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Blog von TeddeMehr

"Parental warning: Explicit content"

7. Februar 2020 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #mehr meilen

Mein Freund, der Zwischenmensch, der will sich da bei mir einschleichen.

Will mir aushelfen, meine Seite mit Worten zu befüllen. Obwohl er selber wo daheim ist. Dort, daß er doch, problemlos, bei sich ... Wenn er jede Menge Zeilen kennt. Eigentlich sich nicht bei wem woanders umständlich produzieren müßte.

Das, was der Zwischenmensch mir so auf irgendeiner unbestimmten Forschungsreise in weiterer Folge reinschrieb. Der nächste vielzeilige Text nicht von mir bei mir.

Ein Herumsuchender, wie es scheint, der Zwischenmensch. Irgendwie mit Bedacht fast seine Worte wählend. Um bei mir am Ort Halt zu finden oder so. Möcht er sich rühmen, er würd nicht gelöscht? Der, der läßt mich stehen, löscht mich nicht.

Der Zwischenmensch textete, bei mir:

Sie rudern zurück . Oh, wie sie zurückrudern! "Nein, nein, wir waren das nicht", rufen sie aus Berlin und allerorten . Gestern noch teilten die Berliner von FDP (von denen vor allem) noch mit, Wahl sei schließlich Wahl und gewählt, gewählt. Sich der Regierungsverantwortung stellen. Grade der, der sich aus der Verantwortung stahl, als er sagte, besser nicht, als schlecht regieren. Waren ja auch die verhassten Grünen, mit denen man nicht konnte. So ganz rechts ist also nicht so schlecht, mit denen kann man schon irgendwie.

Jetzt ist natürlich Schadensminderung angesagt. Abschieben der Verantwortung auf die Doofen im Osten. Pontius Pilatus sagte, glaube ich mal (angeblich): "Ich wasche meine Hände in Unschuld." Die sind nicht nur unschuldig, sondern verschieben Schuld . Immer die anderen, nie sie selbst.

Das mit der Wahl des Wählens hat mich zum Nachdenken gebracht. Bis auf wenige Ausnahmen war ich bislang Nichtwähler Werde ich aber bei der nächsten Wahlmöglichkeit ändern, solange noch eine Chance besteht.

 

He, da bin ICH wieder ...

Tja, viel wird einem heutzutage was von Heimat geredet. Einer Identität und so, einer Eigen-Identität nochgerade.

Schon die Frage öfters, was da für eine Identität bei was Identitären gemeint ist. Die Identität als Faschist? Die eines Ableugners? Weil sonst was viel zu schwer wäre, kaum erträglich für so ein Herz.

Ein Herz bei manchen Herzchen? Bei einem etwa, jemanden, den man ganz offen Faschist nennen darf? Ungestraft darf man das, Faschist bei ihm meinen.

Allerhöchstens das auch mal wirklich zuzugeben, daß man das ist, ein Faschist, das fehlt da oft genug noch in der Gegend.

Vielleicht weil man das Wörtchen Faschist noch öfters zu bedeutungsschwanger findet. Für sich. Nachdem man vor allem eins möchte: weichzeichnen, um von möglichst vielen gewählt zu werden.

Besteht doch weiterhin die Gefahr, daß man als verorteter Faschist nicht so in der Wahlkabine am Wahlzettel bei den vielen Auswahlmöglichkeiten angekreuzt werden könnte. Daß man sich lieber erst mal rechter Flügel nennt, gar einen Rechtskonservativen. Alles mögliche, alles, um nur nicht die Eindeutigkeit abzukriegen, damit eine Wählerstimme ja bei einem bleibt.

Sowieso längst alles überdeutlich: Jedermann deutsch-europäisch könnt da wen einer Partei beim Anklang Alternative einen Faschisten heißen. Bei jeder Gelegenheit. Und gänzlich sorglos darf er das. Weil es sogar bereits ein Gerichtsurteil gibt, das das kundgibt. Das Wörtchen Faschist für sich, gegen das kann sich einer an sich gar nicht mehr wehren, wird das zu ihm gemeint. In aller Öffentlichkeit.

Ganz soviel von dem, was da mancherorts anklingt, bei dem Heimat-Begriff, da fehlt mir durchaus öfters der Plan. So als Europäer. Heimisch mitten in Europa.

So ernst muß man bei manchen Figuren deren Begrifflichkeit von Heimatliebe sicherlich nicht nehmen, wenn sie bei nationalen Fragen nichts als Faschismus, den Nationalsozialismus anklingen lassen. Dergleichen in der Hinterhand haben. Die Rückkehr des Faschistischen für die Bevölkerung, das Volk. Nur mit ihnen als die Herrschenden. Das mit den alten Gesichtern beim Breitbärtchen ja wieder länger her. SIE, sie haben eine unverbrauchtere Larve. Mit der noch den und den Jahrzehnt was anzufangen wäre.

