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Blog von TeddeMehr

Rat und Hilfe

6. Februar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Die Faszination für das Universum ist jetzt nicht so meins. Aber Thüringen! Ich lese dich manchmal ohne die Schwarzen Löcher und die Ahnung, dass die Braunen wieder kommen, teile ich. Ich bin in keinen Social Media vertreten (misstrauisch).

Ich kotze mich jetzt kurz aus (hoffe, gerade du verstehst das). Läuft da so ein Schmierentheater ab. Niemand aus der AfD stimmt für den eigenen Kandidaten und so ein 5%prozentiger wird Ministerpräsident, unterstützt von Höcke und co. Weimar lässt sowas von grüßen! Meiner Meinung nach ist die Demokratie nie in Deutschland angekommen und schafft sich grade selbst ab. Wir sind auf dem besten Weg,, wieder in den Ursumpf abzuszumpfen. Aber alles demokratisch. Hitler schaffte es schließlich auch auf dem "demokratischen" Weg.

 

Die obigen Zeilen etwas von einem Zwischenmenschen.

 

Der Meinung, daß die Demokratie nie in der europäisch-deutschen Region angekommen wäre. die teile ich nicht. Bei was, das es so seit über siebzig Jahren hartnäckig in der hiesigen Regionalität gibt, kann man doch nicht behaupten, festhalten, es wäre nie angekommen.

Da täuscht man sich wohl irgendwie.

Man muß in einer Demokratie allerdings eins: achtgeben. Auf sich und seine Wählerstimme. Darauf ist zu achten, wen man da wählt. Mit wem man da kurzfristig in der Landschaft rumtrotzen möchte. Um mit wem keine böse Überraschung zu erleben.

Es scheint wirklich eine fruchtbare Zeit für welche zu sein, die seit dem Zweiten-Weltkriegsende dasselbe versuchen: sich wieder besser aufs Tableau zu bringen. Erst dachten sie sogar, sie würden sofort wieder von allen genommen und von einer breiten Bevölkerung aufs neue gewählt werden. Kaum, daß sie sich wieder besser zeigen hätten wollen.

Das haben denn dann nicht all zu viele gemacht seitdem. Nur hin und wieder hatten sie kraus Aufschwünge zu verzeichnen. Nichts Besonderes.

Nur, im Heute scheinen sie wieder erfolgreicher zu sein. Mit ihrem Trug, ihren Falschdarstellungen, Fälschungen, Abweichungen von der Wirklichkeit. Auch darin fühlen sich wieder, als wären sie irgendwer, dem man bei dumber rassistischer und nationaler Hetze und Haßparolen, bei Fragen der Identität und so dem, irgendwie Respekt entgegenbringen müßte. Sie etwa als ehrsam, bürgerlich wahrzunehmen, nicht als das, was sie tatsächlich sind: welche auf dem krassesten Holzweg. Unterirdische Übelkeitsgestalten. Das Untauglichste was. Unvorstellbar.

 

Hier, Jahr '20 nach dem Millenium, war Anfang Februar ja wieder was los. Jetzt haben sich Dritte da bei denen, nicht auf diesen Umgang verzichtend, sich mit denen auf was eingelassen.

Was mit Kalkül ist geschehen. Ein Kalkül, bei dem es sich vor allem um Publicity dreht. Jene besagte Offentlichkeitsarbeit. Daß man am Verstand der Dritten zweifeln möchte. In was hat man sich denn da eingefunden? Welcher Augenöffner fehlt denen denn?

Muß zugeben, da ist DENJENIGEN ein Stück gelungen, für das sie wohl einen dummen Dritten gesucht und gefunden haben. Solche, die da die besonderen Fallstricke nicht merkten. Oder ... Oder aus irgendeinem Grund sich blind dagegen verhielten. Als wäre eine bessere Verschwörung am Abgehen. Für die man allerhöchstens Unverständnis aufbringen kann. Wer mit wem - und wem man mit seinen Verhaltensweisen in Echt hiflt, wem nicht. Womöglich sich nicht, wenn man nicht ganz was anderes von sich präsentiert. Sich nicht mit Sachverhalten zeigt, indem man für jedermann sichtbar zu den anderen über den Zaun rübermacht. Auf ein Gelände, ist man erst dort - wenn dann nicht alles deutlich wird, bei einem, Das, was einen selber anbetrifft. Geradezu eine Meinungsäußerung, sich dort zu zeigen. Etwas, das man sich aus irgendeinem Grunde getraut hat. Eine, wie man sie zuvor wohl nicht in der Art gewagt hätte. Weil man diese Äußerung nicht als vorteilhaft für sich befunden hätte. Jetzt aber ... Als wären Zeiten dafür günstiger ...

