Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Die "Wolke" übernimmt

24. Februar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Alles kann man ausdeuten, wie man Lust dazu hat.

Auch das: Übernimmt die Große Magellansche Wolke nun höchstselbst, weil der Andromeda Nebel bei seinen Unternehmungen, Bemühungen an der Milchstraße nicht so erfolgreich war? Möglicherweise war dem Andromeda Nebel die Milchstraße zu groß, zu stark. Irgend so was. Oder der Andromeda Nebel war in seinen Vorgehensweisen einfach zu ungeschickt, daß die Milchstraße den Andromeda Nebel abgeschüttelt hat.

Ist doch lustig. oder? Was beiläufig so an Ausgestaltung der intergalaktischen Umgebung der Milchstraße mitzukriegen war, steht der Andromeda Nebel ein klein wenig seitlich geraten rum, wie etwas, angenervt zur Seite, aus dem Weg geschubst.

Könnte durchaus die Möglichkeit sein. Fast, als hätte der Andromeda-Nebel als erster gedurft. Dann ist der Andromeda Nebel blöderweise nicht mit der Milchstraße zurechtgekommen. Daß nun Bosse, die Große Magellansche Wolke, sich gezwungen sieht, das Geschäft mit der Milchstraße selber zu übernehmen.

Dafür hatte der Andromeda Nebel besser nach der Seite auszuweichen, ehe Scheffe - die Große Magellansche Wolke - ihm, dem Nebel, noch nebenher selber ein paar mitgibt. Vielleicht für das Versagen an der Milchstraße.

Wie es so aus den Wissenschaftsnachrichtenzeilen aufklingt, wird sich die Große Magellansche Wolke die Milchstraße auch abholen. Indem zuerst die eine Kleine Magellansche Wolke - ein Dreschflegel der Großen Magellanschen Wolke - in die Milchstraße reinschlägt, Womit durch die Kleine Magellansche Wolke ziemlich was der Großen Magellanschen Wolke in der Milchstraße Halt findet, großflächig sich manche Gravitation der Milchstraße verbläst. Während dem gewaltigen Wolken-Teil späterhin der Gummizug, der mittels der Kleinen Magellanschen Wolke wirkt, aushilft, noch ein wenig hochgeschwinder an die Milchstraße heranzuschwappen. Schließlich zieht sich der Gummi in dem Moment zusammen, wenn die Kleine Magellansche Wolke die Milchstraße trifft, ihr einen Schlag verpaßt. Tief reinfahren in die Milchstraße wird die Kleine Magellansche Wolke, in der Milchstraße sich wie ein Teil mit Widerhaken festsetzen.

Muß man sich zu Bewußtsein bringen, wie gigantomanisch die Große Magellansche Wolke ist: Mehrfach geht der Umfang der Milchstraße in sie rein. Drüberstülpen wird sich die Große Magellansche Wolke, ist sie vor Ort eingetroffen, richtiggehend über die Milchstraße. Ohne viel Federlesens sich das bei Sonne, Mond und Sternen der Milchstraße abholen. Als Eigenparzelle am Galaxien-Horizont wird die Milchstraße hernach nicht länger aufscheinen. Voll wird sie den Verschwindibus haben, die Milchstraße. Eine verortbare Galaxie weniger wird das dann sein, ein fehlender Punkt irgendwann auf jeder Galaxien-Weltallkarte.

Die einzige Frage, die sich in der Folgezeit noch stellt: Was wird aus Sagittarius A, dem Eigner der Milchstraße? Welchem Schicksal hat sich Sagittarius A, das Zentrums-Schwarze-Loch der Milchstraße, zu stellen? Was geschieht Sagittarius A innerhalb der Großen Magellanschen Wolke? Kann Sagittarius A sein Schicksal noch mal abwenden? Mittels seines joysticks, vermittels dem Sagittarius A in jede Richtung - oben, unten, wohin immer-  all den argen Ereignissen bei ihm fliehen könnte? Oder wird sich Sagittarius A in der Großen Magellanschen Wolke vollends desorientiert wiederfinden? Ereignet sich in der Großen Magellanschen Wolke der notwendige Erstickungsversuch an Sagittarius A?