Da reizen welche wohl jene zwölf langen Jahre, die da die Nationalsozialisten im Dritten Reich geherrscht haben. Nachdem das mit dem Ermächtigungsgesetz war. Durchaus eine ewige Zeit des despotischen Herrschens, zu dem es da oberschreckliche Gestalten bringen konnten. Bei den Deutschen. Schwerhörig bei gutem Deutsch. Bei Kreaturen, die es zur Machtnahme schafften, mitunter geradewegs aus der Psychiatrie entsprungen. Um nichtsdestotrotz staatstragend zu werden. In die oberen Ränge eines Staates zu geraten. In die Behördenstuben, an die Amtstische. In deutscher Sprache. Alles charakterlich mies, ungeachtet dessen: Die Rechtsschreibung war bei dem und dem bestens. Dieser und jener war musisch begab, hatte ein so feines Gehör, das er merkte, wenn einer in einem Orchester sich an seinem Instrument verspielte.

Und, das, was hier jenen einen Römer anbetrifft, Pontius Pilatus. Da ist mir mal eine Charakterstudie von dem, von Pontius Pilatus, untergekommen. Eine, daß sich das sehr anzweifeln läßt, daß der irgendwie mal wo bei was seine Hände in Unschuld wusch.

Den ganzen Tag über, daß Pontius Pilatus Gericht hielt. Von früh bis spät. Eine hartgesottene Type, Pontius Pilatus. Die Öffentlicheit gewohnt. Sicher nicht, daß den irgendwas gereut hat, wenn er nach römischem Recht Urteile gesprochen hat. In der vom Römischen Reich okkupierten Stadt Jerusalem. Daß dem was für die Reue einfiel, diesem Pontius Pilatus, allerhöchstens dann, wenn er aus Rom was gehört hätte, weil ihm bei einem Römer in besserer Stellung ein obskures Urteil passiert wäre. Daß jemand in Rom erfolgreich Klage gegen ihn geführt hätte. Daß durch ihm einem Römer etwas Unglücksseliges geschah. Dann hätte sich Pontius Pilatus vielleicht was überlegt.

Sonst nicht vieles, wegen dem der Römer Pontius Pilatus beim Gerichthalten nach römischen Rechtsverständnis irgendwie was Kümmernisse bereiten hätte müssen. Allerhöchstens vorstellbar, daß, wenn man bei Pontius Pilatus länger herumkreischte, was mit lautem Geschrei von ihm wollte, er hergegangen wäre, römischen Wachleuten was fingerzeigend zu bedeuten. Wen des kreischenden Stadtpöbels aus dem Zuschauerraum oder sonst einem Bereich, wo Wichtigtuer sich aufhielten, herauszuholen. Und wenn das ein paar mehr gewesen wären, wäre das Pontius Pilatus auch schnurz gewesen. Selbst bei Stadtoberen der Stadt Jerusalem. Auspeitschen. Oder Rübe ab. 

Zumindest wurde da bei einer Berichterstattung, die Pontius Pilatus zum Mittelpunkt hatte, bei mir so der Eindruck erweckt. Daß Pontius Pilatus wohl nicht viel auf Geschrei, Meinungsäußerungen von irgendwem gab, seine Urteilsfindung nach römischem Rechtsempfinden anbetreffend. Wenig beeinflußbar war der Mann, hielt sich zuvorderst an das römische Recht. Nicht so, wie da über ihn berichtet wird, bei Zeilen, er hätte seine Hände irgendwie in Unschuld gewaschen.

Wohl kaum in Unschuld, daß er seine Finger in einem Schälchen wusch. Echt wahr. Vielleicht ist das ein Übersetzungsfehler aus dem Latein, der sich summierte, bei dem, was man da von Pontius Pilatus im allgemeinen meint. Bei der Macht, die Pontius Pilatus hatte. Eine Macht, mit der er jederzeit auch umgehen hätte können. Indem er sich unduldsam verhalten konnte. Städtischen Sachverhalten mußte Pontius Pilatus keine Beachtung schenken. Ob da einer nun ein höherrangiger jüdischer Stadtoberer der von den Römern besetzten Stadt Jerusalem war oder nicht. Pontius Pilatus scherte nicht notwendigerweise zuviel was. Vielleicht hatte er zwischendurch was gegessen oder getrunken, mit Folgen. Deswegen, daß er seine Finger in ein Wasserschälchen tunkte.

 

 

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