Scheinbar ist da was jemandem gelungen. Insbesondere bei zwei so Parteien, zwei, die durch unglückliche Umstände ohnehin schon in den Jahr '17-Bundestag gerieten. Um dort sich seitdem eigentlich ab und an ziemlich angenähert zu präsentieren, möchte man hingucken. Bei ein klein wenig unwesentlichen Andersformulierungen bei den Eingaben und Text- und Sprachbeiträgen. Unterschiedlich war dabei öfters schon nicht allzuviel. Eins zu eins Zeilen zu übernehmen, dazu muß es einstweilen erst noch kommen.

Glattweg ein massives Ding wurde da angelandet, untergebracht. Daß die Frage nach dem Dritten im Bunde bleibt, der da den Kleineren bei deren perspektivischen Begehrlichkeiten aushalf. Bei einer grundsätzlichen Fragestellung: Weshalb denn nur? Woher hat man diese irren Probleme, Kümmernisse bei sich? Daß man Kleinigkeiten JENER Probleme, Künnernisse nicht mehr recht erkennt, nicht mehr allzuviel da deutlich im Überblick hat?

Was erledigt wurde, jedem Öffentlichkeitsarbeiter, daß das zur Ehre gereicht. Geradezu ein Coup, der gelandet, untergebracht wurde: von zweien in einem schiffrierten Feld mit Leuten, die da bei was Vorschlägen, die ihnen unterbreitet wurden, tatsächlich nicht dankend abwinken konnten. Beim Wort: Ach, behaltet es euch doch! Geht's mir so schlecht? So schlecht wie bei euch, kann mir nirgends werden.

Statt dessen wurde mitgetan, wie unbedarft. Wurd man das nicht unwesentliche Dritte im Bunde. Als die größte von drei Formationen, die den anderen doch Spott entgegenbringen könnte. Trotzdem leistete man dort keinen Verzicht. Nahm sich einer Idee an, Worten, hatte eine Wohltat auf Lager ... 

Bei zwei bestimmten Parteien, von denen die eine bei der Wahl, kürzlich da erst im Lokal, im letzten Augenblick noch die Fünfprozenthürde nehmen konnte. Die eine, die urplötzlich nun einen Ministerpräsidenten stellt. Deswegen, weil eine verschwörerische Mehrheit dazu verholfen hat. Bei einem massiven Tabu- und Dammbruch, der stattfand. Das, was man sich gestattete.

Leute, die sich jetzt zum Vorschein bringen. In bestem Einvernehmen miteinander, daß sie sich befinden. Unfaßlich was, dem Umfang, dem man mit seinem Tun und Lassen stützend unter die Arme greift. Sich mit so was zu präsentieren: falsch, verlogen auch noch daherzureden, als hätte man das mit der verschmähten Zusammenarbeit jetzt nicht geändert. Sogenannte Schwarze mit christlichem Hintergrund, die sehen da in Leuten einer anderen Partei, deren maßgeblicher Vorsitzende sogar von jedem in der Öffentlichkeit ein Faschist genannt werden darf, irgendwie eine Art von Einvernehmen.

Eigentlich könnt da jeder vor dem einen hintreten, den Faschist nennen. Jedermann, überall deutsch-europäisch, ganz, wie es ihm gefällt. Ohne daß der Gegenüber, wegen so einer Äußerung, den einen Faschisten zu heißen, irgendwie belangt werden kann. Mag da jemand die Bezeichnung Faschist für sich nicht, ist das totalegal. Zu befürchten hätte da wirklich niemand was Besonderes, zu dem Faschist zu sagen. Das Gerichtsurteil, daß einer vor jeder Öffentlichkeit Faschist genannt werden darf, das wurd gesprochen. Landesweit hat man die breite Öffentlichkeit darüber unterrichtet: Ich oder du,  wer immer dazu Lust hat, Faschist darf der genannt werden. Von jedem. Ungestraft.

Man weiß also, bei jenen Geschehnissen in einem Landesparlament, wie es dort zuging, mit wem man es untereinander zu tun hat, um trotzdem traut miteinander zu sein. Miteinander zu kungeln. Als wäre da alles bestens. Einwandfreie Kost. Könnte man mit so was rüberkommen, bei einer besprochenen offen zur Schau getragenen Übereinstimmung. Und die vor allen Leuten.

Muß man sehen: Es stellte sich schon die Frage, was da die Partei mit der besonderen Rechtsrausdrift eigentlich gerade so machen würde. Diese eine, von der diese Type ein Exponent ist, den jedermann neuerdings ganz freimütig einen Faschisten heißen darf. So dröge ging es durchaus bereits bei ihr zu, ermüdeter schien ihre Bodenfläche ein bißchen, alles drohte krude bald nachzulassen. Bis jetzt.

