfeststellungen, nach dem Motto: Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage.

Der olle Shakespeare, was?

Selbst das ist was Grundsatzfrage, die Sabine boshaft mit sich bringt.

Ist hier Pause mal? Oder voll die Pause? Beziehungsweise alles nur noch eins: eine einzige große Pause?

 

 

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