Oder will das Schwarze Loch der Großen Magellanschen Wolke es bei den Sonnenschweren zu einer Hochzeit mit Sagittarius A bringen? Wobei, verweigert sich Sagittarius A der Hochzeits-Szene - was ist das dann? Könnt Sagittarius A seinem Mißgeschick nun noch mal irgendwie entkommen, oder haut das doch nicht mehr hin?

Jedenfalls hat die Große Magellansche Wolke eine wüste Ausdehnung. Ist ein Ding, das im kosmischen Krieg jede Voraussetzung erfüllen würde. Den Sonnenschweren eines freiheitsliebenden, rebellischen Schwarzen Lochs könnte in so einem Körper wie der Großen Magellanschen Wolke, deren Gravitation die Herrschaft nimmt, irgendwann der Erstickungstod drohen. Und dann, sobald ein Schwarzes Loch Geschehnisse an sich mitkriegt, in Verzweiflung verfällt, daß ein Schwarzes Loch auch den Sprengstoffgürtel, den bei den Sonnenschweren, zur Detonation bringen könnte.

Tatsache, die Giganto-Ausdehnung der Großen Magellanschen, die könnte da dabei aushelfen. Auch den großen Knall, zu dem sich Sagittarius A am Ende verzweifelt verhelfen möchte, abzumildern, da einiges von ihm zu dämpfen. Die Explosionsdruckwelle, die dadurch überhaupt nicht so weit tragen müßte, nicht wie sonst im Weltall. Die Gravitation der Großen Magellanschen Wolke fängt dahingehend mancherlei ab.

Keine Vorstellung von so was? Ist das denn nicht interessant und keiner eigenen Fragestellung wert, warum so Wissenschaftswelt derzeit so ein gewisses Augenmerk auf die Wolken, Nebel am Galaxien-Horizont legt. Möcht man sich da nichts selber beantworten? Beispielsweise das, was es so mit diesen Wolken, Nebeln auf sich haben könnte, wenn sich die öffentlich bekanntgemachte Wissenschaftsperspektive von der unter den Wissenschaftsleuten selbst ein bißchen unterscheidet.

So die Normalo-Galaxien jedenfalls, die bevorzugen allesamt die Spiralform bei ihren Auftritten. Selbst noch solch ein riesengroßes Schwarzes Loch mit eins Komma fünf Milliarden Sonnenschweren - Quasar geheißen - zeigt sich auf einer Momentaufnahme strikt, streng diszipliniert bei einer aufnahmetechnisch zum Vorschein gebrachten Spirale. Während die Wolken, Nebel relativer Formlosigkeit anhängen. Einer gleichgültigen Strukturlosigkeit.

Könnte man sich echt mal überlegen, das mit dem Kampfmittel Wolken, Nebel in einem kosmosweit ausgetragenen Krieg. Daß da Wolken, Nebel, diese Ausformungen, nicht so unnütz sind. Wenn es mal wo in ihnen drinnen kracht und peng macht, daß verschiedenes wohl nicht unverlangt zu weit hinaus fortwirkt. Beispielsweise Schockwellen.

Fast könnt man sich das schon überlegen, ob die Nebel, Wolken nicht falsche Galaxien sind. Oder zumindest umgewandelte, übernommene, fremdgesteuerte Galaxien. Galaxien, Opfer einer Gegenpartei. Dem Widersacher im Rund, des einen, der die Seuche in sich drinnen nicht gerne hat. Das, das sich als Lichtphoton-Sörfer krankmachend bei ihm breitmachte.

Die Nebel, Wolken, die mit ihrer Größe dafür sorgen sollen, daß so Schwarze Löcher, nachdem es bei ihnen zum letzten Hurra, einer Selbstsprengung, gekommen ist, nicht allzu tiefgehend weitreichende Explosionsschockwellen in die Umgegend hineintragen. Nach dort, wo man seine Ruhe liebt, seinen Frieden. Großartig geliebt werden Verwirbelungen da sicherlich nicht.

 

 

-------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post