Nun weiß jeder, es konnte durch SIE glattweg ein Paukenschlag gelandet werden. Alle mögliche Aufmerksamkeitshorizonte, man hat sie schlagartig zurückgewonnen. Man grinst sich eins daher, bei diesem Erfolg. Durch dieses Absichtsvolle, für das man Helfer, Unterstützer gefunden hat. Leute, die sich da eigentlich in eine Falle begaben. Oder etwa nicht? Oder sehen hier welche sehenden Auges die Falle nicht länger als Falle an? Das absichtsvoll gegrabene Loch, in dem man landete, obwohl die Grube nicht zu übersehen war. Von selber hinabspringen hätte man nicht müssen. Sich voll bespaßt höchstselbst noch hinabstürzen lassen, mittenrein in dieses Grubenloch. Ist dieses geschaufelte Loch nicht doch ein bißchen zu tief? Für die, die in die Untiefe hinunterhüpften? Bei zwei solchen Kleinparteien, die jedem geistigen Horizont im Grunde genommen längst spotten, mit denen man trotzdem aungenzwinkernd umgehen mußte. Zwei doch, die in Wahrheit lange irgendwie Arm in Arm miteinander gegangen sind. Die einen, diese Alternativen, und die ganz anderen, unzweideutig bei dem daheim, was anderswo Freiheitliche heißt. Obwohl da jede Menge immer beestritten wird, wurde: Die Kloake, sie hat Farbe. Ist bräunlich-gelb eingefärbt, nicht lila, purpur oder so.

Denen mit einer glasklaren Gewichtung und Ausrichtung als Parteien, denen wird irrigerweise insbesondere ausgeholfen. Durch jene Dritten. Daß sich fragen läßt - was hatte man jetzt wirklich als das Dritte im Bunde da davon? Von so was? Da in einem Landesparlament es zu einem boshaften Trotz zu bringen, mit solchen nutzlosen Peripher-Parteien, von denen der eine Vorsitzende von jedermann auch noch Faschist geheißen werden darf. Wo im Grunde noch jedes Kind mit dem Wort Faschist was anzufangen weiß. Daß alles doch sonnenklar sein müßte, ein allzu angenehmer Charaker ist DAS nicht, heißt man wen einen Faschisten. Und trotzdem kommt man an so was nicht vorbei, bringt da nirgendwo ein gleichgültiges Abwinken für DIE zustande.

Ums Wählen dreht es sich doch hier, ums Gewähltwerden in der von denen verpönten Demokratie. Für das Fangen von Wählerstimmen konnte man sich jetzt bei einer möglichen Wählerschaft, wieder zu einiger Aufmerksamkeit verhelfen. Währenddessen man sich gewichtig gibt und bedeutungsschwanger in Mikrophone reinspricht, hat man seine Klientel im Sinn. Mikros, von denen jetzt viel zu viele vor jene abgefeimten Gesichter gehalten werden, Gesichter, die die Dummköpfe suchen, voll die Desorientierung bei den Leuten.

Dieser eine Wunsch, der ging jenen beiden Peripher-Parteien in Erfüllung, mit einem Trommelwirbel. Muß man echt gestehen. Aus der eigenen Ermüdung konnten SIE wieder rauskommen. Dem Ermüdungsbruch bei sich Abhilfe schaffen. Man zeigt sich vor haufenweise Kameras, als wäre man wer, und das seit eh und je. Aufgefrischt wird man auf sämtlichen Kanälen besprochen. Und dafür, um das es sich im Kern drehte, war die eine dritte Großpartei das kleine Helferlein. In diese Morastfalle sind DIE getappt. Irgendwie geistig verwirrt oder was? Oder - was ist denen sonst noch alles abhandengekommen, wovon keiner was weiß, auch nur ahnen hätte können?

Aber, ich, ich kann bestimmt sagen, was ich tun werde: DIE nie und nimmer wählen.

Worum es da welchen ja auch in erster Linie ginge, für was das Ding für die Aufregung in Wahrheit veranstaltet wurde. Für die Wahlkabinen war man unterwegs.

In einer, in der werde ich mit Sicherheit auch wählen gehen. Um die, die sich derzeit wieder mit breitem Grinsegesicht freuen, NICHT zu wählen.

Auch weil ich da jetzt doch auch was im grellsten Licht sehen darf. Jemanden noch geradezu, zu dem ich, wie überhaupt JEDER, meinen könnte, daß er ein Faschist ist. Ein Faschist!

Mir sagt das Wort Faschist durchaus was: Faschisten sind von Haus aus nicht wählbar. Unwählbare. Für keinen Trotz dieser Welt für irgendwas zu wählen. Wenn es noch ein paar andere Parteien als DIE gibt. Eine wahre Farbpalette voll auch noch.

Nicht die, die keine Alternative sind, obwohl sie sich Alternative heißen, sind zu wählen. Nicht das kleinste bißchen werd ich DIE für irgendwas wählen. Bestimmt. Ebensowenig wie diese Zweiten, die sich so als Freiheitliche zum Vorschein bringen wollen. In jenem Licht. Das ganz offensichtlich freimütig im exklusiven Angebot haben.

Ich weiß um dieses Angebot Bescheid, lehne es dankend ab. Behaltet es euch sonstwo.

 

 

 

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